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Medienvermittelte öffentliche Kommunikation in den 1950er bis 1980er Jahren

Medienvermittelte öffentliche Kommunikation in den 1950er bis 1980er Jahren

In diesem Forschungsprojekt  werden institutions- und programmgeschichtliche Themen aufgegriffen sowie die Arbeit führender Journalisten/innen und ihr kommunikatives Handeln vor dem Hintergrund zeit- und sozialgeschichtlicher Entwicklungen untersucht.

Unter dem Titel „Medialer Aufbruch. Das andere Fernsehen und das andere Kino in Hamburg in den 1960er Jahren“ startete 2012 ein Arbeits- und Vermittlungsprojekt zum „medialen Aufbruch“ in Hamburg in den 1960er Jahren. Das Projekt untersucht, warum ausgerechnet in Hamburg neue künstlerisch-politische Formen im Fernseh- und Filmschaffen entstehen konnten.

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Projektbeschreibung

2013 wurde ein Arbeits- und Quellenbericht zur „Geschichte des Nord- und Westdeutschen Rundfunkverbands (NWRV) (1956-1961)“ vorgelegt. Der NWRV, eine Gemeinschaftsorganisation der beiden Rundfunkanstalten NDR und WDR, bildete 1956 bis 1961 den institutionellen Rahmen für die Fernseharbeit im Nordwesten der Bundesrepublik. Seine Arbeit vollzog sich vor dem Hintergrund des Aufstiegs des Fernsehens zum Leitmedium; seine Auflösung fiel zeitlich zusammen mit dem „Fernseh-Urteil“ des Bundesverfassungsgerichts 1961 und dem daraufhin einsetzenden Aufbau eines „Zweiten Deutschen Fernsehens“ sowie mit der nur wenig später stattfindenden Einführung von dritten Fernsehprogrammen der Rundfunkanstalten in der ARD.

2013/14 wird ein Quellen- und Literaturbericht zu den Debatten um Regionalisierung in der NDR-Geschichte von seiner Gründung bis zur Lösung der Staatsvertragskrise erarbeitet. Kommunikationshistorisch stellt sich die Frage, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk als Medienakteur versucht, regionale Kommunikationsräume zu schaffen, und wie er langfristig zu Prozessen der regionalen Identitätsbildungen beiträgt.

Zudem wird ein Quellen- und Literaturbericht vorbereitet, der eine Studie zum NDR als Kultur- und Wirtschaftsfaktor (1956-1980) ermöglichen soll. Die Tatsache, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland nicht dem Marktgeschehen überlassen, sondern durch eine Gebührenfinanzierung vom ökonomischen Gewinnstreben unabhängig gemacht wurde, verleiht ihm aus unternehmensgeschichtlicher Sicht einen besonderen Status. Anders als Buch-, Zeitschriften- und Zeitungsverlage, die Gewinne erwirtschaften müssen, verfügte der Rundfunk über ein Gebühreneinkommen und verpflichtet sich, diese finanziellen Mittel satzungsgemäß zu verwenden, Programme zu produzieren und auszustrahlen. Modern ausgedrückt stehen sich ein shareholder value und ein public value gegenüber.

In Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle Mediengeschichte entstehen aus diesem Forschungsprojekt heraus regelmäßig Beiträge zu den „NDR Geschichte(n)“. Ziel dieses Online-Projekts des NDR ist, „die verschiedenen Facetten der Geschichte des NDR für den Internetauftritt aufzubereiten und interessierten Nutzern zur Verfügung zu stellen.“ Alle „NDR Geschichte(n)“ sind auf der Homepage des NDR abrufbar.

Infos zum Projekt

Überblick

Laufzeit: 2008-2015

Forschungsprogramm:
Weitere Projekte

Drittmittelgeber

Kooperationspartner

Prof. Dr. Joan K. Bleicher, Institut für Medien und Kommunkation, Universität Hamburg

Ansprechpartner

Dr. Hans-Ulrich Wagner
Senior Researcher Forschungsstelle Mediengeschichte

Dr. Hans-Ulrich Wagner

Forschungsstelle Mediengeschichte
Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 428 38 - 32 02
Fax +49 (0)40 428 38 - 35 53
mobile: upon request at +49 (0)40 450 217 - 0

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