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Sascha Hölig erhält Preis der Fritz-Thyssen-Stiftung

Sascha Hölig erhält Preis der Fritz-Thyssen-Stiftung

Der mit 1000 EUR dotierte 2. Preis der Fritz-Thyssen-Stiftung für sozialwissenschaftliche Aufsätze des Jahres 2018 geht an Dr. Sascha Hölig vom Leibniz-Institut für Medienforschung für seinen Aufsatz "Eine meinungsstarke Minderheit als Stimmungsbarometer?! Über die Persönlichkeitseigenschaften aktiver Twitterer", erschienen in der Zeitschrift "Medien & Kommunikationswissenschaft", Heft 2, 2018, S. 140-169 (online verfügbar). Es handelt sich um den einzigen Zeitschriftenpreis in den Sozialwissenschaften außerhalb des englischsprachigen Bereichs.

Mit dem Preis der Fritz-Thyssen-Stiftung für sozialwissenschaftliche Aufsätze wird der Zeitschriftenaufsatz als Mittel der wissenschaftlichen Kommunikation hervorgehoben. Der Preis ist über den Bereich der Sozialwissenschaften hinaus bekannt und hat einen besonderen Stellenwert, nicht zuletzt, weil er einer der wenigen Preise ist, der interdisziplinär in die verschiedenen Bereiche der Sozialwissenschaften ausgerichtet ist und von einem interdisziplinären Gremium vergeben wird, was eine Seltenheit in der deutschen Universitätslandschaft darstellt.

Für den Jahrgang 2018 wurden von den Zeitschriftenredaktionen 17 Arbeiten zur Prämierung vorgeschlagen. In ihrer Sitzung am 5.7.2019 entschied die Jury, für diesen Jahrgang einen ersten, zwei zweite und einen dritten Preis zu vergeben. Informationen zu den anderen Preisträgern 2019 finden Sie hier (pdf).

Zum Fritz-Thyssen-Preis

Der Preis wurde von Prof. Erwin K. Scheuch initiiert und wird seit der ersten Verleihung im Jahre 1981 von der Fritz-Thyssen-Stiftung gefördert und durch das Institut für Soziologie und Sozialpsychologie (bis 2012 durch das Forschungsinstitut für Soziologie) der Universität zu Köln koordiniert.

Die Auswahl der Arbeiten erfolgt in zwei Stufen. Die Herausgeber und Redakteure von 18 deutschsprachigen Zeitschriften in den Sozialwissenschaften schlagen jeweils einen, im begründeten Ausnahmefall zwei Aufsätze pro Jahrgang vor, die anschließend von einer Jury begutachtet werden.

Die Zeitschriften sind:
  • Berliner Journal für Soziologie
  • Geschichte und Gesellschaft
  • Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte
  • Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie
  • Leviathan
  • Medien & Kommunikationswissenschaft
  • Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft
  • Österreichische Zeitschrift für Soziologie
  • Politische Vierteljahresschrift
  • Publizistik
  • Swiss Journal of Sociology
  • Swiss Political Science Review
  • Soziale Welt
  • Zeitschrift für internationale Beziehungen
  • Zeitschrift für Politik
  • Zeitschrift für Politikwissenschaft
  • Zeitschrift für Soziologie
  • Zeitschrift für vergleichende Politikwissenschaft
Die Jury setzt sich zurzeit aus den folgenden Personen zusammen:
  • Prof. Marita Jacob, Universität zu Köln (seit 2012, Vorsitzende)
  • Prof. Philip Manow, Bremen University (seit 2014)
  • Prof. Alexander Nützenadel, Humboldt-Universität zu Berlin (seit 2017)
  • Prof. Ortwin Renn, Universität Stuttgart (seit 2014)
  • Prof. Manfred G. Schmidt, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (seit 2005)
  • Prof. Heike Solga, Freie Universität Berlin (seit 2017)
  • Prof. Ferdinand Sutterlüty, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (seit 2017)
  • Prof. Hartmut Wessler, Universität Mannheim (seit 2018)
  • Dr. Joel Binckli, Universität zu Köln (seit 2012, Koordinator)

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