Wechselwirkungen zwischen Medien und den etablierten Kulturbereichen

Elektronische Massenmedien haben sich im 20. Jahrhundert nicht nur als zentrale Instanzen der gesellschaftlichen Kommunikation etabliert. Gleichzeitig besitzen sie Funktionspotenziale, wie etwa Identitätskonstruktion oder individuelle Sinnstiftung, die bislang den Bereichen der etablierten Kultur vorbehalten waren. Immer stärker reagieren die tradierten Kulturbereiche, indem sie Medien als Motive aufgreifen und sich kritisch mit Medien und ihren Inhalten auseinander setzen. Auch die Medien selbst tragen ihre Konkurrenzkämpfe häufig in ihren Medienangeboten aus.

Untersucht werden die Wechselwirkungen zwischen den Medien und den etablierten Kulturbereichen. Integriert werden Einzelstudien zur Filmentwicklung (Autorenfilm, Filmkomik), zu Medialisierungs-Tendenzen aktueller Theaterinszenierungen, zur Intermedialität zwischen Literatur und Fernsehen und zur Intermedialität zwischen Kinofilmen und Live-Übertragungen des Fernsehens.

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Prof. Dr. Joan Kristin Bleicher

Institut für Germanistik II
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