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Reuters Institute Digital News Survey

Reuters Institute Digital News Survey

Die technischen Geräte sowie die Dienste, die zur Nutzung von Nachrichten verwendet werden können, differenzieren sich weiter aus. Zugleich können heute mit einem einzigen Endgerät ganz unterschiedliche Dienstetypen genutzt werden. Die technischen und angebotsbezogenen Grundlagen für die gesellschaftliche Information und Meinungsbildung ändern sich damit erheblich.

Wie die Bevölkerung bzw. verschiedene Bevölkerungsgruppen ihre Nachrichtennutzung verändern und welche Rolle die verschiedenen technischen Plattformen und Nachrichtendienste dabei spielen, steht im Zentrum des Reuters Institute Digital News Survey, den das in Oxford ansässige Reuters Institute for the Study of Journalism seit 2012 jährlich durchführt.

Die Studie 2019 wurde in folgenden Ländern realisiert: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien (urbane Regionen), Bulgarien (urbane Regionen), Chile, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Hongkong, Irland, Italien, Japan, Kanada, Kroatien, Malaysia (urbane Regionen), Mexiko (urbane Regionen), Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Singapur, Slowakei, Spanien, Südafrika (urbane Regionen), Südkorea, Taiwan, Tschechien, Türkei (urbane Regionen), Ungarn und in den USA. Pro Land wurden 2019 rund 2.000 Personen befragt. Insgesamt basiert die Studie 2019 auf 75.749 Befragten aus 38 Ländern. Die Feldarbeit wurde zwischen dem 17. Januar und 27. Februar 2019 vom Umfrageinstitut YouGov durchgeführt.

Das Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut ist seit 2013 als Kooperationspartner verantwortlich für die deutsche Teilstudie. Die Ergebnisse zu Deutschland erscheinen jeweils als Arbeitspapier des HBI (pdf zum Download).

Der internationale sowie der deutsche Bericht 2019 wurden am 12. Juni 2019 in London und Athen veröffentlicht.

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Projektbeschreibung

Die aktuelle Medienlandschaft wird neben den klassischen Medien durch eine Vielzahl stationärer und mobiler Geräte geprägt, die über das Internet jederzeit und an jedem Ort den Zugang zu nachrichtlichen Informationen ermöglichen. Die dadurch verfügbaren Inhalte und Angebotsformen sind ebenso vielfältig wie deren Anbieter. Seit 2012 wird im Rahmen des Reuters Institute Digital News Survey untersucht, welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf die informationsorientierte Mediennutzung der Bevölkerung haben. Im Vordergrund stehen folgende Fragen: Welche Bedeutung kommt einzelnen Endgeräten, Anbietern und Nachrichtenformen zu? Wie werden Nachrichten gesucht und gefunden? Und wie entwickelt sich die Bereitschaft, für Nachrichten im Internet zu bezahlen?

Seit 2012 untersucht der Reuters Institute Digital News Survey jährlich über Repräsentativbefragungen in mittlerweile 38 Ländern generelle Trends und nationale Besonderheiten der Nachrichtennutzung. Welche Arten von Nachrichten sind von Interesse; welche Geräte und Wege werden genutzt, um diese zu finden; welchen Anbietern wird vertraut und welche Standpunkte vertreten Menschen hinsichtlich der Finanzierung von Journalismus?

Die Erhebung in Deutschland wurde im Jahr 2019 wie in den Vorjahren von den Landesmedienanstalten und dem Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) unterstützt.

Ergebnisse aus früheren Jahren

2018

Der internationale sowie der deutsche Bericht 2018 wurden am 14. Juni 2018 in London, New York und Berlin veröffentlicht.


2017 2016 2015 2014 2013

Infos zum Projekt

Überblick

Laufzeit: 2013-2020

Forschungsprogramm:
FP1 - Transformation öffentlicher Kommunikation

Drittmittelgeber

die medienanstalten; Zweites Deutsches Fernsehen

Kooperationspartner

David Levy, Nic Newman, Reuters Institute for the Study of Journalism

Ansprechpartner

Dr. Sascha Hölig
Senior Researcher Mediennutzung

Dr. Sascha Hölig

Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 45 02 17 - 84
Fax +49 (0)40 45 02 17 - 77

s.hoelig@hans-bredow-institut.de

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