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Understanding Public Participation: Journalism and Democracy in a Digital Age

Understanding Public Participation: Journalism and Democracy in a Digital Age

Bürger haben heute viele Möglichkeiten, sich an journalistischen Angeboten zu beteiligen und in öffentliche Debatten einzubringen. Gleichzeitig wächst die Unzufriedenheit mit den traditionellen Medien und ihren Leistungen für die Öffentlichkeit. Unabhängiger Journalismus – eine wesentliche Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt und politische Vermittlung – scheint zunehmend unter Druck; auch weil nicht klar ist, wie er in Zukunft noch dauerhaft finanziert werden kann. Über die Folgen dieser aktuellen Medienkrise aber wissen wir nicht genug: Sind etwa partizipative Angebote Teil des Problems oder seiner Lösung? Und wie wirken sich die vielfältigen Verschiebungen im Journalismus auf demokratische Gesellschaften aus?
 
Das Hans-Bredow-Institut war Teil eines internationalen Netzwerks, das zum Ziel hatte, neue theoretische und methodische Wege zu finden, um diese Themen rund um die Transformation des Journalismus zu erforschen. Die Arbeit an daran anschließenden Fragestellungen wird fortgeführt: im Projekt “Journalism: New Organisational Models, Changing Audience Relationships, and their Effect on Journalistic Output” am Hans-Bredow-Institut sowieso im Rahmen des größeren internationalen Forschungsnetzwerks “Journalism Elsewhere”.
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Projektbeschreibung

Ziel des ursprünglichen Netzwerks war vor allem, ForscherInnen zusammenzubringen, die sich für Publikumsbeteiligung bei etablierten Medienorganisationen und neuen Anbietern journalistischer Inhalte interessieren. Es ging aber nicht nur darum, den Austausch zwischen aufstrebenden WissenschaftlerInnen zu fördern, sondern auch darum, die Kontakte in die Medienpraxis zu stärken. Das Netzwerk wurde von Oktober 2012 bis Oktober 2015 von der Niederländischen Wissenschaftsförderungsorganisation (NWO) sowie den am Netzwerk beteiligten Institutionen finanziert und bald um weitere Interessierte erweitert. Am Hans-Bredow-Institut flossen die gemeinsam erarbeiteten Erkenntnisse unter anderem in die Vorbereitungen des Projekts “Journalism: New Organisational Models, Changing Audience Relationships, and their Effect on Journalistic Output” ein. Inzwischen wurde „Understanding Public Participation“ erweitert zum internationalen Forschungsnetzwerk “Journalism Elsewhere“. Dessen Mitglieder widmen sich der Forschung zu Publikumsbeteiligung und Bürgerjournalismus sowie zu weiteren Fällen, in denen Journalismus an ungewöhnlichen Orten produziert wird oder von Menschen, die vormals nicht vorrangig in die Nachrichtenproduktion eingebunden waren (z.B. Webdesigner, Statistiker, Softwareentwickler).

Infos zum Projekt

Überblick

Laufzeit: 2012-2015

Forschungsprogramm:
FP1 - Transformation öffentlicher Kommunikation

Kooperationspartner

Dr. Tamara Witschge, Rosalind Franklin Fellow, Faculty of Arts, University of Groningen (Projektleitung)
Dr. Chris Peters, lecturer, University of Groningen
Prof. Dr. Irene Costera Meijer, Professor für Journalism Studies, Department of Language and Communication, VU University Amsterdam
Dr. Karin Wahl-Jorgensen, Reader & Director des MA “Journalism, Media and Communications” und des MA “Political Communication”, Cardiff University
Dr. Andy Williams, lecturer, School of Journalism, Media and Cultural Studies, Cardiff University

Ansprechpartner

Dr. Jan-Hinrik Schmidt
Senior Researcher digitale interaktive Medien & politische Kommunikation

Dr. Jan-Hinrik Schmidt

Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 45 02 17-83
Fax +49 (0)40 45 02 17-77

j.schmidt@leibniz-hbi.de

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