Veranstaltungstipp: Medienpädagogischer Kongress am 24.-25. März 2011 in Berlin

Der von der Initiative "Keine Bildung ohne Medien!" an der TU Berlin veranstaltete Kongress richtete sich an alle, die sich mit der Förderung von Medienkompetenz auseinandersetzen und sollte zur breiten und nachhaltigen Verankerung von Medienbildung beitragen. Die Ergebnisse des Kongresses sind auf der Kongress-Website dokumentiert.

Der Kongress wurde von der Initiative in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen und Einrichtungen veranstaltet und von der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) gefördert. Ziel des ersten Tages (24. März) war ein intensiver Austausch über wesentliche Anliegen des Medienpädagogischen Manifests. Es gab die Möglichkeit zur Teilnahme an 13 Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen/ Handlungsfeldern. Am zweiten Tag (25. März) stand der Dialog zwischen der Initiative und Vertreter/innen aus Bildungspolitik/-administration und anderen Bereichen im Zentrum. In diesen Dialog wurden die zentralen Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen am ersten Tag eingebracht. Übergreifende Fragen waren:  Wo bestehen aktuell die dringendsten Handlungsbedarfe? Welche Faktoren stehen einer umfassenden Medienkompetenzförderung bislang entgegen? Wie können Medienpädagogik und Medienbildung in Wissenschaft und Forschung sowie auf allen Ebenen der Erziehungs- und Bildungspraxis realisiert und nachhaltig verankert werden?

Die über 400 Kongressteilnehmer fordern einen erheblichen Ausbau der Medienkompetenzförderung in Deutschland. Anwesende Vertreter von Ministerien äußerten ihre Bereitschaft, an der Entwicklung einer ressortübergreifenden, gesamtgesellschaftlichen Strategie zur breitenwirksamen und nachhaltigen Medienkompetenzförderung mitzuwirken.