Multimediale Verwertung von Markenzeichen

Kinder wachsen heute in kommerzialisierten und mediatisierten Lebenswelten auf, in denen Comic-Helden und TV-Stars aufgrund der vielfältigen Merchandisingstrategien eine zunehmend wichtigere Rolle spielen. Die Konzeption der Medienverbundsysteme und der medienspezifischen Produkte und deren Bedeutung für Kinder standen im Mittelpunkt dieses Kooperationsprojektes.
Den Rahmen bildete eine Analyse von Produktions- und Vermarktungsverbünden im Umfeld von Angeboten für Kinder aus einer medienökonomischen Perspektive. Darauf aufbauend wurden speziell ausgewählte Mediensymboliken und Markenzeichen, die im Kontext der Fernsehunterhaltung für Kinder angeboten werden, analysiert. Ergänzend zu den Produktanalysen wurden sowohl quantitative als auch qualitative Rezeptionsstudien durchgeführt. Die Ergebnisse bildeten die Grundlage für konzeptionelle Überlegungen zur Gestaltung medienpädagogischer Materialien. Die Untersuchung wurde im Frühjahr 2004 abgeschlossen, die Ergebnisse wurden in der Schriftenreihe der LPR Hessen (Band 18) veröffentlicht (Informationen des Verlages).
Neben weiteren Auswertungen und Vorträgen zu dieser Studie bereitet das Institut derzeit Anschlussuntersuchungen vor, die sich insbesondere mit der stark gewachsenen Bedeutung der Online-Kommunikation bei der crossmedialen Vermarktung auseinander setzen sollen.

Kooperationspartner/innen: S. Aufenanger (Universität Hamburg, jetzt Universität Mainz); K. Neumann-Braun (Universität Koblenz-Landau); I. Paus-Hasebrink, M. Bichler, A. Pluschkowitz (Universität Salzburg)

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