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Organisation, Finanzierung und Geschichte

Organe

Als rechtsfähige Stiftung hat das Institut drei Organe: das Kuratorium, das Direktorium und den Institutsrat.

Das Kuratorium stellt das Aufsichtsgremium des Hans-Bredow-Instituts dar. Es wählt u.a. die Mitglieder des Direktoriums und beschließt über den Wirtschaftsplan. Mitglieder des Kuratoriums sind derzeit:

Prof. Dr. Dieter Lenzen, Universität Hamburg (Vorsitz)
Prof. Dr. Michel Clement, Universität Hamburg
Thomas Fuchs, ALM
Dr. Rolf Greve, Behörde für Wissenschaft und Forschung
Oliver Schenk, Bei der Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und Medien
Prof. Dr. Irene Neverla, Universität Hamburg
Helge Kahnert, NDR-Rundfunkrat
Susanne Kayser, ZDF
Lutz Marmor, NDR
Prof. Dr. Hans-Heinrich Trute, Universität Hamburg
Prof. Dr. Horst Wernicke, NDR-Rundfunkrat Das Direktorium des Hans-Bredow-Instituts: Uwe Hasebrink und Wolfgang Schulz

Geleitet und rechtlich vertreten wird das Institut durch das Direktorium, das derzeit aus zwei Mitgliedern besteht, die jeweils die kommunikations- bzw. die rechtswissenschaftliche Forschungsperspektive des Instituts vertreten: Das Direktorium besteht seit 2001 aus dem Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Uwe Hasebrink und dem Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Schulz (Vorsitz).
Das Direktorium legt die Forschungsplanung fest. Die Mitglieder des Direktoriums werden auf die Dauer von jeweils drei Jahren vom Kuratorium auf Vorschlag des Institutsrates gewählt. Eine Geschäftsführung unterstützt das Direktorium in der administrativen Leitung.

In der Wahrnehmung seiner Aufgaben wird das Direktorium durch den Institutsrat unterstützt, dem das Direktorium selbst, die wissenschaftlichen Referentinnen und Referenten sowie weitere Vertreter des wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Personals angehören.

Wissenschaftlicher Beirat

Der international zusammengesetzte wissenschaftliche Beirat berät das Institut bei der wissenschaftlichen Arbeit und in strategischen Fragen, derzeit vor allem in Hinblick auf den Beitritt des Instituts zur Leibniz-Gemeinschaft. Dem Beirat gehören folgende Mitglieder an:

Prof. Dr. Nico van Eijk, Professor für Medien- und Telekommunikationsrecht am Institute for Information Law der Universität Amsterdam
Prof. Dr. Otfried Jarren (Vorsitz), Prorektor Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Zürich und Ordinarius für Publizistikwissenschaft am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich
Prof. Dr. Barbara Pfetsch, Professorin für Kommunikationstheorie, Medienwirkungs- und Mediennutzungsforschung und Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin
Prof. Dr. Klaus Schönbach, bis Februar 2014 Professor für Allgemeine Kommunikationswissenschaft mit Forschungsschwerpunkt Politische Kommunikation an der Universität Wien, seit März 2014 Vizedekan für Forschung der Northwestern University Qatar
Prof. Dr. Gunnar Folke Schuppert, Professor für Staats- und Verwaltungswissenschaft, insbesondere Staats- und Verwaltungsrecht, der juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und Inhaber der Forschungsprofessur für Neue Formen von Governance am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Prof. Dr. Gabriele Siegert, Professorin für Publizistikwissenschaft mit Schwerpunkt Medienökonomie & Management am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich und Prodekanin für Forschung der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich
Prof. Dr. Gerhard Vowe, Professor und Inhaber des Lehrstuhls I für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Finanzierung

Das Hans-Bredow-Institut ist eine Stiftung ohne Stiftungsvermögen, die ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgt und keine Gewinne erzielt. Die Finanzierung des Instituts beruht auf einer institutionellen Zuwendung der Freien und Hansestadt Hamburg, weiteren Zuwendungen und Spenden sowie Einnahmen aus Drittmittelprojekten und Verlagserzeugnissen. Das Hans-Bredow-Institut ist als gemeinnützige Stiftung berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen.
Das Gesamtvolumen des Haushalts betrug im Jahr 2016 2,6 Mio. Euro, die sich aus 1.500 T€ an institutioneller Zuwendung der Freien und Hansestadt Hamburg, 533 T€ an weiteren Zuwendungen und Spenden (NDR Media, Medienstiftung Hamburg, Medienanstalten, ZDF), 574 T€ an Drittmitteln sowie 4 T€ an sonstigen Einnahmen zusammensetzen.
Im Jahr 2016 kamen die Drittmittel von folgenden Institutionen: EU, DFG, BKM, Stiftungen (Friedrich-Ebert-Stiftung, Bertelsmann-Stiftung, Deutsche Krebshilfe), Rundfunk- und Medienanstalten (ALM, ZDF, ORF), DAAD und sonstige (FSM, Google, HIIG, LSE, Istituto Universitario Europeo).
Der größte Anteil der Ausgaben des Instituts besteht in Personalkosten. Durch die erhöhten Zuwendungen seitens der Stadt Hamburg konnte in den letzten Jahren der Stellenplan etwas erweitert werden, um neue Forschungsfelder zu erschließen.
 

              

 

Geschichte

Das Hans-Bredow-Institut wurde am 30. Mai 1950 vom damaligen Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) und der Universität Hamburg als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts gegründet. Benannt wurde das Institut nach dem Staatssekretär und Rundfunk-Kommissar im Reichspostministerium der Weimarer Republik, Hans Bredow (1879-1959), der sich in der Weimarer Republik als Pionier der technischen Rundfunkentwicklung einen Namen machte und dem 1954 für seine Verdienste beim Aufbau der Organisationsstrukturen des Rundfunks in der Bundesrepublik das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde.
Zweck der eigenständigen gemeinnützigen Stiftung Hans-Bredow-Institut ist es, Medienforschung, insbesondere auf dem Gebiet des Hörfunks und des Fernsehens sowie anderer elektronischer Medien, in interdisziplinärer Weise zu betreiben und die Ergebnisse der Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Mehr zur Geschichte siehe unten.

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