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12.
Oktober 2018

Algorithmen und künstliche Intelligenz in der Verwaltung

Gemeinsame Veranstaltung des Forums Zukunft der Verwaltungsgerichtbarkeit, des Hans-Bredow-Instituts, des Fachbereichs Informatik der Universität Hamburg, von Rechtsstandort Hamburg e.V. und der Senatskanzlei Hamburg ab 10 Uhr im Rathaus der Hansestadt Hamburg.

Infos zur Veranstaltung

Adresse

Rathaus der Freien und Hansestadt Hamburg
Rathausmarkt 1
20095 Hamburg

Wo? Rathaus der Freien und Hansestadt Hamburg, Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg
Wann? Freitag, 12. Oktober 2018, 10:00 Uhr

Die Digitalisierung unserer Welt führt in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft dazu, dass technische Systeme in Entscheidungsprozesse einbezogen werden oder sogar autonom entscheiden. Diese Entscheidungssysteme basieren auf Algorithmen, auf die sich zunehmend die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit richtet. Werden Algorithmen und Systeme künstlicher Intelligenz (KI) in die Steuerungs- und Entscheidungsprozesse der öffentlichen Verwaltung einbezogen, wirft dies Fragen in Bezug auf die demokratische Legitimation ihres Einsatzes, den Grundrechtsschutz, das Rechtsstaatprinzip und den effektiven Rechtsschutz durch die Verwaltungsgerichte auf.

Die Veranstaltung am 12. Oktober 2018 soll diese Fragen adressieren. Es sollen die Wirkungen und der Nutzen von Algorithmen und künstlicher Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung, die aus ihrer Einbindung erwachsenden Probleme für den Grundrechts- und Datenschutz, das Rechtsstaats- und Demokratieprinzip und die Verwaltungsgerichtsbarkeit identifiziert werden. Es sollen Lösungsansätze für diese Probleme entwickelt und diskutiert werden. Wir streben hierbei einen interdisziplinären Austausch an der Schnittstelle von Technik und Recht an.

Wir freuen uns, Professor Dr. Martin Eifert, Humboldt-Universität zu Berlin, und Professor Dr. Christian Bauckhage, Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS, als Keynote-Speaker ankündigen zu dürfen. Nach den Keynotes soll das Thema in kleinen interdisziplinären Arbeitsgruppen vertieft werden. In diesen werden wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bitten, ein 3-5-minütigen Inputreferat zu halten, das einen Denkimpuls zum Thema der Arbeitsgruppe liefert. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden in der anschließenden Podiumsdiskussion einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt und sollen dort diskutiert werden. Im Anschluss lädt der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg zu einem Senatsempfang.

PROGRAMM

ab 10:00 Uhr     Ankunft und Registrierung
 
10:30 - 10:45 Uhr Eröffnung und Begrüßung
 
Staatsrat Jan Pörksen
 
Prof. Dr. Wolfgang Schulz,
Direktor Hans-Bredow-Institut für Medienforschung
Lehrstuhl für Medienrecht und Öffentliches Recht einschließlich ihrer theoretischen Grundlagen an der Universität Hamburg
 
Friedrich-Joachim Mehmel,
Präsident des Hamburgischen Verfassungsgerichts und des Hamburgischen Oberverwaltungsgericht, Vorsitzender Rechtsstandort Hamburg e.V.
 
10:45 - 11:30 Uhr Keynotes
 
Prof. Dr. Martin Eifert,
Humboldt-Universität zu Berlin
 
Prof. Dr. Christian Bauckhage,
Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS
 
11:30 – 16:30 Uhr Workshops
16:45 – 18:15 Uhr  
  Podiumsdiskussion als Teil des Senatsempfanges  im Großen Festsaal des Rathauses
 
Der algorithmisierte Staat: Wie sichert man demokratische und rechtsstaatliche Grundprinzipien beim Einsatz von künstlicher Intelligenz?
 
Begrüßung und Einführung
 
Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg
 
Friedrich-Joachim Mehmel, Vorsitzender des Rechtsstandort Hamburg e.V.,
Präsident des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts
und des Hamburgischen Verfassungsgerichts
 
Teilnehmer
 
Prof. Dr. Christian Bauckhage
Fraunhofer-Institut für intelligente Analyse und Informationssysteme IAIS
 
Prof. Dr. Martin Eifert
Humboldt Universität zu Berlin, Rechtswissenschaft
 
Katja Günther
Staatsrätin, Justizbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg
 
Lorena Jaume-Palasi
Algorithm Watch
 
Paul Nemitz
Principal Adviser European Commission, Brussels, Mitglied der Datenethikkommission der Bundesregierung
 
Prof. Dr. Judith Simon
Universität Hamburg, Fachbereich Informatik, Philosophin, Mitglied der Datenethikkommission der Bundesregierung
 
Diskussionsleitung 
Prof. Dr. Wolfgang Schulz, Direktor Hans-Bredow-Institut für Medienforschung
Lehrstuhl für Medienrecht und Öffentliches Recht einschließlich ihrer theoretischen Grundlagen an der Universität Hamburg
 
18:30 - 20:30 Uhr Senatsempfang
 
 

Ansprechpartner

Amélie Pia Heldt
Junior Researcher Meinungsmacht & digitale Medien

Amélie Pia Heldt

Leibniz-Institut für Medienforschung │ Hans-Bredow-Institut (HBI)
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 450 21 7 33
Fax +49 (0)40 45 02 17 77

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