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(Il)Legale Drogen und soziale Medien

(Il)Legale Drogen und soziale Medien

Im Rahmen dieses Projektes werden Diskurse rund um die Themen Drogenpolitik und Drogenkonsum in den sozialen Medien explorativ erforscht. In einem ersten Schritt werden Daten aus Twitter erfasst, um einen Überblick zu Themen und Akteuren zu entwickeln. Hauptziel der Studie ist es herauszufinden, wie und von wem (il)legale Drogen in sozialen Medien diskutiert werden und wie soziale Medien politische Entscheidungsträger informieren oder mobilisieren können, um sie auf dieses bestimmte Thema aufmerksam zu machen.
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Projektbeschreibung

Kontext und Ziele

Klassische Massenmedien werden als wichtige Akteure für die Konstruktion einer politischen Agenda im Bereich Drogenpolitik gesehen, denn sie konstruieren Narrative zu Drogen, die moral panics anheizen können. Während die Popularität sozialer Medien (z. B. soziale Netzwerke, Diskussionsforen, Blogs, Micro-Blogging-Dienste) in den letzten Jahren stark zugenommen hat, sind die Themen „Framing“ und „Agenda-Setting“ hinsichtlich dieser neuen Umstände in Bezug auf Drogenpolitik wenig untersucht worden.



Methode

Methodische wird ein qualitatives Forschungsdesign angewandt, bestehend aus
  1. einer qualitativen Diskursanalyse, um Twitter auf Daten zu untersuchen (d. h. Tweets und Retweets, Fotos, Videos, Hashtags, URLs, etc.), die auf die Themen Cannabis und verschreibungspflichtige Medikamente ausgerichtet sind;
  2. ausführlichen Interviews mit belgischen Entscheidungsträgern der Drogenpolitik, um die Wahrnehmung politischer Entscheidungsträger hinsichtlich der Art und des Ausmaßes der Informationen soziale Medien an die politische Agenda zu verstehen.

Infos zum Projekt

Überblick

Laufzeit: 2016-2019

Forschungsprogramm:
FP4 - Nachwuchskolleg APS

Drittmittelgeber

Research Foundation - Flanders (FWO)

Kooperationspartner

Dr. Julie Tieberghien
Department of Criminology, Criminal Law, and Social Law
 

Ansprechpartner

Dr. Cornelius Puschmann
Senior Researcher Computational Social Science

Dr. Cornelius Puschmann

Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 45 02 17 55
Fax +49 (0)40 45 02 17 77

c.puschmann@hans-bredow-institut.de

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