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Musikwirtschaft Hamburg – Profile, Trends und Entwicklungs-Chancen

Musikwirtschaft Hamburg – Profile, Trends und Entwicklungs-Chancen

Anlass der bereits 2005 gestarteten Untersuchung war der sich verschärfende Wettbewerb zwischen den Standorten der Musikwirtschaft in Deutschland. Dieser Standortwettbewerb wurde vor allem durch einen umfassenden Strukturwandel der Medien- und Kommunikationsbranchen forciert, der auch erhebliche Auswirkungen auf die Struktur der Musikwirtschaft hatte. Da ein Kennzeichen dieses Strukturwandels der Medien­branche die Auflösung traditioneller Abgrenzungen zu anderen Branchen ist, erschien es sinnvoll, auch verwandte Märkte verstärkt in die Analyse einzubeziehen. Im Mittelpunkt der Untersuchung stand die Frage, welche Bedingungen dazu beitragen können, die Position des Musikstandortes Hamburg zu sichern und auszubauen, um einer der wichtigsten Standorte der Musikwirtschaft in Deutschland zu bleiben.

 

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Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projektes wurde auf der Grundlage einer Bestandsaufnahme der Entwicklung in Hamburg versucht, in Kooperation mit den Akteuren der Branche ein Konzept zu entwickeln, das Hamburg als Musikstandort stärkt. Neben der Recherche von Daten und der Durchführung einer Umfrage unter den Musikunternehmen in Hamburg wurden im Verlauf des Projektes mehrere Work­shops mit Branchenvertretern durchgeführt, um deren Sicht möglichst gut einzubinden.

Ergebnis der Untersuchung ist, dass die derzeitigen Strukturveränderungen für die unterschiedlichen Teilbereiche der Musikwirtschaft sehr differenziert betrachtet werden müssen. Hamburg ist nach wie vor einer der wichtigsten Standorte der Musikwirtschaft in Deutschland und kann auf einige starke Bereiche in der Musikwirtschaft verweisen und aufbauen, wobei seine Stärke vor allem im kreativen Potenzial liegt.

Ein wesentliches Kennzeichen der Musikwirtschaft am Standort Hamburg sind die in vielfältiger Form vorhandenen Netzwerke, die den Vorteil der räumlichen Nähe noch verstärken. Die bestehenden Institutionen und Initiativen, die derzeit Beratungsangebote und Fördermaßnahmen für die Musikwirtschaft anbieten, sollten daher angemessen gestärkt werden, um den gewachsenen Anforderungen entsprechen zu können. Die zusätzliche Einrichtung einer „Koordinationsstelle Musik“ könnte hier Unterstützung liefern. Darüber hinaus sollte das Qualifikations- und Weiterbildungsangebot optimiert und die Außenwahrnehmung des Musikstandortes Hamburg und seiner Angebote durch die Entwicklung eines abgestimmten Kommunikationskonzepts gestärkt werden.

Infos zum Projekt

Überblick

Laufzeit: 2005-2008

Drittmittelgeber

Behörde für Wirtschaft und Arbeit der Freien und Hansestadt Hamburg

Kooperationspartner

Ansprechpartner

Christiane Matzen, M. A.
Nicht-wissenschaft. Personal

Christiane Matzen, M. A.

Hans-Bredow-Institut
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 45 02 17 41
Fax +49 (0)40 45 02 17 77

c.matzen@hans-bredow-institut.de

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