Jugendliche im Web 2.0
Worum geht es - Ergebnisse - Präsentationen - Pressespiegel
Worum geht es?
Viele Kinder und Jugendliche nutzen Internetseiten wie SchülerVZ, YouTube oder die Wikipedia, die zu dem sogenannten „Mitmachnetz“ oder “Web 2.0” gehören. Dieser Begriff bedeutet so viel wie “die zweite Version des Internets” (von World Wide Web - WWW) und wurde vom Amerikaner Tim O’Reilly geprägt. Er wollte damit ausdrücken, dass das Internet sich in den letzten Jahren so weit entwickelt hat, dass man von einer neuen Version sprechen könnte.
Besonders wichtig ist dabei, dass es immer leichter wird, auf solchen Seiten eigene Inhalte zu veröffentlichen, ohne große Computer- oder Programmierkenntnisse zu haben, und dass man ganz leicht mit anderen Leuten Kontakt halten kann. Meistens gibt es schon Profilseiten, die man nur ausfüllen muss. Viele Erwachsene sagen von sich aber, dass sie noch die „alte Version“ des Internets nutzen, also vor allem Informationen suchen, E-Mails schreiben oder bei ebay Dinge ersteigern, während Jugendliche vor allem das Web 2.0 nutzen.
Ob das wirklich zutrifft, was Jugendliche am Web 2.0 fasziniert, und welchen Stellenwert das Internet im Alltag von Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat, hat ein Team von Wissenschaftlern des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung und der Universität Salzburg im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) untersucht.
Ergebnisse des Projekts
Das Projekt wurde Ende März 2009 abgeschlossen. Die ausführliche Fassung der Studie ist im September 2009 in der Schriftenreihe der LfM erschienen:
- Schmidt, Jan-Hinrik/Ingrid Paus-Hasebrink/Uwe Hasebrink (Hrsg.): Heranwachsen mit dem Social Web. Zur Rolle von Web 2.0 - Angeboten im Alltag von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Schriftenreihe Medienforschung der LfM Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, Band 62. Berlin: Vistas. [Bestellmöglichkeit beim Verlag]
Weitere Materialien stehen zum Download zur Verfügung:
- Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse [.pdf].
- Der Tabellenband mit den Häufigkeitsverteilungen der repräsentativen Befragung [.pdf].
- Screening-Fragebogen, Leitfäden und Codeplan der qualitativen Instrumente [Seite der Universität Salzburg].
- Fragebogen der repräsentativen Befragung [.pdf].
Präsentationen
Für die Präsentation der Ergebnisse bei der LfM wurde folgende Präsentation erstellt:
Bestimmte Aspekte und Befunde der Studie werden in den kommenden Monaten auch auf wissenschaftlichen Tagungen o.ä. präsentiert und, soweit möglich, auf dieser Seite eingebunden.
11. Forum Medienkompetenz, Koblenz (16.9.2009) - Vortrag als Podcast
Vortrag beim 5. Tag des Onlinejournalismus, Frankfurt, 25.6.
Vortrag bei der Next09, Hamburg
Interview mit Jan Schmidt im Rahmen der Next09, Hamburg
Vortrag bei der DGPuK-Jahrestagung 2009, Bremen
Vortrag bei der DGPuK-Jahrestagung 2009, Bremen
Vortrag bei der DGPuK-Jahrestagung 2009, Bremen
Pressespiegel
Ergebnisse der Studie wurden unter anderem in folgenden journalistischen Beiträgen aufgegriffen:
- “Das Internet als Klassengesellschaft“, Spiegel Online, 13.7.2009
- HR2-Podcast “Digital Natives“
10 Nutzer kommentierte(n) " Ergebnisse "
Die Kommentare als RSS Feed - einen Trackback hinterlassenEin Fallstudie wie sie im oben genannten durchgeführt wurde, sagt mir sehr zu.
Die daraus gewonnen Daten sind meiner Meinung nach zutreffend.
Ich verbinde Web 2.0 vorallem mit MMORPGs, die auch neben jungen Leute, ebenso ältere Zielgruppen ansprechen. Espadon Online möchte ich hier allerdings nur am Rande anführen, eine sehr angagiertes Projekt von Jungentwicklern.
mfg
hecker
@hecker: Danke für den Kommentar; der Hinweis auf MMORPGs ist sehr wichtig.
[...] Das Projekt [...]
[...] Infos zu unserem Projekt und unserem Team könnt ihr auf unserem projektbegleitenden Blog http://www.hans-bredow-institut.de/webzweinull/uber-das-projekt/ und auf der Seite des Instituts htt… [...]
[...] Das Projekt [...]
[...] leider erst heute dazu. Letzte Woche ist eine Kurzfassung des Projektberichts zum Projekt “Jugendliche und Web 2.0” erschienen: “Heranwachsen mit dem Social Web. Zur Rolle von Web 2.0 -Angeboten im [...]
[...] So und so. Share and Enjoy: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können. [...]
[...] auch dazu gibt es Studien. Allerdings kann, was so aussieht, auch etwas anderes sein. So hatte das Hans-Bredow-Institut bei einer Untersuchung des Nutzungsverhaltens unter Jugendlichen im vergangenen Jahr festgestellt, dass Aufwachsen heute bedeutet, mit Identitäten [...]
[...] einer eigenen Seite im Projektblog stehen zudem verschiedene Präsentationen sowie zusätzlich die Auswertungen der quantitativen [...]
[...] Quelle: Studie zu Jugendliche im Web 2.0 Share and [...]
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