Gründung des „Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft“ in Berlin
- Gemeinsames Institut von Humboldt-Universität zu Berlin, Universität der Künste Berlin und Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung wird nach Alexander von Humboldt benannt
- Feierliche Eröffnung mit Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Google-Vorstand David C. Drummond
- Gründungssymposium mit 250 internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
Berlin, 18. Oktober 2011. Das von Google geförderte Forschungsinstitut für Internet und Gesellschaft steht unmittelbar vor dem Start. Feierlich eröffnet wird es am 25. Oktober im Beisein von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, den Präsidenten der Partnerinstitutionen und Google-Vorstand David C. Drummond in der Humboldt-Universität zu Berlin. Dort wird auch der Sitz des neuen Instituts sein, das nach dem Wissenschaftler und Naturforscher Alexander von Humboldt (1769-1859) benannt wird.
Im Anschluss an die Eröffnung veranstaltet das „Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft“ vom 26. bis 28. Oktober sein erstes Berliner Symposium. Unter dem Titel „Exploring the Digital Future“ (Erforschung der digitalen Zukunft) treffen sich rund 250 nationale und internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Als Redner treten unter anderem der Direktor des Berkman Centers Urs Gasser (Harvard University), Oliver Gassmann (Universität St. Gallen) sowie Niva Elkin-Koren (University of Haifa) auf. Alle drei werden auch dem wissenschaftlichen Beirat des neuen Instituts angehören.
Gründungsgesellschafter des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft (HIIG) sind die Humboldt-Universität zu Berlin (HU), die Universität der Künste Berlin (UdK) sowie das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Das Hamburger Hans-Bredow Institut (HBI) ist integrierter Kooperationspartner. Die Gesellschafter entsenden als Direktoren Ingolf Pernice (HU), Thomas Schildhauer (UdK) und Jeanette Hofmann (WZB). Zur wissenschaftlichen Leitung des Instituts wird auch Wolfgang Schulz vom HBI gehören. Im Kuratorium sitzen die Präsidenten Jan-Hendrik Olbertz (HU), Martin Rennert (UdK) und Jutta Allmendinger (WZB). Weiterhin sollen die Generalsekretärin der Leibniz-Gemeinschaft Christiane Neumann sowie mp3-Erfinder Karlheinz Brandenburg vom Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie in Ilmenau je einen Sitz im Kuratorium erhalten. Die formale Institutsgründung bedarf noch der Zustimmung durch Gremien der beteiligten Institutionen.
Ziel des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft ist es, die Wechselwirkungen zwischen Internet und Gesellschaft besser zu verstehen und allen Gruppen die Mitgestaltung der digital vernetzten Zukunft zu ermöglichen. Dazu zählen insbesondere die Themen Innovation, Internet Policy, Medienpolitik sowie Rechtsphilosophie und Verfassungsrecht. Bei der offenen und integrativen Forschung wird großer Wert auf die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, politischen Entscheidungsträgern, Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft gelegt.
Ausführliche Informationen können online abgerufen werden unter:
- http://www.internetundgesellschaft.de
- http://www.Facebook.com/hiig.berlin
- http://www.berlinsymposium.org/
Pressekontakte
Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft c/o Publiplikator GmbH Christoph Blase Königstraße 2 14163 Berlin +49.30.200 898-31 |
Ahmet Emre Acar, Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, +49.177.69 23 778 |
Dr. Ralf Bremer, Sprecher Google Berlin, +49.30.303 98 63 58 |
Claudia Assmann, Universität der Künste Berlin, Leiterin der Pressestelle, +49.30.31 85 24 56 |
Constanze Haase, Pressesprecherin des Präsidenten (amtierend), Humboldt-Universität zu Berlin, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Marketing & Fundraising, +49.30.20 93-2332 |
Dr. Paul Stoop, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Leiter Referat Information und Kommunikation, + 49.30.25 491-509 |
Christiane Matzen, Pressesprecherin, Hans-Bredow-Institut, +49.40.45 02 17-41 |