Aktuelles

„NDR Geschichte(n)“: Rundfunkgeschichte in einem Onlineprojekt lebendig und modern erzählt

Der NDR macht seine Geschichte im Internet lebendig. Gemeinsam mit der Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland am Hans-Bredow-Institut stellt der Sender seine historische Entwicklung online. Auf diese Weise bietet sich Hörern, Zuschauern und Nutzern ein profunder Einblick in die Entwicklung des Rundfunks von den Anfängen des NDR Vorläufers NORAG in den 1920er Jahren bis in jüngste Zeit.   »»

"Die Mediennutzungsforschung wird vernachlässigt, dabei war sie noch nie so wichtig wie heute"

Vortrag von Prof. Dr. Uwe Hasebrink zur "Mediennutzung in konvergierenden Medienumgebungen"

Am Montag, den 7.11.2011, fanden in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien die Hedy-Lamarr-Lectures 2011 ihren Abschluss. Der letzte Teil der von der Telekom Austria, der ÖAK und dem Medienhaus Wien initiierten Vortragsreihe beschäftigte sich mit der zukünftigen Verwendung von Medien. Prof. Dr. Uwe Hasebrink, Direktor des Hans-Bredow-Instituts, widmete sich in seinem Vortrag der Frage, wie Medien in Zukunft genutzt werden und welche Rolle die Rezipienten einnehmen. Er präsentierte seine Erkenntnisse vor allem aus der Perspektive des Mediennutzers, da diese in einem sich stetig wandelnden und dynamischer werdenden Umfeld die wichtigste sei. "Was Menschen in einer konvergierenden Medienumgebung tun, ist nur aus dieser Betrachtungsweise zu erkennen und nicht aus technischer Perspektive." Zur Berichterstattung über den Vortrag ...   »»

Debatte um Fake-Inhalte gehört von Anfang an zu Social Media dazu

Ein Interview mit Dr. Jan-Hinrik Schmidt in Medienmilch.de

Wissenschaft und Web 2.0? Diese Kombination ist für praxisorientierte Social Media Profis immer noch weitgehend Terra incognita. medienmilch.de schlägt Brücken und interviewt Dr. Jan-Hinrik Schmidt, wissenschaftlicher Referent für Digitale Interaktive Medien und Politische Kommunikation am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung, zur Neuauflage seines Buches „Das neue Netz".   »»

Wolfgang Schulz tritt Professur an der Uni Hamburg an

Dr. Wolfgang Schulz, Dire­ktor des Hans-Bredow-Instituts, tritt zum 1.11.2011 die Universitätsprofessur „Medienrecht und Öffentliches Recht einschließlich ihrer theoretischen Grundlagen“ an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg an. Es handelt sich um eine gemeinsame Besetzung durch die Universität Hamburg und das Hans-Bredow-Institut. Der Schwerpunkt dieser Professur liegt auf der Forschung am Hans-Bredow-Institut.   »»

"Das web2.0 ist mehr als nur ein Trend"

Interview mit Dr. Wolfgang Schulz über das neue Forschungsinstitut für Internet und Gesellschaft, geführt von Georgios Chatzoudis vom Wissenschaftsportal L.I.S.A. der Gerda Henkel Stiftung. Der Medienrechtler Dr. Wolfgang Schulz vom Hamburger Hans-Bredow-Institut für Medienforschung ist Mitglied des Gründungsteams des neuen Instituts.   »»

Forschungsinstitut für Internet und Gesellschaft startet mit vier Partnern

Hans-Bredow-Institut als Kooperationspartner

Die Humboldt-Universität zu Berlin (HU), die Universität der Künste Berlin (UdK) sowie das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) werden bis Herbst 2011 gemeinsam das Institut für Internet und Gesellschaft in Berlin gründen. Ziel des von Google initiierten und finanzierten Instituts ist es, die vom Internet ausgelösten und verstärkten Veränderungen der Gesellschaft besser zu verstehen und allen Gruppen die Mitgestaltung der digitalen vernetzten Zukunft zu ermöglichen. Mittelfristig sollen weitere Partner und Förderer gewonnen werden. Mit Prof. Ingolf Pernice (HU), Prof. Thomas Schildhauer (UdK) und Dr. Jeanette Hofmann (WZB) stellen die drei Institutionen jeweils einen Direktor. Hinzu kommt Dr. Wolfgang Schulz vom Hans-Bredow-Institut, das als Kooperationspartner von Anfang an beteiligt ist.   »»

Online-Jugendschutz – geht’s noch?

Gemeinsames Symposion von Hans-Bredow-Institut, der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein und der Handelskammer Hamburg am 25. Mai 2011 in der Handelskammer Hamburg

Nach dem Scheitern der Novelle des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) wollten das Hans-Bredow-Institut, die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) und die Handelskammer Hamburg die Erfahrungen aus der Diskussion im vergangenen Jahr nutzen und die Anforderungen an einen angemessenen Jugendmedienschutz klarer zu definieren versuchen. Rund 200 Gäste in der Handelskammer Hamburg belegten am 25. Mai 2011 das große Interesse am Thema.   »»

Interview mit Uwe Hasebrink zum Stand der Nutzungsforschung im Bereich Social Media

Im Rahmen des X. HdM-Symposium zur Medienethik "Soziale Netzwerke - schöne neue Kommunikationswelt oder Ende der Privatheit?" am 13. Januar 2011 an der Hochschule der Medien in Stuttgart hat Prof. Dr. Uwe Hasebrink, Direktor des Hans-Bredow-Instituts, mit einem Überblick zum aktuellen Stand der Nutzungsforschung bei sozialen Netzwerken in das Thema eingeführt. In einem anschließenden Interview erläuterte er die zunehmende Bedeutung von facebook und die länderspezifischen Unterschiede. Zum Interview mit Uwe Hasebrink auf YouTube   »»

Trauer um Gerhard Maletzke

Der Kommunikationswissenschaftler und frühere Mitarbeiter des Hans-Bredow-Instituts, Prof. Dr. Gerhard Maletzke, ist am 6. Dezember 2010 im Alter von 88 Jahren gestorben.

Gerhard Maletzke wurde am 6. Januar 1922 in Neustettin in Pommern geboren. Nach Kriegsende studierte er Psychologie, Germanistik und Philosophie in Hamburg. Er promovierte 1950 mit der Dissertation „Rundfunk in der Erlebniswelt des heutigen Menschen“. Anschließend war er von 1952 bis 1964 als wissenschaftlicher Referent am Hans-Bredow-Institut tätig und hier am "Aufbau eines neuen Instituts ohne Vorbilder" beteiligt, wie er über die 50er Jahre rückblickend anlässlich des 50. Geburtstags des Instituts im Jahr 2000 schrieb.   »»

Jedes achte Kind macht im Internet schlechte Erfahrungen

Erste europaweite Studie zur Online-Nutzung von Kindern präsentiert

Hamburg, 21.10.2010. Zwölf Prozent der europäischen Kinder, die das Internet nutzen, machen online negative Erfahrungen. Zu diesem Ergebnis kommt die europaweite Untersuchung EU Kids Online, die am 21. Oktober im Rahmen des Safer Internet Forums in Luxemburg vorgestellt wurde. Über 23.000 Kinder zwischen 9 und 16 Jahren aus 25 europäischen Ländern wurden zu ihrer Online-Nutzung befragt. Für deutsche Kinder ist die Wahrscheinlichkeit, unangenehme Erfahrungen im Internet zu machen, mit 8 Prozent geringer als im europäischen Durchschnitt. „Deutsche Kinder nutzen das Internet seltener und weniger vielfältig“, erläutert Professor Uwe Hasebrink, Direktor des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung in Hamburg und Leiter des deutschen EU Kids Online-Forschungsteams. „Damit sind sie weniger gefährdet, nutzen aber auch die Chancen des Internets nur in begrenztem Maße.“   »»