Sexy Media? Gender – Medialität – Kulturalität

Ringvorlesung der Universität Hamburg im Wintersemester 2008/09 mit Unterstützung des Hans-Bredow-Instituts

Welche Wechselwirkungen gehen Medien und Gender in massenmedial bestimmten Gesellschaften ein? Was passiert an den Schnittstellen von Geschlecht/Sex(ualität) und Medien? Welche politischen Auswirkungen kann diese Verbindung ermöglichen? Als inzwischen institutionell verankerte Disziplinen sollen Gender/Queer Studies und Medien-/Kommunikationswissenschaften nicht mehr auf ihre Legitimation, sondern vielmehr auf ihre produktiven Überschneidungen hin befragt werden. Was haben die Akteur_innen der genannten Disziplinen dazu zu sagen?

In dieser interdisziplinären Ringvorlesung wurden inspirierende Projekte dieser Themenfelder und die dahinter stehenden Wissenschaftler_innen vorgestellt.

Zeit und Ort

Montags, 18–20 Uhr c.t., Hörsaal M im Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Programm (pdf-Datei)

  • 27.10. A Close Shave: The Ideal of the Smooth Body in Contemporary Culture (Vortrag in englischer Sprache)
    Prof. Dr. Anneke Smelik, Radboud University Nijmegen, Dept. of Comparative Arts and Cultural Studies
  • 03.11. Von Golden Girls zu Alphamädchen: Überlegungen zum Verhältnis von Medienfeminismus und feministischer Öffentlichkeit
    Univ. Prof. Dr. Elisabeth Klaus, Universität Salzburg, Kommunikationswissenschaft
  • 10.11. Towards Queer Television Theory and an Ethics of Sofa Spectatorship (Vortrag in englischer Sprache)
    Dr. Michele Aaron, University of Birmingham, UK; Dept. of American and Canadian Studies / Lecturer in Film and American Studies
  • 17.11. Between Difference and Disagreement: Post-Identity Politics and the Power of Images (Vortrag in englischer Sprache)
    Dr. Sudeep Dasgupta, University of Amsterdam, Dept. of Media and Culture
  • 24.11. Die Tanzkaraoke der Two Chinese Boys: Echo Objects für Gender Studies
    Dr. Ulrike Bergermann, Universität Köln, Kulturwissenschaftliches Forschungskolleg "Medien und kulturelle Kommunikation"
  • 01.12. Zwischen Frauentausch und Küchenschlacht: Frauenrollen in Reality-Formaten
    Prof. Dr. Joan Kristin Bleicher, Universität Hamburg, Institut für Medien und Kommunikation
  • 08.12. Zur politischen Dimension des Unheimlichen: Desperate Housewives revisited
    Ao. Univ.-Prof. Dr. Brigitte Hipfl, Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft / Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik
  • 15.12. Männlichkeit tragen: Der Stoff aus dem die Träume sind
    Prof. Dr. Annette Brauerhoch, Universität Paderborn, Institut für Medienwissenschaften
  • 05.01. Coming to Terms with the Female Audience: 25 Years of Feminist Reception Analysis (Vortrag in englischer Sprache)
    Prof. Dr. Liesbet van Zoonen, University of Amsterdam, Dept. of Communication
  • 12.01. Lifestyle-TV und Lebensführung: Mediale Geschlechterinszenierungen
    Jun.-Prof. Dr. Tanja Thomas, Universität Lüneburg, Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienkultur
  • 19.01. Logik der Sorge/Selbstpornographisierung: Macht. Markt. Sexualität.
    Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Kunsthochschule für Medien Köln, Kunst- und Medienwissenschaften
  • 26.01. Die Scham ist vorbei: Feminismus reloaded
    Prof. Dr. Sabine Hark, TU Berlin, Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung
  • 02.02. Der Sex, die Sinne und die Medien: Marshall McLuhan sieht Tokio Dekadenz
    Dr. Hedwig Wagner, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Geschichte und Ästhetik der Medien

Koordination: Prof. Dr. Joan Kristin Bleicher / Sigrid Kannengießer, M.A. / Skadi Loist, M.A. / Katja Schumann, M.A., Institut für Medien und Kommunikation

Gefördert durch: Frauenförderfonds der Universität Hamburg; Departments Sprache, Literatur, Medien I+II; Gemeinsame Kommission Frauenstudien, Frauen- und Geschlechterforschung, Gender und Queer Studies; Institut für Medien und Kommunikation; Institut für Anglistik und Amerikanistik; Hans-Bredow-Institut für Medienforschung; Allgemeines Vorlesungswesen der Universität Hamburg