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22.
Februar 2019

​re:claim public discourse!

Im Mai 2019 wählt Europa. Die Kampagnen-Organisation der Rechtspopulisten läuft auf Hochtouren. Wie sollen Journalistinnen und Journalisten damit umgehen? Die Rudolf Augstein Stiftung lädt Akteure aus Journalismus und Wissenschaft zu einem Symposium, bei dem beratschlagt werden soll, was Journalistinnen und Journalisten sowie und Vertreterinnen und Vertreter der liberalen Demokratie rechtspopulistischen Medienstrategien entgegensetzen können. Dr. Cornelius Puschmann, Medienforscher und Beobachter des rechtspopulistischen Diskurses im Netz, ist dabei und leitet ein Gespräch mit der Kommunikationsforscherin Prof. Dr. Whitney Phillips (Syracuse University NY) über die Manipulation digitaler Öffentlichkeiten.

Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind begrenzt. Daher bitten die Veranstaltung um frühzeitige Anmeldung

Livestream

Zu der Veranstaltung wird es auch einen Livestream geben. Für nähre Infofmationen bitte die Website des Veranstalters im Auge behalten.

Programm

9:00 – REGISTRIERUNG

9:30 – ERÖFFNUNG

Jakob Augstein, Vorstandsmitglied der Rudolf Augstein Stiftung
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg
 
10:00 – MANIPULATION DIGITALER ÖFFENTLICHKEITEN
  • Prof. Dr. Whitney Phillips, Data + Society, Syracuse University NY – „The Oxygen of Amplification – Better Practices for Reporting on Extremists, Antagonists, and Manipulators”
  • Whitney Phillips im Gespräch mit Dr. Cornelius Puschmann, Senior Researcher Hans-Bredow-Institut
Anschließend Q&A | Keynote and talk in English

10:50 – ESPRESSO-PAUSE

11:00 – ZEITDIAGNOSEN ZU POPULISMUS IN DEUTSCHLAND UND EUROPA
  • Prof. Dr. Cornelia Koppetsch, TU Darmstadt – „Die Gesellschaft des Zorns: Über die Mobilisierungserfolge der Rechtspopulisten“
  • Nina Horaczek, Chefreporterin Falter und Mitglied im Rechercheverbund Europe’s Far Right – "Rechter Propagandakrieg: Wie Rechtspopulisten in Europa mithilfe der Medien ihre Macht ausbauen“
  • Cornelia Koppetsch und Nina Horaczek im Gespräch mit Jakob Augstein
 
12:00 – KAFFEE & CROISSANTS

12:30 – WORKSHOPS
  • WORKSHOP 1 – EUROPA: ANGRIFFE AUF DIE „VIERTE GEWALT“
Christian Mihr, Geschäftsführer Reporter ohne Grenzen
Márton Gergely, leitender Redakteur bei HVG (Ungarn) und Mitglied im Rechercheverbund Europe’s Far Right
 
  • WORKSHOP 2 – POLITISCHER JOURNALISMUS IN ZEITEN DES POPULISMUS: RECHERCHIEREN GEGEN WIDERSTÄNDE
Olaf Sundermeyer, Reporter für „Investigatives und Hintergrund”, rbb
Dr. Melanie Amann, Redakteurin, DER SPIEGEL
Johannes Hillje, Autor und Politikberater
 
  • WORKSHOP 3 – COUNTERING DISINFORMATION AND HATE IN THE DIGITAL PUBLIC SPHERE
Raymond Serrato, Social Media Analyst, UN-Menschenrechtskommission
Rayk Anders, YouTuber und Journalist
Dr. Lena Frischlich, Diplom-Psychologin, Universität Münster und Mitglied im Forschungsprojekt „PropStop“ 
Workshop in English

14:00 – MITTAGSPAUSE

15:00 – VISIONEN
  • Dr. Lena Frischlich, Diplom-Psychologin, Universität Münster
… für Journalismus als Säule demokratischer Resilienz
  • Christian Mihr, Geschäftsführer Reporter ohne Grenzen
… für die Wahrnehmung von Freiheitspotenzialen sozialer Medien
  • Johannes Hillje, Autor und Politikberater
… für eine „Plattform Europa“
 
15:50 – ESPRESSO-PAUSE

16:00 – VERANTWORTUNGSVOLLER JOURNALISMUS IN POSTFAKTISCHEN ZEITEN
  • Prof. Dr. Carsten Reinemann, LMU München + N.N. + N.N.

16:30 – PERFORMANCE
  • Anna Mendelssohn „FREE SPEECH!?”

17:00 – GET-TOGETHER BEI KÄSE, BROT UND WEIN

Infos zur Veranstaltung

Adresse

Spiegel-Verlagsgebäude
Ericusspitze 1
20457 Hamburg

Ansprechpartner

Dr. Cornelius Puschmann
Senior Researcher Computational Social Science

Dr. Cornelius Puschmann

Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 45 02 17 55
Fax +49 (0)40 45 02 17 77

c.puschmann@leibniz-hbi.de

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