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Nachwuchsförderung am Hans-Bredow-Institut

Nachwuchsförderung bedeutet für das Institut in erster Linie Promotionsbetreuung, die vorrangig für diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erbracht wird, die auf Qualifikationsstellen als wissenschaftliche Mitarbeiter/innen im Institut beschäftigt sind, an Projekten, Veranstaltungen und Publikationen mitarbeiten und parallel dazu promovieren. Ihre Promotionsprojekte bringen Erkenntnisse zur Beantwortung der Forschungsfragen, darüber hinaus werden sie über die Projektarbeit hinaus mit dem wissenschaftlichen Publizieren, der Organisation von Forschungsprojekten und der Wissenschaftskommunikation vertraut gemacht. Neben der Festschreibung einer regelmäßigen formalisierten Betreuung der Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in den „Grundsätzen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ wurden eigene „Betreuungsleitlinien“ entwickelt und umgesetzt. In den mindestens halbjährlich (Promovierende) bzw. jährlich (PostDocs) stattfindenden Mitarbeitergesprächen werden immer auch Aspekte der Weiterbildung und der Karriereplanung angesprochen. Das Institut ermöglicht Forschungsreisen, die auch dazu dienen sollen, dass die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler frühzeitig ihr eigenes Netzwerk aufbauen und als Forscherpersönlichkeiten wahrgenommen werden können. Mit der maßgeblichen Beteiligung an der Graduate School Media and Communication (GMaC). engagiert sich das Institut zudem für die medienbezogene Promotionsförderung an der Universität Hamburg.


Transfer von und zu medienbezogenen Ausbildungs- und Studiengängen, internationale Vernetzung

Durch die Lehrstühle der beiden Institutsdirektoren Prof. Hasebrink und Prof. Schulz an der Universität Hamburg sowie über Lehraufträge einiger wissenschaftlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das Institut eng in die verschiedenen medienbezogenen Bachelor- und Masterstudiengänge der Universität eingebunden. Wissenschaftliche Erkenntnisse können so direkt in die Ausbildung einfließen. Studentische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auch substanziell an der wissenschaftlichen Arbeit am Institut beteiligt und können wertvolle Erfahrungen in der Forschungspraxis sammeln. Studentische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden dabei unterstützt, eigenständige wissenschaftliche Publikationen unter Anleitung erfahrener Kolleginnen und Kollegen zu erstellen. Hinzu kommen internationale Kooperationen, die gezielt der Nachwuchsförderung dienen. So wurde etwa eine Finanzierung für einen Austausch mit der Hong Kong University für den Bereich Rechtswissenschaft eingeworben, die Summer Schools in Hong Kong und in Hamburg unter Beteiligung deutscher Studierender der rechtswissenschaftlichen Fakultät sowie einen Doktoranden-Workshop umfasst. Zudem ermöglichte die intensive Kooperation mit der Wirtschaft und mit Anwaltskanzleien, Praktikerinnen und Praktiker für Kamingespräche zu gewinnen, bei denen Jura-Studierende unterschiedliche Berufsbilder und -wege kennenlernen.


Post-Doc-Möglichkeiten am Institut

Promovierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreiben am Institut sehr rasch selbstständige Forschung und sind als „Senior Researcher“ in die gesamte strategische Planung des Instituts eingebunden. Für die promovierten Senior Researcher hat das Institut unterschiedliche Karrierepfade entwickelt, die in regelmäßigen Gesprächen mit den Betreffenden vorangetrieben werden. Darüber hinaus hat das Hans-Bredow-Institut mit dem Format des Postdoc-Kollegs eine neue Form der Nachwuchsförderung etabliert: Besonders qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler auf Postdoc-Ebene aus dem In- und Ausland werden zu aktuellen Themen- und Problemstellungen zusammenarbeiten – im Rahmen von Gastaufenthalten, Workshops, gemeinsamen Projektanträgen und Publikationen. In Ergänzung zu den Forschungsprogrammen soll das Kolleg so innovative Impulse setzen und Anstöße für künftige Programme geben.
Mit dem Thema „Algorithmed Public Spheres“ (APS) hat das Institut für die erste Phase ein Thema gesetzt, das aktuell und innovativ ist und zugleich sehr gut an existierende Kompetenzbereiche und Forschungsprogramme des Instituts anschließt.

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