Element 68Element 45Element 44Element 63Element 64Element 43Element 41Element 46Element 47Element 69Element 76Element 62Element 61Element 81Element 82Element 50Element 52Element 79Element 79Element 7Element 8Element 73Element 74Element 17Element 16Element 75Element 13Element 12Element 14Element 15Element 31Element 32Element 59Element 58Element 71Element 70Element 88Element 88Element 56Element 57Element 54Element 55Element 18Element 20Element 23Element 65Element 21Element 22iconsiconsElement 83iconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsElement 84iconsiconsElement 36Element 35Element 1Element 27Element 28Element 30Element 29Element 24Element 25Element 2Element 1Element 66
13.
Oktober 2023

Online-Fortbildung zum Jugendmedienschutz

Dr. Stephan Dreyer spricht in einer Online-Fortbildung über Änderungen, die die Reform des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) von Mai 2021 im Bereich des Jugendmedienschutzes mit sich gebracht hat. Die Reform ermöglicht medienpädagischen Fachkräften Wege, um mit Jugendlichen kontroverse, nicht altersgerechte Filme, digitale Spiele oder auch Musikstücke wahrzunehmen und sie dabei zu unterstützen, eine kritische Medienkompetenz zu entwickeln. In der Fortbildung wird aus juristischer und pädagogischer Perspektive erläutert, wie medienpädagogische Fachkräfte, die solche Angebote durchführen, Rechtssicherheit herstellen können und welche rechtlichen Grenzen trotz bzw. mit der Ausweitung zu beachten sind. 

Die Veranstaltung ist ein gemeinsames Angebot der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg und der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen.

Anmeldeschluss ist der 6. Oktober 2023, die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Die Teilnahme ist kostenlos. 

Weitere Informationen und zum Anmeldeformular
 
Über die Fortbildung
Mit dem „erweiterten Erziehungsprivileg" im Paragraph 27 Abs. 4 S.2 JuSchG eröffnet der Gesetzgeber pädagogischen Fachkräften neue Möglichkeiten in der Medienarbeit mit Jugendlichen. Die Ausweitung des Elternprivilegs auf Fachkräfte bedeutet, dass pädagogische Fachkräfte Jugendlichen jugendgefährdende Inhalte zugänglich machen und in ihre pädagogische Arbeit einbinden können. Voraussetzung ist, dass eine Einverständniserklärung der Eltern vorliegt und sie damit ihre Erziehungspflicht nicht gröblich verletzen. Die Inhalte müssen entsprechend ausgewählt und die Jugendlichen sensibel begleitet werden. Damit eröffnen sich Fachkräften erweiterte medienpädagogische Wege, um mit Jugendlichen kontroverse, nicht altersgerechte Filme, digitale Spiele oder auch Musikstücke wie indizierte Nazirock- oder Gangster Rap-Songs wahrzunehmen, über relevante Themen zu sprechen und sie dabei zu unterstützen, eine kritische Medienkompetenz zu entwickeln. Welche praktischen Beispiele gibt es für solche Angebote und welche pädagogischen Möglichkeiten eröffnen sie? Wie können medienpädagogische Fachkraft Rechtssicherheit herstellen, um solche Angebote durchzuführen? Welche rechtlichen Grenzen sind trotz oder mit der Ausweitung zu beachten? Diese Fragen werden aus juristischer und pädagogischer Perspektive diskutiert und beantwortet.

Infos zur Veranstaltung

Adresse

via Zoom

Ansprechpartner

Dr. Stephan Dreyer
Senior Researcher Medienrecht & Media Governance

Dr. Stephan Dreyer

Leibniz-Institut für Medienforschung │ Hans-Bredow-Institut (HBI)
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 45 02 17 - 33
Fax +49 (0)40 45 02 17 - 77

E-Mail senden

VIELLEICHT INTERESSIEREN SIE AUCH FOLGENDE THEMEN?

Newsletter

Infos über aktuelle Projekte, Veranstaltungen und Publikationen des Instituts.

NEWSLETTER ABONNIEREN!