Wissenstransfer, Beratung und Serviceangebote

Das Hans-Bredow-Institut sieht Wissenstransfer als elementare Teilaufgabe der wissenschaftlichen Arbeit; aus diesem Grund macht das Forschungsprogramm 3 „Wissenschaft für die Mediengesellschaft“ die Herausforderungen der Wissensvermittlung explizit zum Thema. Seinen wissenschaftlichen Grundsätzen entsprechend sehen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch bei wissenstransferbezogenen Aktivitäten den Grundsätzen von Sachlichkeit und Differenziertheit verpflichtet. Die Hauptzielgruppen der Transferaktivitäten bestehen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Die unterschiedlichen Dimensionen der Wissensvermittlung sind zum einen Aktivitäten zum Transfer eigener Projektergebnisse sowie aggregierter Erkenntnisse aus den Forschungsprogrammen, zum anderen die Vermittlung des am Institut vorhandenen Wissens über den Forschungsstand zu einzelnen Themen sowie die Expertise der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrem jeweiligen Fachgebiet.

Das Institut folgt bei Formen der selbst gewählten Wissensvermittlung dem Grundansatz einer zielgruppenspezifischen Aufbereitung und einer kontextbezogenen und anschlussfähigen Transfergestaltung: für die Wissenschaft vor allem wissenschaftliche Publikationen, Veranstaltungs- und Workshop-Formate; für die Politik Anhörungen, Stellungnahmen, Monitorings; für die Gesellschaft vor allem Veröffentlichungen in transferorientierten Publikationen und Vorträge auf ebensolchen Veranstaltungen, Medienauftritte, Social Media-Aktivitäten wie Twitter oder der institutseigene Pod-cast, neue Veranstaltungsformate, z. B. Hackathon. Dem Ziel der Wissensvermittlung folgend entwickeln die Forschenden am Institut frühzeitig – bei Projekten etwa bereits in der Antragsphase – Publikations- und Transferstrategien für die Vermittlung von Projektergebnissen sowie projektübergreifenden Erkenntnissen.   

Neben dem Transfer von im Hause gewonnenem Wissen hält das Institut vielfältige Serviceangebote im Bereich Wissenstransfer vor. Im Rahmen eigener sowie in Kooperation mit Dritten organisierter Transferveranstaltungen berücksichtigt das Institut, wenn möglich, Dialogformate, bei denen zu der Vermittlung von wissenschaftsbasierter Expertise auch die gleichzeitige Aufnahme von Impulsen aus der Praxis tritt. Eine ebenso zentrale Aktivität ist das Bereitstellen von Wissen für externe Partner auf Anfrage: Sei es über die Vermittlung von Referentinnen und Referenten, Hinweise auf einschlägige Publikationen oder bei einer Vielzahl von Anfragen nach Sachinformationen, etwa für Journalistinnen und Journalisten, Redaktionen, Verbände und Politik. Für einschlägige Einzelfragen stellt das Institut eine erste fachliche Einschätzung oder eine Einordnung in relevante Hintergründe zur Verfügung; die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Medienanfragen in zahlreichen Fällen für Interviews und Medienauftritte zur Verfügung. In den letzten Monaten waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ansprechpartner von dpa, SPIEGEL, SPIEGEL ONLINE, heute journal, Tagesschau und Tagesthemen, Deutschlandfunk, ZAPP (Medienmagazin des Norddeutschen Rundfunks), epd medien und vielen weiteren Redaktionen.