Tipp: Verloren im Netz? Medienkompetenzförderung bei Kindern und Jugendlichen

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen der CCKids-Fachforen „Wissenschaft und Praxis im Dialog“ am Dienstag, den 16.04.2013, 17.00 bis ca. 19.00 Uhr, in der HAW Hamburg, Berliner Tor 5, Raum 1.13. Einladung als pdf
Weitere Informationen: http://www.haw-hamburg.de/cckids

Im Fachforum diskutierten:

Margret Beck (Senatskanzlei Hamburg, Amt für Medien)

Andreas Hedrich (Medienpädagoge, Mediennetz Hamburg)

Dr. Claudia Lampert (Hans-Bredow-Institut für Medienforschung Hamburg)

Prof. Dr. Herbert Scheithauer (FU Berlin, Fachbereich Psychologie)

Moderation: Prof. Dr. Gunter Groen (HAW Hamburg)

Kinder und Jugendliche wachsen heute in mediatisierten Lebenswelten auf und nutzen elektronische Medien sehr viel früher und intensiver als alle Generationen zuvor. Die Studie Jugend 2.0 des Branchenverbands Bitkom aus dem Jahr 2011 hat z.B. gezeigt, dass 98 % der 10 bis 18-Jährigen das Internet zumindest gelegentlich nutzen, bei den 10 bis 12-jährigen sind es 96 %.

Kein Zweifel, das Internet bietet den jungen Nutzern viele neue Möglichkeiten wie z.B. für die Informationssuche, dem Spiel, dem Aufbau und Pflege sozialer Kontakte oder der Selbstdarstellung. All diese Optionen erhöhen aber auch die Gefahren des Missbrauchs und bergen ganz neue Risiken: problematische Inhalte (Gewalt, Pornografie, Rechtsextremismus), Cybermobbing, Sexting, Onlinesucht etc. Auch Unerfahrenheit kann dazu führen, dass die Auswirkungen des eigenen Onlinehandelns deutlich unterschätzt werden.

Welche Kompetenzen müssen also gefördert werden, um Kinder und Jugendliche vor solchen Gefahren zu schützen? Welche Chancen und kreativen Gestaltungsspielräume bieten die Neuen Medien eigentlich? Welche Verantwortung und Aufgaben haben Eltern, Pädagogen und Lehrer? In diesem CCKids-Fachforum wollten wir über Mediennutzungsverhalten informieren, am Beispiel vom Cybermobbing über Gefahren und Präventionsmöglichkeiten berichten, kreative medienpädagogische Projekte vorstellen und schließlich über Konsequenzen für die Praxis in der Medienarbeit diskutieren.