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Entangled Media Histories (EMHIS)

Entangled Media Histories (EMHIS)

Von 2013 bis 2017 arbeitet die „Forschungsstelle Mediengeschichte“ mit Kolleginnen und Kollegen an den Universitäten in Lund (Schweden) und Bournemouth (Großbritannien) im Forschernetzwerk „Entangled Media Histories“ (EMHIS) zusammen. Darüber werden medienhistorische Projekte unterstützt und Forschungen angestoßen, die die Perspektive des „Entanglement“ verfolgen. Dieses neue Konzept wird auf medienhistorische Sachverhalte angewendet, um bislang vernachlässigte Aspekte des europäischen Einflusses auf mediengeschichtliche Entwicklung deutlich machen zu können. Auf diese Weise sollen vielfältige Aspekte von „Verflechtungen“ zwischen einzelnen Medien und zwischen europäischen Regionen und Staaten aufgearbeitet werden. Ein Projekt-Blog informiert über die aktuellen Arbeiten. Im 12. BredowCast (Juli 2015) stellten Alina Laura Tiews und Hans-Ulrich Wagner das EMHIS-Netzwerk vor.

 

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Projektbeschreibung

Das deutsch-schwedisch-britische Forschernetzwerk EMHIS wurde im Herbst 2013 gegründet; es wird bis Frühjahr 2017 von der „Swedish Foundation in Research and Higher Education“ (STINT) finanziell gefördert. Seine Aufgabe ist es, die Zusammenarbeit von drei Einrichtungen zu fördern, die auf dem Gebiet der Mediengeschichte forschen und lehren: dem Institutionen för kommunikation och medier, KOM, an der Universität Lund (Schweden); dem Centre for Media History an der Universität Bournemouth (Großbritannien) und der „Forschungsstelle Mediengeschichte“ am Hans-Bredow-Institut in Hamburg. Das tri-nationale Forschernetzwerk wird von einem Steering Commitee geleitet. Ihm gehören an: Prof. Dr. Patrik Lundell und Prof. Dr. Marie Cronqvist (Lund University), Prof. Dr. Hugh Chignell und Dr. Kristin Skoog (Bournemouth University), Dr. Hans-Ulrich Wagner und Dr. Christoph Hilgert (Hans-Bredow-Institut). Im Forschernetzwerk werden Arbeiten zu einer europäischen Mediengeschichte befördert, Forschungen zur Perspektive des „Entanglement“ in der Mediengeschichte angestoßen und bislang vernachlässigte Aspekte des europäischen Einflusses auf mediengeschichtliche Entwicklungen aufgearbeitet. Mit dem Begriff des „Entanglement“ werden erstmals methodische Überlegungen zu einer „histoire croisée“, zu einer „entangled history“ bzw. zu einer „Verflechtungsgeschichte“ auf das Gebiet der Mediengeschichte übertragen und somit Forderungen nach einer transmedialen und transnationalen Mediengeschichtsforschung aufgegriffen. Im Zentrum der Arbeit des Netzwerks stehen a) der Austausch von Nachwuchs- und Gastwissenschaftlern; b) die gemeinsame Arbeit auf regelmäßigen Workshop-Treffen; sowie c) die wissenschaftliche Profilierung und Anwendung des „Entanglement“-Konzeptes in der Mediengeschichtsforschung. So fanden seit Herbst 2013 kürzere und längere Forschungsaufenthalte von schwedischen und britischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Hamburg statt bzw. von Alina Laura Tiews und Hans-Ulrich Wagner in Bournemouth und Lund. Im Zentrum der Arbeit von EMHIS stehen darüber hinaus halbjährig stattfindende Workshops, die sogenannten EMHIS-Foren. Bislang fanden sechs Foren abwechselnd in Bournemouth, Hamburg, Lund und Lissabon statt. Auf dem gemeinsamen Projekt-Blog wird über die regelmäßigen Treffen berichtet sowie vielfältige Informationen zu den Aktivitäten der Netzwerk-Mitglieder gegeben. In einem Bredow-Cast im Juli 2015 stellten Alina Laura Tiews und Hans-Ulrich Wagner die Arbeit des EMHIS-Netzwerkes vor. Die Diskussion um das Konzept des „Entanglement“ wurde auf mehreren Konferenzen zur Diskussion gestellt, darunter von Hans-Ulrich Wagner auf der Jahrestagung der Sektion Communication History in der ECREA im September 2015 in Venedig zum Thema „Bridges and Boundaries: Theories, Concepts and Sources in Communication History“ sowie auf der Jahrestagung der Fachgruppe Kommunikationsgeschichte in der DGPuK im Januar 2016 in Dortmund. Aktuell entstehen mehrere Veröffentlichungen bzw. sind bereits eingereicht, darunter der Beitrag „Entangled Media Histories: The value of transnational and transmedial approaches in media histography“ für die Zeitschrift „Media History“ sowie der von Hans-Ulrich Wagner als lead author gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen verfasste Beitrag „Media after 1945: Continuities and new beginning“ für das geplante „Handbook of European Communication History“.

Infos zum Projekt

Überblick

Laufzeit: 2013-2016

Forschungsprogramm:
FP3 - Wissen für die Mediengesellschaft

Drittmittelgeber

Swedish Foundation for International Cooperation in Research and Higher Education

Kooperationspartner

Professor Dr. Patrik Lundell und Dr. Marie Cronqvist (Lund University)
Professor Dr. Hugh Chignell und Dr. Kristin Skoog (Bournemouth University)
Dr. Christoph Hilgert (Unviersität Gießen)

Ansprechpartner

Dr. Hans-Ulrich Wagner
Senior Postdoc

Dr. Hans-Ulrich Wagner

Forschungsstelle Mediengeschichte
Hans-Bredow-Institut
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 428 38 - 32 02
Fax +49 (0)40 428 38 - 35 53
mobile: upon request at +49 (0)40 450 217 - 0

hans-ulrich.wagner@uni-hamburg.de

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