Neues Direktorium im Hans-Bredow-Institut
Dr. Uwe Hasebrink und Dr. Wolfgang Schulz bilden seit dem 1. Juli 2001 das Direktorium des Hans-Bredow-Instituts. Das Kuratorium des Instituts wählte die beiden Wissenschaftler für eine Amtszeit von drei Jahren. Es bestätigte damit das Modell eines interdisziplinär zusammengesetzten Direktoriums, in dem die beiden Hauptsäulen der Institutsarbeit, die kommunikations- und die rechtswissenschaftliche Medienforschung, vertreten sind.
Dr. Uwe Hasebrink (43), Professor für Empirische Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg und bereits seit 1998 Mitglied des Direktoriums, wird in der neuen Amtszeit den Vorsitz des Leitungsgremiums übernehmen und das Institut vor allem in sozial- und kommunikationswissenschaftlichen Fragen repräsentieren.
Dr. Wolfgang Schulz (37) wird in der Institutsleitung für die rechtswissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts stehen. Er war in den letzten Jahren bereits stellvertretender Geschäftsführer des Instituts und hat zahlreiche rechtswissenschaftliche Projekte und Kooperationsvorhaben zu Kernfragen der Medienentwicklung bearbeitet, die bundesweit und international Anerkennung fanden.
Für die turnusgemäß alle drei Jahre stattfindende Wahl des Leitungsgremiums hat sich der bisherige Vorsitzende des Direktoriums, Prof. Dr. Otfried Jarren, mit Blick auf seine Professur für Publizistikwissenschaft an der Universität Zürich und vielfältige andere Verpflichtungen nicht wieder zur Verfügung gestellt. "Wir bedauern die Entscheidung von Otfried Jarren, auch wenn wir sie gut nachvollziehen können", so der neue Vorsitzende des Direktoriums Hasebrink. "Das Institut verdankt Otfried Jarren entscheidende Impulse für seine Arbeit. Wir freuen uns daher sehr darüber, ihn als Kooperationspartner in verschiedenen Projekten und als strategischen Berater weiter an unserer Seite zu wissen."