Hans-Bredow-Institut für Medienforschung
Tipp: Wie das Netz die Demokratie verändert – die erste Berliner “Debatte Digital"
Der Deutschlandfunk und das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft laden ein zur ersten Berliner “Debatte Digital” anlässlich des Starts des neuen Debattenportals „Diskurs@Deutschlandfunk – Politik, Medien und Öffentlichkeit in Zeiten der Digitalisierung“, 8. Februar 2012, 17 bis 19 Uhr, Lifestream und Dokumentation der Veranstaltung unter diskurs.dradio.de
Ort: Institut für Internet und Gesellschaft der Humboldt Universität (HIIG), Unter den Linden 11, Ecke Bebelplatz, Berlin
Gäste: Stephan Detjen (Chefredakteur Deutschlandfunk), Dr. Jeanette Hofmann (Gründungsdirektorin Institut Internet und Gesellschaft), Bernd Schlömer (stellv. Bundesvorsitzender Piratenpartei), Prof. Dr. Wolfgang Schulz (Hans-Bredow-Institut), Andreas Weber (Programmdirektor Deutschlandradio) u.v.a.
Video-Livestream: diskurs.dradio.de
Presseinformationen
Anfang Januar 2012 lud der Deutschlandfunk anlässlich des 50. Sendejubiläums zur Konferenz „Der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt“ ein. Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Medien diskutierten im Kölner Funkhaus. Auf dem Debattenportal Diskurs@Deutschlandfunk sollen die dort begonnen Diskussionen mit Hörerinnen und Hörern, Userinnen und Usern jetzt fortgesetzt werden. Wöchentlich im Internet unter diskurs.dradio.de, donnerstags und samstags im „DLF-Magazin“ und in „Markt und Medien“ mit Reportagen Portraits und Interviews im linearen Programm des Deutschlandfunk.
Kein Ort wäre idealer, um die Debatten und Kontroversen rund um die Umbrüche in der politischen und medialen Welt zu diskutieren, als das Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft an der Humboldt Universität zu Berlin. Auch hier werden die virulenten Fragen der Gegenwart, die wir auf dem Debattenportal Diskurs@Deutschlandfunk diskutieren wollen, erforscht. Deswegen freuen wir uns sehr, mit diesem Partner gemeinsam zur ersten Berliner „Debatte Digital“ am 8. Februar 2012, 17 Uhr einladen zu können.
Ab 9. Februar 2012 werden dann Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Medien ihre Positionen auf dem neuen Debattenportal „Diskurs@Deutschlandfunk – Politik, Medien und Öffentlichkeit in Zeiten der Digitalisierung“ unter der Internetadresse diskurs.dradio.de veröffentlichen.
Nachfragen bitte an:
Markus Heidmeier / Oliver Baumann , Kooperative Berlin , diskurs (at) kooperative-berlin.de
Social Media and the Transformation of Publicness
Englischsprachiger Vortrag von Jan-Hinrik Schmidt im Rahmen der Social Media Week Hamburg an der Universität Hamburg am Montag, den 13. Februar 2012, 18.00 bis 19.30 Uhr, Teilnahme kostenlos, Anmeldung erforderlich
Social Media are changing the structures of our media system by expanding public spheres to new actors, by providing new mechanisms for sharing and distribution of information, and by shifting boundaries between the public and the private. The presentation will introduce key practices of social media use, identify resulting changes in public communication, and identify areas where new skills and fluencies are needed.
- Sprache: English
- Anmeldung und weitere Infos
- Interview mit Dr. Jan-Hinrik Schmidt: As Lawrence Lessig said “Code is Law”
Zum Download: Jugendschutzsoftware im Elternhaus

In der Reihe Arbeitspapiere des Hans-Bredow-Instituts ist der Bericht von Stephan Dreyer, Daniel Hajok, Uwe Hasebrink und Claudia Lampert zum Thema "Jugendschutzsoftware im Elternhaus – Kenntnisse, Erwartungen und Nutzung. Stand der Forschung" erschienen und zum Download verfügbar
- pdf-Datei (394 KB)
Lesetipp: Didaktik der Journalistik

Konzepte, Methoden und Beispiele aus der Journalistenausbildung, herausgegeben von Beatrice Dernbach und Wiebke Loosen, erschienen im Springer VS
2012. 473 S. mit 9 Abb. Br., ISBN: 978-3-531-17460-0
Aktive Auseinandersetzung statt Verbote: Wie Eltern ihre Kinder vor negativen Online-Erfahrungen schützen können
Hamburg, 03.02.2012. Eltern sollten sich aktiv mit der Onlinenutzung ihrer Kinder auseinandersetzen, indem sie mit ihnen über das Internet sprechen und ab und zu dabeibleiben, wenn ihr Kind online ist. Anders als Verbote verringert die aktive Auseinandersetzung mit der Internetnutzung das Risiko belastender Erfahrungen, ohne gleichzeitig die mit dem Internet verbundenen positiven Erfahrungen zu behindern. Dies ist eine der Schlussfolgerungen eines neuen Berichts des europaweiten Forschungsverbunds EU Kids Online, der zum Safer Internet Day 2012 (7. Februar) veröffentlicht wird.
Der Bericht untersucht die Strategien, mit denen Eltern die Internetnutzung ihrer Kinder begleiten und unterstützen, und zeigt, welche dieser Strategien die Wahrscheinlichkeit negativer und belastender Erfahrungen mit dem Internet verringern. Die Studie basiert auf Interviews mit 25.000 Kindern zwischen neun und 16 Jahren und ihren Eltern in 25 europäischen Ländern. Der Forschungsverbund EU Kids Online wird von der London School of Economics and Political Science (LSE) koordiniert, deutscher Partner in diesem Verbund ist das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg.
Aktive Eltern – kompetente und weniger gefährdete Kinder
Die aktive Auseinandersetzung von Eltern mit der Internetnutzung ihrer Kinder – zum Beispiel gemeinsame Online-Aktivitäten oder die Ermutigung des Kindes, selbstständig mit dem Internet umgehen zu lernen und dabei in der Nähe zu bleiben – geht mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit einher, dass Kinder mit Online-Risiken konfrontiert werden. Jüngere Kinder, deren Eltern die Internetnutzung häufiger aktiv begleiten, machen auch etwas seltener belastende Erfahrungen, etwa im Zusammenhang mit Cyber-Mobbing oder sexuellen Nachrichten, obwohl sie das Internet ebenso vielfältig nutzen wie andere Kinder.
Auch restriktive Maßnahmen – das Blockieren bestimmter Webseiten oder Verbote, Fotos oder andere Informationen hochzuladen – scheinen ein effizientes Mittel zu sein, um das Risiko zu reduzieren, negative Erfahrungen zu machen. Da aber diese Strategie die Internetnutzung der Kinder stark einschränkt, führt sie zugleich dazu, dass die positiven Möglichkeiten des Internets im Sinne von Lernen, Kommunikation und Spaß nicht ausgeschöpft werden und sich bei den Kindern auch weniger Internetkompetenz entwickelt.
Onlinerisiken verringern, ohne positive Erfahrungsmöglichkeiten zu beschneiden
Professor Sonia Livingstone (LSE), die das EU Kids Online-Projekt leitet, betont: „Mit Kindern über das Internet zu sprechen, sie zu ermutigen, es selbstständig zu erkunden, und für den Fall negativer Erlebnisse in der Nähe zu bleiben, sind die Maßnahmen, mit denen Eltern am ehesten die Onlinerisiken verringern können, ohne die positiven Erfahrungsmöglichkeiten zu beschneiden. Die Daten zeigen, dass es die Kinder begrüßen, wenn sich ihre Eltern für ihre Internetnutzung interessieren und ihnen auch ein gewisses Vertrauen entgegenbringen, dass sie mit dem Internet kompetent umgehen können.
Auf der anderen Seite gibt es auch Eltern, die sich kaum um die Internetnutzung ihrer Kinder – auch von jüngeren Kindern – kümmern. Entsprechend wünschen sich einige Kinder von ihren Eltern mehr Interesse an und eine aktivere Auseinandersetzung mit dem Thema. Es sollte eine vordringliche Aufgabe für die Politik sein, gerade diese Eltern auf die möglichen Risiken der Onlinenutzung aufmerksam zu machen und ihnen Informationen und Hilfestellungen für wirksame Erziehungsmaßnahmen zur Verfügung zu stellen.”
Unterschiedliche Erziehungsstile in Europa
Wie die Autorin des Berichts, Andrea Dürager (Universität Salzburg), betont, unterscheiden sich die europäischen Länder zum Teil erheblich in den elterlichen Erziehungsmaßnahmen. Während zum Beispiel in der Türkei restriktive Maßnahmen sehr häufig und aktive Formen der Auseinandersetzung selten sind, ist dies in den skandinavischen Ländern umgekehrt. Deutsche Eltern greifen vergleichsweise oft zu restriktiven Maßnahmen, setzen sich jedoch auch überdurchschnittlich oft aktiv mit der Internetnutzung ihrer Kinder auseinander.
Weitere Ergebnisse
- Lediglich 15% der Eltern haben nach einem belastenden Erlebnis ihres Kindes Konsequenzen für ihr eigenes Verhalten zur Förderung von Internet-Sicherheit gezogen, obwohl fast 30% es für wahrscheinlich halten, dass ihr Kind im nächsten halben Jahr belastende Erfahrungen machen wird.
- Während drei Viertel der befragten Eltern Software zur Verhinderung von Spam und Viren verwenden, setzt nur weniger als ein Drittel Software für den Kinder- und Jugendschutz ein.
- Im Gegensatz zu der oft zu hörenden Annahme, dass Eltern kaum über die Internetnutzung ihrer Kinder Bescheid wissen, sind rund zwei Drittel der Kinder der Meinung, dass ihre Eltern in dieser Hinsicht gut informiert sind.
- Kinder äußern sich meist positiv über das auf die Internetnutzung bezogene Verhalten ihrer Eltern, zwei Drittel empfinden die elterlichen Schutzmaßnahmen als hilfreich. Einige Kinder wünschen sich, dass ihre Eltern mehr Interesse an ihrer Internetnutzung zeigen.
Weitere Informationen
Der vollständige Bericht (auf Englisch) – Andrea Duerager und Sonia Livingstone, How Can Parents Support Children’s Internet Safety? – ist ab dem 7. Februar 2012 auf www.eukidsonline.net und www.eukidsonline.de verfügbar. Dort finden sich auch weitere Informationen zum Projekt.
Für Rückfragen und vertiefende Auskünfte wenden Sie sich bitte an
Prof. Dr. Uwe Hasebrink (u.hasebrink@hans-bredow-institut.de) oder
Dr. Claudia Lampert (c.lampert@hans-bredow-institut.de).
Das deutsche Teilprojekt wird gefördert von der Landesanstalt für Medien (LfM) und kooperiert mit dem medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest.
Informationen zu EU Kids Online und zu der europaweiten Befragung
- Der Forschungsverbund EU Kids Online verfolgt das Ziel, das Wissen über positive und negative Erfahrungen von Kindern und Eltern mit dem Internet zu erweitern und damit eine empirische Grundlage für Maßnahmen zur Förderung des sicheren Umgangs mit dem Internet zu bieten. Das Verbundprojekt wird im Rahmen des EU Safer Internet Programms gefördert (SI-2010-TN-4201001).
- Die Studie basiert auf persönlichen Interviews mit 25.000 neun- bis 16-jährigen Kindern, die das Internet nutzen, und ihren Eltern. In 25 Ländern wurden dazu repräsentative Stichproben befragt; für sensible Fragen wurden Bögen zum Selbstausfüllen verwendet.
- Die beteiligten Länder sind: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Litauen, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ungarn und Zypern. Zusätzlich gehören dem Verbund Teams aus Island, Kroatien, Lettland, Luxemburg, Malta, Russland, der Schweiz und der Slowakischen Republik an.
Ausführliche Ergebnisse der Studie enthält der folgende Bericht:
Livingstone, S., Haddon, L., Görzig, A., und Ólafsson, K. (2011). Risks and safety on the internet: The perspective of European children. Full findings. LSE, London: EU Kids Online (pdf-Datei).
Weitere Berichte und Angaben zur Methode finden sich unter www.eukidsonline.net.
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg
An der Fakultät für Rechtswissenschaft am Lehrstuhl für Medienrecht und öffentliches Recht einschließlich ihrer theoretischen Grundlagen (Prof. Dr. Wolfgang Schulz) ist schnellstmöglich die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin / eines wissenschaftlichen Mitarbeiters der Entgeltgruppe 13 TV-L mit der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit (19,5 Stunden wöchentlich) zu besetzen. Das Vertragsverhältnis soll auf drei Jahre befristet werden. Die Befristung des Vertrages erfolgt auf der Grundlage von § 2 Wissenschaftszeitvertragsgesetz. Ausschreibung als pdf-Datei
Die Universität strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden im Sinne des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.
Aufgaben
Zu den Aufgaben einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin / eines wissenschaftlichen Mitarbeiters gehören wissenschaftliche Dienstleistungen vorrangig in der Forschung und der Lehre. Der Aufgabenbereich umfasst die Mitwirkung an Forschungsprojekten, auch auf europäischer und internationaler Ebene sowie die Vorbereitung von Lehrveranstaltungen, Vorträgen und Publikationen. Die Übernahme einer Arbeitsgemeinschaft pro Semester und die Mitarbeit bei der Klausuraufsicht wird erwartet. Außerhalb der Dienstaufgaben besteht Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterbildung, insbesondere zur Anfertigung einer Dissertation.
Aufgabengebiet
Das Aufgabengebiet umfasst das gesamte Spektrum des Öffentlichen Rechts mit dem Schwerpunkt Informations- und Kommunikationsrecht. Die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten, interdisziplinäres und praxisorientiertes Engagement, selbstständige Arbeitsweise, Eigeninitiative und Organisationstalent sind von Vorteil.
Einstellungsvoraussetzungen
Abschluss eines den Aufgaben entsprechenden Hochschulstudiums (insb. Erstes Juristisches Staatsexamen).
Überdurchschnittliche juristische Kompetenz sowie ein ausgeprägtes interdisziplinäres Interesse, Teamfähigkeit sowie gute Englischkenntnisse werden erwartet.
Schwerbehinderte haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen/ Bewerbern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistungen.
Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Hochschulabschluss) werden bis zum 09.03.2012 erbeten an:
Hans-Bredow-Institut, Personalangelegenheiten, Heimhuder Str. 21, 20148 Hamburg
Bei etwaigen Rückfragen wenden Sie sich bitte an info@hans-bredow-institut.de
Erscheint in Kürze: M&K 1/2012

u. a. mit Artikeln zur Intersektionalität in der Internetforschung, zur Unternehmenskommunikation im Neopragmatismus, zu Nachrichtenfaktoren und der organisationsspezifischen Nachrichtenselektion, zur Frage, ob Mediennutzung sympathisch macht, zu einer Methode zur Darstellung von Aktivitäten institutioneller Einheiten der Kommunikationswissenschaft in Profilen und zur veränderten Vermittlerrolle von Journalisten am Beispiel einer Case Study zu Twitter und den Unruhen in Iran. Inhaltsverzeichnis
Tipp: Medialer Aufbruch – Die innovativen Jahre von Fernsehen und Film in Hamburg 1962-1969
Tagung an der Universität Hamburg am 20./21. Februar 2012, Edmund-Siemers-Allee 1 West, Raum 221, 20146 Hamburg, organisiert von Prof. Dr. Joan Kristin Bleicher, Universität Hamburg, Anja Ellenberger, Dr. Hans-Ulrich Wagner, Forschungsstelle Geschiche des Rundfunks in Norddeutschland, und Lea Wohl, Graduate School Media and Communication (GMaC). Unkostenbeitrag 10,– Euro, für Studierende frei, Anmeldung bis 8.2.2012 erforderlich
In Vorträgen und einer Podiumsdiskussion mit Helmut Herbst und Franz Winzentsen wird den Umbrüchen und Veränderungen in der Hamburger Film- und Fernsehentwicklung in den 1960er Jahren nachgegangen. Dabei sollen erstmalig die Rahmenbedingungen und Kontexte des medialen Aufbruchs systematisch analysiert werden, die einen entscheidenden Anteil an den weit reichenden gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche dieser als „dynamische Zeiten“ gekennzeichneten Dekade haben.
- Programm als pdf
- Anmeldung per Mail bis zum 8. Februar 2012
Programm
20.02.2012
10.00–10.30
Begrüßung und Einführung ins Thema
Prof. Dr. Joan Kristin Bleicher und Dr. Hans-Ulrich Wagner
10.30–11.30
Institutionelle und kreative Kooperationen von Fernsehen und Film. Schwerpunkt NDR
Dr. Hans Ulrich Wagner, Medienhistoriker, Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland, Hans-Bredow-Institut für Medienforschung
11.30–12.30
Filmkooperative Konzepte und Arbeitsweisen
Dagmar Brunow, Filmwissenschaftlerin, Lund University / Schweden
12.30–14.00
Mittagspause
14.00–15.00
Wechselwirkungen zwischen Kurzfilm und Spielfilm
PD Dr. Andreas Stuhlmann, Medienwissenschaftler, Universität Hamburg
16.00–17.00
Experimenteller Animationsfilm im Wechselspiel: Das Hamburger cinegrafik Studio und der NDR
Helmut Herbst (Regisseur, Autor, Produzent; Gründer des cinegrafik Studios) und Franz Winzentsen (Experimental- und Animationsfilmmacher; ab 1964 langjähriger Mitarbeiter und Partner des cinegrafik Studios) im Gespräch mit Anja Ellenberger, Kunst- und Medienhistorikerin, Deutsches Institut für Animationsfilm, Dresden /
Jilin Animation Institute (JAI), Changchun, China
21.02.2012
10.00–11.00
Die Hamburger Schule des Fernsehspiels
Prof. Dr. Knut Hickethier, Medienwissenschaftler / Fernsehwissenschaftler, Universität Hamburg
11.00–12.00
Egon Monk und sein Dokudrama
Julia Schumacher, Medienwissenschaftlerin, Universität Hamburg / Graduate School Media and
Communication
12.00–13.00
Zeitgeschichte in Film und Fernsehen
Assistant Professor Dr. Judith Keilbach, Fernsehhistorikerin, Universiteit Utrecht / Niederlande
13.00–14.00
Mittagspause
14.00–15.00
Die Hamburger Schule des Dokumentarfilms: Peter von Zahn, Klaus Wildenhahn, Eberhard Fechner
Dr. Kay Hoffmann, Haus des Dokumentarfilms, Stuttgart
15.00–16.00
Ein medienhistorischer Rückblick auf die Hamburger Film und Fernsehentwicklung der 1960er Jahre
Prof. Dr. Joan Kristin Bleicher, Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin, Universität Hamburg
16.00–17.00
Abschlussdiskussion
Tagungsort
Universität Hamburg
Edmund-Siemers-Allee 1 West, Raum 221
20146 Hamburg
Unkostenbeitrag
10,– Euro, für Studierende frei
Anmeldung
Bitte melden Sie sich bis 8. Februar 2012 bei Prof. Dr. Joan Kristin Bleicher an: joan.bleicher@uni-hamburg.de
Kommunikationsfreiheit in Israel
Kolloquium mit Dr. Elad Peled, Visiting Fellow am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg, zum verfassungsrechtlichen Schutz der Kommunikation in Israel, am Donnerstag, den 26. Januar 2012, 18-20 Uhr, in der Bibliothek des Hans-Bredow-Instituts
Obwohl die Kommunikationsfreiheit in Israel niemals als explizite Garantie im Recht des Staates Israel verankert war und bewusst nicht in die Verfassung aufgenommen wurde, spielt sie doch in der Rechtsprechung eine bedeutsame Rolle. Ihr Status und ihr Schutzbereich sind allerdings Gegenstand heftiger Kontroversen und zwar sowohl innerhalb der Rechtswissenschaft als auch auf gesellschaftlicher Ebene.
Der Vortrag in englischer Sprache hat grundsätzliche Aspekte der Kommunikationsfreiheit in Israel dargestellt und erläutert, wie das Verständnis der Kommunikationsfreiheit durch ausländische Rechtstraditionen beeinflusst wurde, welche Bedeutung die sozialen und politischen Realitäten bei der Entwicklung in unterschiedlichen historischen Phasen hatte, welche unterschiedlichen theoretischen Begründungen der Kommunikationsfreiheit eine Rolle spielen und welche Konflikte sich in Abwägung mit anderen Rechten ergeben.
Dr. Elad Peled, Visiting Fellow am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg, erhielt den Abschluss LL.B., magna cum laude, von der Hebrew University of Jerusalem (2003), seinen LL.M. von der New York University (2006) und promovierte an der University of Haifa (PhD, 2010). Praktische rechtliche Erfahrungen sammelte er u. a. als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Israeli Supreme Court, als Berichterstatter und Kommentator der Publikation "International Law and Domestic Courts" von Oxford University Press sowie als Mitglied des Editorial Board der englischsprachigen Israeli Law Review an der Hebrew University. Elad Peled forscht derzeit vor allem zum „defamation law“ und lehrt in diesem Feld und insgesamt zum Bereich „Tort law“ an israelischen rechtswissenschaftlichen Fakultäten. In den genannten Rechtsbereichen hat er eine Monografie und zahlreiche Aufsätze in Israel und den Vereinigten Staaten veröffentlicht. Dr. Peled ist Mitglied der Deutsch-Israelischen Anwaltsvereinigung.
Lese-Tipp: Fact-Checking Hungarian Media Law

"Hungarian Media Laws in Europe: An Assessment of the Consistency of Hungary’s Media Laws with European Practices and Norms" heißt eine nun veröffentlichte Studie des Center for Media and Communication Studies (CMCS), einem Forschungszentrum der Central European University (CEU) in Budapest, die unter Mitwirkung von Stephan Dreyer, Hans-Bredow-Institut, als German Country Expert entstanden ist.
Nach der Kritik an den neuen ungarischen Mediengesetzen hatte die ungarische Regierung unter Verweis auf den Rechtsrahmen in anderen EU-Mitgliedstaaten argumentiert, dass sich das novellierte Medienrechtssystem auf vergleichbarem Niveau bewege. Die Studie hat die aufgeführten Vergleichsregelungen in diesem Zusammenhang kritisch analysiert und kommt zu dem Ergebnis, dass die mitgliedstaatlichen Regelungen, auf die verwiesen wurde, einer Vergleichbarkeitsprüfung meist nicht standhielten. Insgesamt erscheine das neue ungarische Medienrecht im Vergleich zu den nationalen Rechtsrahmen anderer Mitgliedstaaten zu großen Teilen deutlich restriktiver.
Nähere Informationen zum Projekt und zu den Ergebnissen finden Sie auf der Seite des CMCS
Hier kann auch die vollständige Studie sowie ein Executive summary heruntergeladen werden
Studentische/r Mitarbeiter/in für die Systemadministration
Das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg sucht eine / einen studentische Mitarbeiterin / studentischen Mitarbeiters für den Bereich Systemadministration für zunächst 3 Monate (40 Stunden / Monat), Verlängerung möglich.
Anforderungen
- Erfahrungen im Umgang mit den MS-Office Produkten
- Erfahrungen im Umgang mit Windows XP / Windows 2003 Server
- Erfahrungen oder Interesse an Debian Linux (insb. Samba Server)
Aufgaben
- Unterstützung beim Support der Windows-Clients im Netzwerk
- Dokumentation von Arbeitsabläufen und Netzwerkstrukturen
- Planung und Einführung der Softwaredeployment Lösung OPSI (http://www.uib.de), Integration in die bestehenden Infrastruktur, Projektdokumentation, ggf. auch im Rahmen einer Projektarbeit/Abschlussarbeit möglich
Besetzungszeitpunkt: sofort
Die Vergütung richtet sich nach den Sätzen der Universität Hamburg für Studentische Hilfskräfte (8,49 Euro/Stunde).
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis per Mail an
Sebastian Schieke
Hans-Bredow-Institut
Heimhuder Str. 21
20148 Hamburg
Tel. 040 450 217 42
s.schieke@hans-bredow-institut.de
„NDR Geschichte(n)“: Rundfunkgeschichte in einem Onlineprojekt lebendig und modern erzählt

Der NDR macht seine Geschichte im Internet lebendig. Gemeinsam mit der Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland am Hans-Bredow-Institut stellt der Sender seine historische Entwicklung online. Auf diese Weise bietet sich Hörern, Zuschauern und Nutzern ein profunder Einblick in die Entwicklung des Rundfunks von den Anfängen des NDR Vorläufers NORAG in den 1920er Jahren bis in jüngste Zeit.
NDR Intendant Lutz Marmor: „Wer seine Geschichte kennt, versteht die Gegenwart besser. Das gilt auch für den NDR, dessen Geschichte trotz mancher Krise eine erfolgreiche ist. Wer sich mit ihr befasst, wird Zusammenhänge erkennen auf denen die Legitimation und das Selbstverständnis des öffentlich-rechtlichen Rundfunks fußt. Es ist lohnend, sich dies zu vergegenwärtigen. Im Internet durch die ‚NDR Geschichte(n)’ zu stöbern, macht dabei auch Spaß. Denn man trifft auf viele Sendungen und Menschen, die das Bild des NDR im kollektiven Gedächtnis ganzer Generationen im Norden geprägt haben.“
Übersichtsartikel, nach Zeiträumen gegliedert, ordnen die Entwicklung der Rundfunkgeschichte aus wissenschaftlicher Sicht in den historischen Kontext ein. Aus unterschiedlichen, teilweise sehr persönlichen Blickwinkeln ergänzen Texte von Zeitzeugen und anderen Autoren die Entwicklung des NDR und seiner Programme. Die Beiträge ermöglichen einen Blick zurück auf Radio- und Fernsehklassiker, technische Entwicklungen und rundfunkpolitische Ereignisse. Eine ausführliche tabellarische Chronik, Originaltöne und weiterführende Links runden die einzelnen Kapitel ab.
Lückenlos sind die „NDR Geschichte(n)“ noch lange nicht. Das Online-Projekt ist als fortlaufende Arbeit angelegt, wird kontinuierlich ergänzt und erweitert. Im Internet sind die „NDR Geschichten(n)“ zu finden unter www.NDR.de/Chronik.
Lese-Tipp: Themenheft merz-Wissenschaft zum Thema "Medien und Gesundheitsförderung"

Die Diskussion zum Themenkomplex Medien und Gesundheit steht im Mittelpunkt des Heftes, das unter fachlicher Mitwirkung von Dr. Claudia Lampert entstand.
Projektergebnisse: Jugendmedienschutz aus Sicht der Eltern
- Zusammenfassung der Studie (pdf-Datei)
- Infos zur Tagung "Quo vadis Jugendmedienschutz? Neue Impulse für den Jugendmedienschutz"
6. Jugendmedienschutztagung von ZDF, ARD und Kirchen in Mainz

Drei Viertel aller Eltern, deren Kinder das Internet nutzen, machen sich Sorgen über deren Mediennutzung. Ebenso viele beurteilen die bestehenden Jugendschutz-Maßnahmen als zu lasch. Dies ergab die Studie „Jugendmedienschutz aus Sicht der Eltern“ des ZDF und des Hans-Bredow-Instituts, die am 1. Dezember in Mainz auf der Tagung "Quo vadis Jugendmedienschutz?" vorgestellt wurde.
Die größte Gefahr für ihre Kinder sehen die Eltern in Bezug auf das Internet. Über 80 Prozent der Eltern von Kindern zwischen 12 und 15 Jahren machen sich Sorgen wegen der Internetnutzung, viele von ihnen sind sehr besorgt. Befürchtet werden vor allem Risiken wie Gewalt, vulgäre Sprache sowie verstörende oder beängstigende Inhalte, aber auch Datenmissbrauch, versteckte Kosten, Aufforderungen zu Handlungen, deren Konsequenzen das Kind noch nicht absehen kann, sexuelle Belästigung und Pornografie. Die angesprochenen Sorgen beruhen auch auf tatsächlichen Erfahrungen: Gut die Hälfte der Eltern gibt an, dass ihr Kind aus ihrer Sicht bereits mit mindestens einem der genannten Bereiche unangenehme Erfahrungen gemacht hat.
58 Prozent der Eltern haben im Hinblick auf ihre Kinder auch Sorgen bei deren Nutzung von Computerspielen (58%), des Fernsehens (53%) sowie des Handys (39%). Über die Buchlektüre ihrer Kinder machen sich die Eltern am wenigsten Sorgen.
Was halten die Eltern vom Jugendmedienschutz?
Der Jugendmedienschutz hat eine hohe Relevanz bei den Eltern. 79 Prozent der Eltern sind der Meinung, dass Angebote, die auf Kinder und Jugendliche eine beeinträchtigende Wirkung haben können, nicht frei verfügbar sein sollten. Noch häufiger vertreten sie die Auffassung, dass der Jugendmedienschutz vorgeht, auch wenn dies für erwachsene Nutzer unbequem ist. Immerhin drei Viertel empfinden die bestehenden Jugendmedienschutz-Maßnahmen als zu lasch und fordern Verschärfungen; 65 Prozent halten die bestehenden Maßnahmen nicht für effektiv. Die Frage „Sind Sie insgesamt der Meinung, dass Kinder und Jugendliche im Alter Ihres Kindes vor möglichen negativen Einflüssen der Medien geschützt werden sollten?“ wird von 93 Prozent der Eltern bejaht. Selbst bei den Eltern von 16- bis 17-Jährigen sind noch 83 Prozent dieser Meinung – und die, die diese Haltung nicht teilen, unterstützen sie auf Nachfrage zumindest für jüngere Kinder. Es besteht demnach eine weitgehende Übereinstimmung unter den Eltern in Deutschland, dass es einen Schutzbedarf gibt.
Wer ist verantwortlich für den Jugendmedienschutz?
Fast alle Eltern schreiben sich selbst Verantwortung für den Jugendmedienschutz zu. Die Mehrheit der Eltern sieht aber auch Computerspielehersteller, Fernsehveranstalter und Internetanbieter, Politik und Ministerien, die Internetgemeinschaft, Kindergärten und Schulen sowie Jugendämter und andere Behörden in der Mitverantwortung.
Aber auch der Medienkompetenz der Heranwachsenden weisen Eltern eine hohe Bedeutung zu: Drei Viertel sind überzeugt, dass Kinder und Jugendliche im Umgang mit Medien am besten geschützt sind, wenn sie ausreichend informiert sind und wissen, wie sie sich vorsehen können.
Welche Jugendschutzmaßnahmen sind den Eltern bekannt?
Zu den wirksamsten Maßnahmen zählen die Altersangaben auf DVDs, die Sendezeitgrenzen und Ungeeignetheitsansagen im Fernsehen sowie die Altersangaben und Symbole auf Computerspielen, so die Meinung der Eltern, die diese einzelnen Maßnahmen kennen. Als die am wenigsten wirksamen Jugendschutz-Maßnahmen werden die Abfrage des Geburtsdatums und der Personalausweisnummer zur Altersverifikation angesehen. Weitgehend unbekannt ist offenbar die so genannte „Parental Guidance“-Regelung, nach der auch unter 12-Jährige in Begleitung ihrer Eltern im Kino Filme ansehen können, die eigentlich erst ab 12 Jahren freigegeben sind. Sendezeitgrenzen im Fernsehen spielen aus Sicht der Eltern eine maßgebliche Rolle.
EU-Studie zur Messung der Unabhängigkeit der Medienaufsicht online gestellt

Die Unabhängigkeit von Aufsichtsbehörden lässt sich kaum mathematisch messen, es können aber Indikatoren benannt werden, die Risiken oder gefährliche Konstellationen beschreiben, durch die Einflussnahmen auf die Unparteilichkeit von Medienaufsichtsstellen möglich sind. Diese Indikatoren hat ein im Auftrag der EU-Kommission durchgeführtes Forschungsprojekt unter Leitung des Hans-Bredow-Instituts auf Basis von Daten aus 43 Ländern identifiziert. Mithilfe eines jetzt online gestellten Tests können Regulierungsstellen auf Risiken der Einflussnahme hin überprüft werden.
ins Deutsche übersetzte Kurzzusammenfassung des Projektberichts
Gesamtbericht (Englisch) über die Seite der EU-Kommission
Online Ranking Tool sowie zusätzliches Material (Annexe)
zur deutschsprachigen Projektbeschreibung "Indikatoren für Unabhängigkeit und Effektivität der audiovisuellen Regulierungsstellen (INDIREG)"
EU-Studie zur Messung der Unabhängigkeit der Medienaufsicht veröffentlicht
Hamburg, 14.12.2011. Die Unabhängigkeit von Aufsichtsbehörden lässt sich kaum mathematisch messen, es können aber Indikatoren benannt werden, die Risiken oder gefährliche Konstellationen benennen, durch die Einflussnahmen auf die Unparteilichkeit von Medienaufsichtsstellen möglich sind. Diese Indikatoren hat ein im Auftrag der EU-Kommission durchgeführtes Forschungsprojekt unter Leitung des Hans-Bredow-Instituts auf Basis von Daten aus 43 Ländern identifiziert. Mithilfe eines jetzt online gestellten Tests können Regulierungsstellen auf Risiken der Einflussnahme hin überprüft werden.
Als die EU-Kommission 2010 die Aufmerksamkeit auf das ungarische Mediengesetz lenkte, wurde deutlich, dass die Unabhängigkeit der Medien auch in Europa immer aufs Neue gesichert werden muss. Die Medienaufsicht und ihre Unabhängigkeit spielen dabei eine wichtige Rolle. Jedenfalls im Rundfunk wird eine Aufsicht für erforderlich gehalten, auch um die europäischen Vorgaben durchzusetzen. Eine solche Aufsicht kann aber zum Risiko für die Unabhängigkeit der Medien werden, etwa wenn sie sich zum verlängerten Arm der Regierung entwickelt.
Vor diesem Hintergrund hatte die europäische Kommission Anfang 2010 das Hans-Bredow -Institut mit der Studie INGIREG („Indicators for Independence and Efficient Functioning of Audiovisual Media Services Regulatory Bodies“) beauftragt. Ziel war es, ein Messverfahren zu entwickeln, das das Risiko äußerer Einflussnahme auf die Medienaufsichten sichtbar macht.
Formale Unabhängigkeit reicht nicht
Der INDIREG-Endbericht und der entwickelte Online-Test sind nun online veröffentlicht worden. Wichtigste Erkenntnis des Projekts: Obwohl die meisten nationalen Gesetze formal kaum Schlupflöcher zur Einflussnahme lassen, könnten sich Situationen wie in Ungarn auch in anderen Ländern wiederholen. „Wir haben neben der formalen Unabhängigkeit auch die tatsächliche Lage untersucht“, berichtet Prof. Wolfgang Schulz, der die Studie am Hans-Bredow-Institut geleitet hat. „Dabei ist deutlich geworden, dass man mit Gesetzen nur begrenzt steuern kann, wie viel Unabhängigkeit tatsächlich – de facto – existiert.“ Beispielsweise könnten bestimmte Mehrheitsverhältnisse – wie die Zwei-Drittel Mehrheit der Regierung in Ungarn – dafür genutzt werden, die Schlüsselpositionen in Regulierungsbehörden regierungsnah zu besetzen. Zudem ist jede Medienaufsicht von Ressourcen wie Geldern und Wissen abhängig und damit potenziell beeinflussbar.
Drei Faktoren sichern Unabhängigkeit
Anhand der Untersuchung von insgesamt 43 Staaten, darunter sämtliche EU-Staaten, alle EU-Kandidatenländer und potenzielle Kandidaten, die Staaten der europäischen Freihandelszone sowie die vier Vergleichsländer USA, Japan, Singapur und Australien, hat das Wissenschaftler-Team vom Hans-Bredow-Institut Indikatoren entwickelt, die mögliche Hebel für politische Einflussnahme aufspüren. Sie haben außerdem Mechanismen ausfindig gemacht, die diese Einflussnahme zurückdrängen können.
„Drei Faktoren sind für die Unabhängigkeit der Behörden besonders wichtig“, fasst Schulz zusammen. „Medienaufsichtsbehörden brauchen erstens ausreichende Machtbefugnisse und zweitens eine angemessene eigene finanzielle Ausstattung. Außerdem ist wichtig, dass nur unabhängige Gerichte – und nicht etwa die Regierung – Entscheidungen der Behörden aufheben dürfen. Sind diese drei Kriterien erfüllt, ist die Unabhängigkeit formal recht gut verankert.“ Kritisch hingegen bewerten die Wissenschaftler etwa Fälle, in denen die Behörden nur Vorschläge unterbreiten dürften, jedoch nicht selbst entscheiden. „Muss eine Entscheidung erst von der Regierung oder einer anderen Behörde bestätigt oder umgesetzt werden, liegt aus unserer Sicht keine Unabhängigkeit vor“, betont Schulz.
Kontrollinstrument für die Zivilgesellschaft
Die von den Wissenschaftlern entwickelten Indikatoren sollen auch andere Akteure in den einzelnen Ländern in die Lage versetzen, die Unabhängigkeit ihrer Regulierer für audiovisuelle Medien zu prüfen. Deshalb haben die Forscher einen Online-Test („Ranking Tool“) entwickelt, mit dem sich beispielsweise staatliche Stellen oder NGOs ein Bild machen können. Dies kann auch für die Regulierer selbst hilfreich sein. Das Ranking-Tool berücksichtigt zum Beispiel die Organisationsform der Medienaufsichten, die Besetzung ihrer Leitungspositionen oder die Hürden für Gesetzesänderungen.
Hintergrund der Untersuchung war Art. 30 der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMD-Richtlinie), der von den „unabhängigen Regulierungsstellen“ spricht, ohne die Voraussetzungen dafür zu definieren. Es bestand daher ein Interesse daran zu klären, was „Unabhängigkeit“ in diesem Zusammenhang bedeutet. Die Untersuchung konnte aus einem regulierungswissenschaftlich-theoretischen Rahmenmodell eine Vielzahl an Indikatoren für die Unabhängigkeit der Medienaufsicht theoretisch herleiten und dann empirisch fundieren bzw. teils relativieren.
Der Abschlussbericht der einjährigen Untersuchung beinhaltet neben einer Aufarbeitung des Stands der Forschung zur Unabhängigkeit von Institutionen eine detaillierte rechtliche Beschreibung und Analyse der verantwortlichen Regulierungsstellen im Bereich audiovisueller Mediendienste, wie sie in der AVMD-Richtlinie definiert sind. Hierzu wurden in 43 Ländern die entsprechenden Regulierungsbehörden untersucht. Daneben erläutert der Bericht die Ergebnisse einer Analyse der tatsächlichen Umsetzung der rechtlichen Vorgaben für Regulierer in den jeweiligen Ländern und schließt mit der Identifikation von Schlüsselcharakteristika für „unabhängige Regulierungsstellen“ im Sinne der Richtlinie.
Das Forschungskonsortium bestand aus dem Hans-Bredow-Institut, der Katholieke Universiteit Leuven, der Central European University, Cullen International sowie Perspective Associates (als Unterauftragnehmer). Das Konsortium wurde bei der Untersuchung von einem Experten-Netzwerk in jedem der 43 von der Studie umfassten Länder unterstützt.
Weitere Informationen
- ins Deutsche übersetzte Kurzzusammenfassung des Projektberichts
- Gesamtbericht (Englisch) über die Seite der EU-Kommission
- Online Ranking Tool sowie zusätzliches Material (Annexe)
Hans Bredow Institute for Media Research; Interdisciplinary Centre for Law & ICT (ICRI), Katholieke Universiteit Leuven; Center for Media and Communication Studies (CMCS), Central European University; Cullen International/; Perspective Associates (eds., 2011): INDIREG. Indicators for independence and efficient functioning of audiovisual media services regulatory bodies for the purpose of enforcing the rules in the AVMS Directive. Study conducted on behalf of the European Commission. Final Report. February 2011. Abrufbar unter http://ec.europa.eu/avpolicy/docs/library/studies/regulators/final_report.pdf
The Adaptation of Public Service Broadcasting to the Multiplatform Scenario
Workshop zur Präsentation der Ergebnisses des Projekts PSB-Digital (Public Service Rundfunk in digitalen Multiplattform-Szenarien: Akteure und Strategien) am 6. Februar 2012 im Hanse-Office in Brüssel
Datum: 6. Februar 2012, 09:00-15:00 Uhr
Ort: Hanse-Office in Brussels, Av. Palmerston 20, B-1000, Brussels
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich und möglich bis zum 27. Januar 2012
Der Workshop analysierte die Transformationen und Ausweitungen, denen sich der Public Service Rundfunk derzeit infolge technischer Innovationen gegenübersieht. Beide Faktoren haben zu gravierenden Konflikten und Diskussionen innerhalb des Medienmarkts geführt und auch eine intensive politische Debatte hervorgerufen.
Zwei Jahre lang hat sich das Forschungsprojekt "Public Service Rundfunk in digitalen Multiplattform-Szenarien: Akteure und Strategien", finanziert durch das EU-Programm Marie Curie und geleitet von Dr. Roberto Suarez Candel, im Hans-Bredow-Institut mit diesem Thema befasst. Die Ergebnisse dieses Projekts wurden präsentiert und von Vertretern der Rundfunkanstalten, Forschern und Medienpolitikern auf europäischer Ebene kommentiert und bewertet. Ziel war es, neue Erkentnnisse und Wissen zu liefern zu einem der bedeutendsten und drängendstens politischen und wirtschaftlichen Problem des Europäischen Medienmarkts.
- Programm (pdf-Datei)
- Weitere Informationen zum Workshop (auf English)
Programme
09:30 – 10:00 Registration
10:00 – 10:15 Welcome & Presentation
“Researching Public Service Media at European Level and with the Support of the European Commission’s Marie Curie Programme”
Prof. Dr. Uwe Hasebrink, Director of the Hans Bredow Institute for Media Research (Hamburg, Germany)
10:15 – 11:00 PSB-Digital Project: Presentation of results
“Redefining and Repositioning Public Service Media in the Multiplatform Scenario: Challenges, Opportunities and Risks”
Dr. Roberto Suárez Candel, Marie Curie Researcher, Hans Bredow Institute for Media Research (Hamburg, Germany)
11:00 – 11:15 Questions & debate
11:15 – 11:45 Coffee Break
11:45 – 12:45 Professional / Academic Debate Panel
“Adapting Public Service to the ‘Anything, Anywhere, Anytime’ Paradigm: National Strategies in Germany, Poland and Spain”
Mr. Niels Rasmussen, NDR Online & Multimedia Department (Germany)
Mr. Wiesław Łodzikowski, TVP Technology Director (Poland)
Mr. Ignacio Gómez, RTVE Director of Interactive Media Programmes (Spain)
Prof. Dr. Barbara Thomaß, Ruhr University Bochum (Germany)
Dr. Michał Głowacki, Warsaw University (Poland)
Dr. David Fernández-Quijada, Autonomous University of Barcelona (Spain)
Moderator: Dr. Roberto Suárez Candel
12:45 – 13:00 Questions & debate
13:00 – 14:00 Lunch Break
14:00 – 15:00 Supranational Debate Panel
“Regulation and Accountability: Shaping the Extension and the Future of Public Service Media”
Dr. Anna Herold, European Commission, DG Information Society & Media
Mr. Jan Malinowski, Council of Europe, Head of the Media Division
Mrs. Nicola Frank, European Broadcasting Union, Head of the Brussels Office
Moderator: Dr. Roberto Suárez Candel
15:00 – 15:15 Questions & debate
15:15 – 15:30 Concluding Remarks
Prof. Dr. Uwe Hasebrink
15:30 End of the event – Networking Coffee
Lese-Tipp: Keine Bildung ohne Medien! Neue Medien als pädagogische Herausforderung

hrsg. von Rudolf Kammerl, Renate Luca und Sandra Hein, u. a. mit einem Beitrag von Claudia Lampert und Christiane Schwinge, erschienen in der Schriftenreihe der Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH)
200 Seiten, 12 Abb./Tab., ISBN 978-3-89158-561-0, EURO 14,- (D)
Unter dem Titel 'Keine Bildung ohne Medien!' fand an der Universität Hamburg im Sommersemester 2010 eine öffentliche Ringvorlesung statt, deren Vorträge in diesem Buch veröffentlicht werden. Die vorliegende Publikation bietet einen aktuellen Einblick in den Stand der wissenschaftlichen und pädagogischen Diskussion zur Förderung der Medienkompetenz.
Der Titel des Buches bezieht sich auf die gleichnamige Initiative, die seit 2009 für eine breitenwirksame und nachhaltige Förderung von Medienkompetenz und Medienbildung in Deutschland eintritt.
Die Beiträge schlagen einen großen Bogen von bildungspolitischen Forderungen über Handlungsempfehlungen zum Umgang von Kindern mit dem Social Web, bis hin zum Forschungsbericht zum Thema Medienerziehung in Familien. Die Erkenntnisse und Erfahrungen sind bundesweit relevant und richten sich an Lehrkräfte, Lehrende und Forschende im Bereich der universitären Medienbildung, an pädagogische Fachkräfte in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung, an Vertreter von Bildungsträgern sowie an alle an der Medienkompetenzförderung Interessierte.
Lese-Tipp: Blogistan – Politik und Internet im Iran

von Annabelle Sreberny und Gholam Khiabany, mit einem Beitrag zur aktuellen internationalen Lage von Jan-Hinrik Schmidt, erschienen in der Hamburger Edition
285 Seiten, mit 20 Abbildungen und 9 Schaubildern, € 22,00 Gebunden, ISBN 978-3-86854-236-3
Welche Funktion haben Webblogs, Facebook & Co. in Zeiten des politischen Umbruchs?
»Die meisten Beobachter [der Demokratiebestrebungen in der arabischen Welt] waren tief beeindruckt von der Macht der neuen Medien wie Twitter und Facebook. Nebenbei: Wer mehr dazu wissen will, der lese Annabelle Srebernys und Ghadam Khiabanys kenntnisreiches Buch ›Blogistan‹" Walter Laqueur, Die Welt
"›Blogistan‹ ist fesselnde Pflichtlektüre für alle, die wirklich verstehen wollen, wie das digitale Zeitalter jenseits der westlichen Perspektive aussieht – zum Beispiel im heutigen Iran, wo eine Medienwelt geschaffen wurde, die staatliche Kontrolle und Zensur, digitalen Aktivismus, politisch kluges Hacken, Geschlechteranliegen und ernsthafte Parodien umfasst, um nur einige der Themen von ›Blogistan‹ zu nennen." Faye Ginsburg, New York University
Die Protestwelle nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl im Iran vom Juni 2009 lenkte die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf die lebendige Internetkultur der Islamischen Republik. Das Internet, heißt es, befördert den gesellschaftlichen Wandel in Ländern wie dem Iran. Doch inwiefern unterscheidet sich das Netz von den Printmedien? Stellt es tatsächlich eine neue öffentliche Sphäre dar? Welchen Einfluss haben soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder YouTube auf die Organisation von Demonstrationen? Bringt die iranische Blogosphäre eine Kultur des Dissidententums hervor, die das islamistische Regime am Ende zu Fall bringen wird?
Diese wegweisende Studie bietet Einblicke in die Internetkultur im heutigen Iran und untersucht die Auswirkungen der neuen Kommunikationsformen auf Gesellschaft und Politik. Die Autoren warnen davor, »Blogger« mit »Dissident« gleichzusetzen, denn auch das Regime hat längst mit der »Kolonisierung Blogistans« begonnen. Das Internet, so eine ihrer Thesen, bringt Veränderungen mit sich, die weder die Regierung noch die Demokratiebewegungen vorhersehen konnten und können. »Blogistan« ist nicht nur eine Fallstudie zur Internetaneigung in der islamischen Welt, sondern das Buch macht auch deutlich, welche Auswirkungen die Neuen Medien auf gesellschaftliche Strukturen und Prozesse haben.
Erhältlich im Buchhandel oder über www.Hamburger-Edition.de
Journalismus und (sein) Publikum. Was Journalismusforschung und Rezeptions- und Wirkungsforschung voneinander lernen können
Tagung der Fachgruppen Journalistik/ Journalismusforschung und Rezeptions- und Wirkungsforschung in der DGPuK am 2.-4. Februar 2012 in Hamburg
Anmeldung
Anmeldeschluss war Donnerstag, der 12. Januar 2012.
Programm
- Programm als pdf-File zum Ausdrucken
Donnerstag, 02.02.2012
ab 19:00: Get Together im Restaurant Brodersen, Rothenbaumchaussee 46 (Ecke Johnsallee), www.restaurant-brodersen.de
Freitag, 03.02.2012
09:00-09:15: Begrüßung
09:15-09:50: Keynote(s)
Bernd Blöbaum und Uwe Hasebrink
Journalismus und (sein) Publikum: Was Journalismusforschung und Rezeptions- und Wirkungsforschung voneinander lernen können
09:50-10:10 Kaffeepause
10:10-11:40: Panel 1: Die Beziehung zwischen Journalismus und Publikum
Vinzenz Wyss, Mirko Saner
Wie Publikumskonstruktionen die journalistische Arbeit steuern
Volker Gehrau, Maja Malik, Armin Scholl
Publikumsbild und Publikumserwartungen. Eine Analyse des Zusammenhangs von journalistischen Vorstellungen über das Publikum und Erwartungen des Publikums an den Journalismus
Silke Fürst
„The audience is the message“ – Vergleichende Analyse der journalistischen Darstellung von medialer Resonanz
Moderation: Wiebke Loosen
11:40-12:00 Kaffeepause
12:00-13:00: Panel 2: Medienwirkungen auf Journalisten
Philipp Müller, Ralf Hohlfeld
Journalistische Vorstellungen von Medienwirkungen
Patrick Rössler, Lena Hautzer
„Journalisten sind auch Menschen!“ Kommunikationswirkungen auf Kommunikatoren
Moderation: Beatrice Dernbach
13:00-14:00 Mittagessen
14:00-15:30: Panel 3: Partizipation im Journalismus
Wiebke Möhring, Florian Knabe, Beate Schneider
Konkurrenz, Korrektorat oder Ideenpool? Die Beziehung von Lokaljournalisten zu partizipativem Lokaljournalismus
Ilka Lolies
Diskutieren für mehr Demokratie? Zum deliberativen Potential von Leser-Kommentaren im Internet
Annika Sehl, Michael Steinbrecher
Der Bürger als Programmmacher – der Journalist als Ratgeber. „nrwision“ als partizipatives Labor für die Zusammenarbeit zwischen Profis und Laien
Moderation: Margreth Lünenborg
15:30-16:00 Kaffeepause
16:00-17:30: Panel 4: Journalistische Qualität im Urteil des Publikums
Philipp Henn, Friederike von Vincke, Marco Dohle, Shoshana Schnippenkoetter
Journalismus, der es keinem recht macht? Ursachen und Konsequenzen des Hostile-Media-Effekts am Beispiel der Diskussion um Windkraftanlagen
Christoph Neuberger
Journalistische Identität und Qualität von Internetformaten und -angeboten aus Publikumssicht
Katja Mehlis
News Quality reloaded. Entwicklung einer Skala zur Messung der Qualität von Online-Nachrichten verschiedener Formate aus Nutzersicht
Moderation: Klaus Arnold
17:45-18:30
Fachgruppensitzungen
Raum 221: FG Rezeptions- und Wirkungsforschung
Raum 220: FG Journalistik/Journalismusforschung
ab 19:30 Abendessen (vorherige Anmeldung nötig) im LaBaracca Hamburg, Am Sandtorkai 44, http://www.labaracca.eu/index.php/hamburg (Tische reserviert unter dem Stichwort "DGPuK")
Samstag, 04.02.2012
9:15-10:45: Panel 5: Die neue Sichtbarkeit von Journalismus und Publikum im Internet
Manuel Wendelin
Transparenz von Rezeptions- und Kommunikationsverhalten im Internet. Theoretische Überlegungen zur Veränderung der Öffentlichkeitsdynamiken zwischen Journalismus und Publikum
Patrick Rössler, Lena Hautzer, Marco Lünich
Social Navigation – Rezeptionsphänomen oder journalistischer Nebeneffekt? Eine theoretische Modellierung neuer Selektions- und Aufmerksamkeitsstrukturen im Internet
Jennifer Wladarsch
Auf der Spur der Massenmedien in sozialen Netzwerken im Internet. Wie und warum Internetnutzer massenmediale Inhalte in sozialen Onlinenetzwerken nutzen
Moderation: Julius Reimer
10:45-11:15 Kaffeepause
11:15-12:45: Panel 6: Kognitive und affektive Effekte journalistischer Darstellungen
Rinaldo Kühne
Theoretische Überlegungen und empirische Befunde zur emotionalen Wirkung journalistischer Frames
Juliane Finger
Was bleibt vom Holocaust? Erinnerungen an verschiedene Formen journalistischer und fiktionaler Darstellungen im Fernsehen und ihr Zusammenhang mit mentalen Repräsentationen des Holocaust
Andreas Schwarz
Die Relevanz von Ursachen- und Schuldzuschreibungen im Kontext von Nachrichtenproduktion und -rezeption: Theoretische und methodische Potenziale von Attributionstheorien
Moderation: Tilo Hartmann
12:45-13:45 Mittagessen
13:45-14:45: Panel 7: Realitätswahrnehmung infolge journalistischer Berichterstattung
Victoria Fast, Philipp Müller, Sebastian Scherr
Statistische Informationen in den Medien. Zum Einfluss summarischer Realitätsbeschreibungen auf Fallbeispielwirkung und Kommunikatorglaubwürdigkeit.
Moderation: Marco Dohle
14:45-15:00: Fazit und Abschlussdiskussion
Wiebke Loosen / Marco Dohle
Tagungsorganisation
Für die Fachgruppe Journalistik/Journalismusforschung: Beatrice Dernbach, Wiebke Loosen
Für die Fachgruppe Rezeptions- und Wirkungsforschung: Marco Dohle, Tilo Hartmann
Tagungsorgansiation vor Ort
Elfrun von Schutzbar
Hans-Bredow-Institut
Heimhuder Straße 21
20148 Hamburg
Tel.: (+49 40) 45 02 17 11
E-Mail:
Tagungsgebühr
30 € / ermäßigt (bei halber Stelle) 20 € / Studierende sind von der Gebühr befreit. Mittag-, Abendessen und Unterkunft sind nicht in der Tagungsgebühr enthalten.
Die Gebühr ist vor Ort bar zu entrichten.
Tagungsort
Universität Hamburg, Hauptgebäude Flügel West, 2. OG, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg.
Anfahrt Tagungsort
per Bahn zum Bahnhof Dammtor, ca. 2 Min. Fußweg;
per Flugzeug: Vom Flughafen mit der S-Bahn Richtung Hauptbahnhof, umsteigen in die S-Bahn Linien S 11, S 21, S 31 bis Bahnhof Dammtor, ca. 2 Minuten Fußweg;
per Auto: In Uni-Nähe sind nur sehr begrenzt Parkplätze zu finden, bitte nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel.
Hotels
Eine Liste von Hotels in Universitätsnähe finden Sie hier (pdf-Datei), bitte buchen Sie direkt beim Hotel Ihrer Wahl.