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International Summer School “Embedding Human Rights in Cybersecurity”

International Summer School “Embedding Human Rights in Cybersecurity”

Globale Fragen der Internetregulierung und Netzwerksicherheit werden in den Ländern Indien, Brasilien und Deutschland durchaus unterschiedlich bearbeitet. Ein Vergleich verschiedener regulatorischer Herangehensweisen zeigt deutliche Länderspezifika vor allem im Bereich des Datenschutzsrechts. Dies ist ein Ergebnis der  International Summer School “Embedding Human Rights in Cybersecurity”, die vom 11. bis 18. März 2018 am Centre for Communication Governance (CCG) an der National Law University, Delhi, stattfand. Acht Jura-Studierenden von der Universität Hamburg hatten gemeinsam mit Studenten und jungen Berufstätigen aus Indien und Brasilien Gelegenheit, an diesem internationalen Austausch teilzunehmen. Organisiert wurde die 4. International Summer School vom Hans-Bredow-Institut und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Hamburg (UNESCO Chair on Freedom of Communication), dem CCG, dem Global Network of Internet & Society Research Centers sowie dem Institute for Technology & Society of Rio de Janeiro (ITS Rio).

Mit dem Thema “Embedding Human Rights in Cybersecurity” nahm die Summer School sich aktuellen globalen Fragen im Bereich von IT-Sicherheit, Datenschutz und menschenrechtlichen Implikationen des “Cyberspace” an. Geleitet wurde die Summer School von Prof. Dr. Wolfgang Schulz, Ass. Prof. Chinmayi Arun (Executive Director, CCG) und Prof. Dr. Carlos Affonso Souza (ITS), daneben lehrten hochrangige Dozenten aus dem Umfeld des Network of Centers, darunter Anne-Kristin Polster vom Hans-Bredow-Institut.

Der Ländervergleich machte verschiedene Schutzniveaus und Regelungsrahmen von Privatsphäre sichtbar. Gerade durch die speziell menschenrechtliche Perspektive auf den Diskurs wurden rechtliche Spannungsfelder im Bereich Cybersecurity deutlich. Wie regulatorische Mechanismen dem im Kontext der verschiedenen Rechtsordnungen Rechnung tragen können, wurde von den Studenten im Rahmen einer Policy-Simulation diskutiert. Aus Sicht der juristischen Teilnehmer aufschlussreich war dazu immer wieder die Vermittlung technischer Grundlagen von Cyberangriffen & Co.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ergänzte das umfangreiche Programm durch einen Vortrag zum Projekt “Economy of Tomorrow” in Neu Delhi, außerdem lud die brasilianische Botschaft zur Diskussion über aktuelle Entwicklungen des Rechts auf Privatsphäre  in Indien und Brasilien ein.

Entlang der Vorlesungen zu Themen wie dem jeweils nationalen Recht der IT Sicherheit, International Human Rights Law, Cybercrime, Encryption und Schnittstellen von Künstlicher Intelligenz und Cybersecurity ergab sich ein für alle Teilnehmenden bereichernder Austausch, der auch am Rande der Lehrveranstaltungen beim gemeinsamen Essen, Stadterkundungen und einem Besuch des Taj Mahal vertieft werden konnte.

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