Medienvermittelte öffentliche Kommunikation in den 1950er bis 1970er Jahren

Nach Abschluss des Projekts zur Geschichte des NWDR widmet sich die Arbeit der „Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland“ (FGRN), das Kooperationsprojekt des Hans-Bredow-Instituts mit dem NDR, der Universität Hamburg (Department Sprache Literatur Medien I) und dem WDR, seit Anfang 2008 ausgewählten Fragen der medienvermittelten öffentlichen Kommunikation, vorrangig in den 1950er bis 1970er Jahren und mit besonderem Schwerpunkt auf Programmangeboten des Norddeutschen Rundfunks.

Derzeit werden vor allem drei Fragestellungen verfolgt:

  • Langfristige Medienwirkungen: Im Zentrum steht der Umgang der Mediennutzer mit sich wandelnden Programmangeboten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Forschungsfrage ist die medienvermittelte regionale, nationale und europäische Identitätsbildung.
  • Die Rolle der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten als zentrale Akteure für die öffentliche Kommunikation: Spezielle Fragestellung ist die Akteursrolle im Zusammenhang mit einer medienvermittelten Erinnerungskultur, speziell im Zusammenhang mit Fragen der NS-Vergangenheit und deren Aufarbeitung.
  • Recherchen zum Nord- und Westdeutschen Rundfunkverband (NWRV): Ziel dieser Vorarbeiten ist es, auf der Basis unternehmensgeschichtlicher Methoden eine Studie zu ermöglichen, die den NWRV als Dachorganisation analysiert, die die gemeinsame Fernseharbeit von NDR und WDR zwischen 1956 und 1961 umfasste.

Lectures

  • "Sounds like the Sixties: Approaches to Analyze Radio Aethetic in the Past", Vortrag von H.-U. Wagner auf der Konferenz "Electrified Voices : Medial, Socio-Historical and Cultural Aspects of Voice Transfer" an der Universität Konstanz am 17. Juni 2011.

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Dr. Hans-Ulrich Wagner

Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland
Universität Hamburg
Department Sprache Literatur Medien
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20146 Hamburg

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