Element 68Element 45Element 44Element 63Element 64Element 43Element 41Element 46Element 47Element 69Element 76Element 62Element 61Element 81Element 82Element 50Element 52Element 79Element 79Element 7Element 8Element 73Element 74Element 17Element 16Element 75Element 13Element 12Element 14Element 15Element 31Element 32Element 59Element 58Element 71Element 70Element 88Element 88Element 56Element 57Element 54Element 55Element 18Element 20Element 23Element 65Element 21Element 22iconsiconsElement 83iconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsElement 84iconsiconsElement 36Element 35Element 1Element 27Element 28Element 30Element 29Element 24Element 25Element 2Element 1Element 66
Hörfunk und Jugendkulturen in den 1950er Jahren

Hörfunk und Jugendkulturen in den 1950er Jahren

Ziel ist es zum einen deutlich zu machen, welche Eigenschaften den „Jugendlichen“ sowohl in Westdeutschland als auch in Großbritannien in diesem historischen Kontext – dem Höhepunkt der „massenmedialen Sattelzeit“ (Morat/Knoch 2003) und einer Phase der massiven Dynamisierung und Pluralisierung jugendlicher Lebensstile – von den Massenmedien zugeschrieben wurden. Zum anderen eröffnet die Analyse der medialen Darstellung von Jugend neue Erkenntnisse über den zeitspezifischen Zustand der westdeutschen und der britischen Gesellschaft, ihrer Kommunikations- und Medienkulturen sowie des sich wandelnden massenmedialen Ensembles.

 

mehr anzeigen

Projektbeschreibung

Methodischer Zugriff ist eine vergleichende Analyse einschlägiger Programmangebote, insbesondere solcher Sendungen, die an Jugendliche gerichtet waren oder die sich – meist kritisch – mit jugendlichem Verhalten beschäftigten. Zentrale These ist, dass insbesondere Medienereignisse (wie Krawalle von Halbstarken und Teddy Boys) als Faktoren bzw. Katalysatoren grenzüberschreitender Kommunikation und Wissensbildung für die Ausbildung und Verbreitung (trans)national gültiger Narrative, Deutungsangebote und Diskurse über jugendliches Verhalten verantwortlich waren.  

Damit stößt die Arbeit in ein bislang weitgehend vernachlässigtes Forschungsgebiet vor. Inhalte, Diskursformationen und Mechanismen der massenmedialen Berichterstattung über Jugendliche wurden für den Untersuchungszeitraum bisher nur unsystematisch in den Blick genommen. Problematisch erscheint die bisherige Tendenz, dabei vor allem auf das Phänomen der „Halbstarken“ einzugehen, da dies der Heterogenität der zeitgenössischen Jugend und der Berichterstattung nicht gerecht wird. Häufig unterbleibt zudem die Einordnung in den internationalen Kontext. Über das Verhältnis zwischen Radio und bestimmten Hörergruppen, wie etwa Jugendlichen, ist ebenfalls nur wenig Substanzielles bekannt. Selbst die Programmangebote des sog. „Jugendfunks“, also die Angebote einschlägiger Ressorts in den Wortabteilungen der Funkhäuser, wurden bisher nur unzureichend erforscht.

Infos zum Projekt

Überblick

Laufzeit: 2007-2009

Drittmittelgeber

Kooperationspartner

Ansprechpartner

Christiane Matzen, M. A.
Leitung Wissenschaftskommunikation

Christiane Matzen, M. A.

Leibniz-Institut für Medienforschung │ Hans-Bredow-Institut (HBI)
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 45 02 17 41
Fax +49 (0)40 45 02 17 77

E-Mail senden

VIELLEICHT INTERESSIEREN SIE AUCH FOLGENDE THEMEN?

Newsletter

Infos über aktuelle Projekte, Veranstaltungen und Publikationen des Instituts.

NEWSLETTER ABONNIEREN!