Divergente Ordnung in der Konvergenz?
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Ausgangspunkt der Tagung war der Umstand, dass die Digitalisierung
der Medien weit voran geschritten ist und damit grundsätzlich
die Möglichkeit gegeben ist, Inhalte - oder "Content"
- auf fast allen Wegen und Plattformen zu verbreiten. Aus Konzepten
wie Triple-Play, die in den letzten Jahren eher Tagungsgespenster
waren, sind kaufbare Produkte oder - wie mobiles Fernsehen - jedenfalls
technisch realisierbare Optionen geworden. Schon 1997 hat die EU-Kommission
im Grünbuch "Konvergenz" die Frage gestellt, was
das Zusammenwachsen ehemals getrennter Medien- und Telekommunikationsmärkte
für die Ordnungsrahmen der Mitgliedstaaten bedeutet.
Die Tagung zog eine Zwischenbilanz der deutschen Situation: Einem Überblick über Recht, Ökonomie und Technik "nach der Konvergenz" folgten Vorträge und Panels mit Wissenschaftlern und Praktikern zur Veränderung von Contentproduktion und -distribution. Schließlich haben Experten Folgen für die betroffenen Rechtsbereiche beschrieben. Da das Management der Konvergenz auch eine Regulierungsaufgabe darstellt, bildete ein Panel zum Thema der Koordination des Handelns der Regulierungsbehörden den letzten Teil der Veranstaltung.