Tipp: Online in die Politik?

Tagung des HIIG in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung zu den "Chancen und Risiken der gesellschaftlichen Partizipation" am 22. November 2013 ab 14:30 Uhr, Konferenzsaal im Haus 1 der Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17, Berlin-Tiergarten

Die wissenschaftliche Einfühhrung in politische E-Partizipation in Großbritannien und Deutschland erfolgte durch Helen Margetts, Direktorin des Oxford Internet Institute, die die Forschung ihres Instituts zu Online-Petitionen vorstellte. Dem wurden die Ergebnisse der Studie Motivation zu Partizipation: ePetitionen über die E-Petitionen-Plattform des Deutschen Bundestages gegenübergestellt, die vom Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft in Kooperation mit dem Hans-Bredow-Institut durchgeführt wurde.

In einer Podiumsdiskussion erweiterten Vertreter aus Journalismus, Politik und Gesellschaft die wissenschaftlichen Beiträge um Perspektiven politischer Online-Partizipation in Deutschland. Dabei gingen sie der Frage nach, wie internetbasierte Beteiligung in Deutschland gesellschaftlich genutzt und bewertet wird und diskutierten ihren Einfluss auf unsere demokratischen Strukturen. Neben den großen Chancen, die internetbasierte Beteiligung für die demokratische Legitimation bedeutet, wurden auch mögliche Risiken betrachtet.

Das erweiterte Programm umfasste Expertenworkshops mit international renommierten Forschern aus allen Disziplinen zu Chancen und Risiken der gesellschaftlichen Partizipation (Vormittag des 22. November), das jährliche Early Stage Researchers Colloquium (21. November) und ein weiterführendes Treffen der Mitglieder des Global Network of Interdisciplinary Internet & Society Research Centers (23. November).