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13.
Juni 2016

Und nun zur Werbung!

Werbung ist nach wie vor eine zentrale Finanzierungsquelle für unterhaltende und informierende Inhalte in den Medien. Mit traditioneller Werbung im Fernsehen, Hörfunk und online werden noch immer hohe Umsätze erzielt. Doch neue Techniken verändern den Markt, das Machtgefüge der Akteure wandelt sich. Das Hamburger Mediensymposium hat drei aktuelle Fragestellungen zum Thema Werbung aufgegriffen: Wie verändert sich der Markt und  welche Rolle spielen Mediaagenturen und Adblocker? Welche Auswirkungen hat dies auf die Finanzierung von Medieninhalten und für die Medienregulierung?

Das Programm des 7. Hamburger Mediensymposiums am 13. Juni 2016: Download pdf.

Im ersten Teil des Symposiums wurden allgemeine Werbetrends betrachtet: Wohin wandern die Budgets, welche neuen Werbeformen und -techniken entwickeln sich und welche Folgen können diese aus Sicht der Medienregulierung haben?

Ausgehend von der Frage „Muss der Gesetzgeber den Werbemarkt mehr in den Blick nehmen?“ wandte sich das das Symposium in seinem zweiten Teil u. a. Problemen zwischen Mediaagenturen und Medienunternehmen bzw. deren Vermarktern zu. Sitzen die Mediaagenturen strukturell am längeren Hebel und können sie so auch verstärkt Einfluss auf das Medienangebot nehmen? Was wissen wir über die Märkte und Praktiken? Weiß der Gesetzgeber genug, um beurteilen zu können, ob Handlungsbedarf besteht?

Im dritten Teil ging es um Adblocker, die es Internetnutzern ermöglichen, Werbung auf Onlineseiten auszublenden. Was für die Nutzer zunächst nur Vorteile zu bringen scheint, hat Folgen für die Finanzierung von Angeboten, auch im Medienbereich. Wie funktionieren Adblocker, wie funktioniert ihr Geschäftsmodell? Wird über den Einsatz von Blockern ein Anreiz geschaffen, Werbung und Inhalt zu vermischen oder Daten als Gegenleistung zu nutzen, um einer Filterung zu entgehen? Was wissen wir über die Nutzung von Adblockern? Welche Rechtsfragen stellen sich, gibt es regulatorischen Handlungsbedarf?

Eine Video-Aufzeichnung der Veranstaltung ist über Lecture2go, die Videoplattform der Universität Hamburg, verfügbar.

Infos zur Veranstaltung

Adresse

Handelskammer Hamburg
Adolphsplatz 1
20457 Hamburg

Wie neue Techniken und Akteure die Finanzierung medialer Inhalte beeinflussen stand im Zetnrum des 7. Hamburger Mediensymposiums von Hans-Bredow-Institut, MA HSH und Handelskammer. Eine Video-Aufzeichnung der Veranstaltung ist über Lecture2go, die Videoplattform der Universität Hamburg, verfügbar.

Hier können Sie den im Rahmen des 7. Hamburger Mediensymposiums gehaltenen Vortrag "Rechtliche Konsequenzen der neuen Werbeformen" von Thomas Fuchs, Direktor der Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH), herunterladen: Rechtliche Konsequenzen der neuen Werbeformen

Ansprechpartner

Christiane Matzen, M. A.
Leitung Wissenschaftskommunikation

Christiane Matzen, M. A.

Leibniz-Institut für Medienforschung │ Hans-Bredow-Institut (HBI)
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 45 02 17 41
Fax +49 (0)40 45 02 17 77

c.matzen@hans-bredow-institut.de

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