Unterhaltungsproduktion des Fernsehens

Nicht-fiktionale Unterhaltungsangebote im Fernsehen besitzen, gemessen an ihrem Volumen und ihrer Nutzung, einen überaus hohen Stellenwert. Dagegen liegen derzeit kaum Erkenntnisse zu den Produktionsweisen solcher Medienangebote vor, die über eine rein medienökonomische Sichtweise hinausgehen. Die Entwicklung der Berufsfelder von "Unterhaltungsproduzenten", die Medieninhalte wie Unterhaltungs-shows innerhalb und außerhalb der öffentlich-rechtlichen und privat-kommerziellen Medienorganisationen inhaltlich planen, gestalten und verantworten, ist daher Gegenstand einer international vergleichend angelegten Studie. Anhand von Experteninterviews und Dokumentenanalysen soll Aufschluss darüber gewonnen werden, welche beruflichen und organisatorischen Logiken und Strukturen die jeweiligen Arbeitsprozesse bestimmen.

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Prof. Dr. Uwe Hasebrink

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