Chancen und Grenzen staatlicher Regulierung von virtuellen Welten
Millionen Menschen weltweit sind Mitglieder von virtuellen Welten,
in denen sie oft dutzende Stunden pro Woche online interagieren.
Massively Multiplayer Online Role Playing Games (MMORPGS) mit
dem prominenten Beispiel "World of Warcraft" und Parallelwelten
im Stil von "Second Life" gewinnen ständig an
kultureller, sozialer und ökonomischer Bedeutung.
Welche Rolle kann und soll der Staat in diesen Welten spielen,
die bereits eigene Regelungskulturen entwickeln - und was sind
die Potenziale und Gefahren, die mit unterschiedlichen staatlichen
Regulierungsansätzen verbunden sind?
Mit Viktor Mayer-Schönberger konnte ein Referent gewonnen werden, der sich seit vielen Jahren mit den Regelungsstrukturen in Netzwerken auseinandersetzt und wissenschaftliche Analysen zu den regulatorischen Fragen virtueller Welten vorgelegt hat.