Pressemitteilungen

14 Millionen für besser informierte öffentliche Kommunikation

Hans-Bredow-Institut Gründungmitglied der NEWS INTEGRITY INITIATIVE (NII)

Hamburg, 3.4.2017. Das Hans-Bredow-Institut beteiligt sich an der neu gegründeten „News Integrity Initiative“ (NII), die von Facebook und weiteren Unternehmen mit 14 Millionen Dollar finanziert wird. Die neu gegründete Organisation NII ist ein internationales Konsortium, das auf weltweiter Ebene das Ziel verfolgt, Nachrichtenkompetenz zu fördern, Vertrauen in Journalismus  zu stärken und zu einer Verbesserung der Informationsgrundlage für öffentliche Debatten beizutragen.

Die Initiative wird Forschungs- und Praxisprojekte und den Austausch zwischen Medienunternehmen, Forschung, Journalismus und zivilgesellschaftlichen Organisationen fördern. Die „News Integrity Initiative“ wird als unabhängiges Projekt beim Tow-Knight Center for Entrepreneurial Journalism der Graduate School of Journalism der City University of New York (CUNY) angesiedelt, das von Professor Jeff Jarvis geleitet wird. Diese universitäre Einrichtung wird die Aktivitäten der „News Integrity Initiative“ – Forschung, spezielle Entwicklungsprojekte, Veranstaltungen – koordinieren.   »»

Bedeutung von Algorithmen erforschen

Gemeinsame Tagung des Hans-Bredow-Instituts und des Departments Informatik der Universität Hamburg am 4.10.2016 in Berlin

Hamburg, 4.10.2016. Algorithmen und ihre gesellschaftlichen Folgen lassen sich nur in interdisziplinärer Kooperation zwischen Informatik, Kommunikations- und Rechtswissenschaft angemessen erforschen. So das Ergebnis einer gemeinsamen Tagung des Hans-Bredow-Instituts und des Departments Informatik der Universität Hamburg, die am Dienstag in Berlin unter dem Titel "The Rule of Algorithms? Formen, Einfluss und Regulierung algorithmischer Entscheidungen" mit gut 200 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft stattfand. Am Beispiel von algorithmischen Entscheidungssystemen im Journalismus diskutierten Expertinnen und Experten darüber, welchen Einfluss Algorithmen haben und wie sie reguliert werden könnten. „Wenn wir die Risiken, die mit algorithmischem Entscheiden einhergehen, kontrollieren wollen, müssen wir sie zunächst verstehen. Das gelingt nur, wenn viele wissenschaftliche Disziplinen zusammenarbeiten. Das Hans-Bredow-Institut leistet seinen Beitrag dazu“, so Prof. Dr. Wolfgang Schulz, Direktor des Hans-Bredow-Instituts.

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Nachrichtennutzung der 18- bis 24-Jährigen geht zurück

Hans-Bredow-Institut veröffentlicht deutsche Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Report 2016“ zur Nachrichtennutzung im internationalen Vergleich

Hamburg, 15.06.2016. Die Nachrichtennutzung in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen ist im Vergleich zum Vorjahr in allen Gattungen zurückgegangen: im Fernsehen (von 72 % auf 54 %), im Radio (von 40 % auf 33 %), in Printmedien (von 34 % auf 26 %) und im Internet (von 79 % auf 75 %). 21 Prozent der 18- bis 24-Jährigen beziehen Nachrichten ausschließlich über Quellen aus dem Internet; darunter sind 8 Prozent, die ausschließlich Nachrichten über soziale Medien nutzen. Dies ist ein Ergebnis des „Reuters Institute Digital News Report 2016“, dessen Befunde für Deutschland am 15. Juni vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung veröffentlicht wurden.   »»

Von Werbung verfolgt: Ein Viertel der Internetnutzer hat Adblocker installiert

Hans-Bredow-Institut veröffentlicht deutsche Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Report 2016“ zur Nachrichtennutzung im internationalen Vergleich

Hamburg, 15.06.2016. Mehr als die Hälfte der deutschen Internetnutzer über 18 Jahre empfindet die Anzahl der Werbungeinblendungen als lästig (55 %), vor allem in der Altersgruppe über 35 Jahren. 25 Prozent setzen bereits Adblocker ein, die das Anzeigen von Werbung im Internet verhindern. Unter den jungen Nutzergruppen sind Adblocker wesentlich weiter verbreitet als unter den älteren Erwachsenen: Fast jeder zweite Onliner zwischen 18 und 24 Jahren setzt einen Adblocker aktiv ein, während noch nicht einmal jeder Sechste der über 55-Jährigen diese Software verwendet. 92 Prozent der Anwender von Adblockern haben die Programme auf ihren Laptops oder PCs installiert. Auf Tablets und Smartphones sind sie deutlich weniger verbreitet. Dies sind Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Report 2016“, dessen Befunde für Deutschland am 15. Juni vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung veröffentlicht wurden. Um Erkenntnisse über die Einstellungen der Internetnutzer und ihren Einsatz von Adblockern zu bekommen, wurde in der aktuellen Repräsentativbefragung zur Nachrichtennutzung erstmals ein gesonderter Abschnitt integriert.   »»

Für Medienerziehung reicht eine App allein nicht aus

Bericht von EU Kids Online zu technischen Hilfsmitteln in der Medienerziehung

Hamburg, 11.05.2016. Technische Hilfsmittel können die elterliche Begleitung der Mediennutzung ihrer Kinder nicht ersetzen. Sie bieten den Eltern zwar verschiedene Kontrollmöglichkeiten. Damit können sie aber auch das Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Kindern gefährden. Dies zeigt ein aktueller Forschungsüberblick aus dem EU Kids Online-Netzwerk.

Bieke Zaman und Marije Nouwen von der Katholischen Universität Leuven, Mitglieder des belgischen EU Kids Online-Teams, haben englischsprachige Studien über technische Hilfsmittel in der Medienerziehung ausgewertet. Der Großteil aktuell verfügbarer Hilfsmittel ist demnach allein auf präventiven Schutz ausgelegt und rückt Einschränkungen der kindlichen Mediennutzung und die Vermeidung von Risiken in den Mittelpunkt.

Ein Zuviel an Kontrolle und Schutz könne aber dazu führen, dass Kinder die potenziellen Chancen der Internetnutzung, etwa im Bereich der Kommunikation, der Information und der Beziehungspflege verpassen. Hinzu komme, dass Eltern durch die technische Überwachung ihrer Kinder möglicherweise Einblick in sensible Informationen Anderer erhalten.   »»

Internet Rules! Wer regelt das Netz?

Hamburg/Berlin, 17.2.2016.

+++Mehrere hundert internationale Netzforscher, Aktivisten und Künstler werden im Herbst bei der 17. Internetkonferenz AoIR in Berlin das Thema “Internet Rules!” diskutieren.

+++Ab sofort können wissenschaftliche sowie unkonventionelle Paper und Veranstaltungsideen in englischer Sprache bis zum 01. März 2016 unter <www.aoir.org> eingereicht werden.

Die transdisziplinäre Internetkonferenz der Association of Internet Researchers (AoIR) findet am 5. - 8. Oktober 2016 an der Humboldt-Universität Berlin statt. Die AoIR lebt von einem vielseitigen Programm, das durch Forscher aus der ganzen Welt gestaltet wird. Ab sofort sind Forscher, Aktivisten, Künstler und alle anderen Interessierten eingeladen, Einzelbeiträge sowie Panels, Workshops, Roundtables, Fishbowls und andere wissenschaftliche oder experimentelle Events über <www.aoir.org> einzureichen. In diesem Jahr konnte die Tagung durch das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung und das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft  nach Deutschland geholt werden.   »»

Studie über die Zukunft audiovisueller Regulierung in Europa

Hamburg, 22.10.2015. Das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung (Hamburg) und das Institute for Information Law (IViR, Universität Amsterdam) plädieren in einer heute veröffentlichten gemeinsamen Studie für eine strukturelle Reform der audiovisuellen Regulierung in Europa. Um auf Digitalisierung und Konvergenz reagieren zu können, sollte die Regulierung nicht primär an Diensttypen anknüpfen, sondern von ihren Zielen, wie beispielsweise Jugend- und Verbraucherschutz, her entwickelt werden. Der europäische Rahmen sollte sich, wo möglich, auf allgemeine Prinzipien konzentrieren und lernfähig sein. Mindeststandards sollten gesichert werden, um eine effektive Regulierung und Koordination zu ermöglichen. Zudem sollte durch einen 360-Grad Blick auf alle relevanten Regelungsbereiche erkennbar werden, wo das Europäische Recht den Mitgliedstaaten Spielräume für medienpolitisches Handeln geben kann.   »»

Nachrichtennutzung über mobile und soziale Medien steigt

Hans-Bredow-Institut veröffentlicht deutsche Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Report 2015“ zur Nachrichtennutzung im internationalen Vergleich

Hamburg. 16.6.2015. 57 Prozent der deutschen Onliner nutzen regelmäßig den Computer, jeder Dritte ein Smartphone und 16 Prozent ein Tablet, um sich über aktuelle Nachrichten auf dem Laufenden zu halten. Jeder Vierte nutzt regelmäßig soziale Netzwerke, um sich über Nachrichtenereignisse zu informieren. Die gründlichere Nachrichtennutzung erfolgt aber noch immer stark über das Fernsehen und die Online-Angebote klassischer Medien. Dies sind Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Report 2015“, dessen Befunde für Deutschland am 16. Juni vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung veröffentlicht wurden.   »»

65 Jahre Hans-Bredow-Institut für Medienforschung

Hamburg, 03.06.2015. Zusammen mit der Hamburger Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, dem Präsidenten der Universität Hamburg Prof. Dieter Lenzen und weiteren 150 Gästen hat das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung seinen 65. Geburtstag gefeiert. Ein Ruhestand ist allerdings nicht geplant, ganz im Gegenteil: Mit Hilfe der Stadt Hamburg strebt das Institut eine Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft an. Wissenschaftssenatorin Fegebank gratulierte dem Institut für seine hervorragende Arbeit: „Die exzellente wissenschaftliche und gleichzeitig praxisbezogene Forschung macht das Hans-Bredow-Institut weit über Hamburgs Grenzen hinaus zu einer international renommierten Einrichtung“. Senatorin Fegebank sicherte dem Institut Unterstützung bei der Weiterentwicklung Richtung Leibniz-Gemeinschaft zu. Bereits im Koalitionsvertrag von SPD und Grünen vom März 2015 war die Weiterentwicklung und Aufnahme des Instituts in die Bund-Länder-Finanzierung als Ziel explizit formuliert worden.   »»

Net Children 2020 – Gutes Aufwachsen mit Medien

Internationaler Fachkongress mit 240 Expert(inn)en aus 33 Ländern

Hamburg, 17.04.2015. Digitale Medien stellen Kinder vor neue Herausforderungen in ihrer Rolle als schutzbedürftige Nutzerinnen und Nutzer, als Konsumierende und als zukünftige mündige Bürgerinnen und Bürger. Wie sie in diesen unterschiedlichen Rollen unterstützt werden können, war Thema des europäischen Fachkongresses, der am 16./17. April 2015 in Berlin vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Hans-Bredow-Institut veranstaltet wurde. Ziel des Kongresses war eine Roadmap „Net Children 2020 – Growing up with Media“, die konkrete zukunftsfähige Maßnahmen zur Förderung der Medienerziehung und des Kinder- und Jugendmedienschutzes auf nationaler wie auf europäischer Ebene vorschlägt.   »»

Hans-Bredow-Institut ist Partner des World Hobbit Project

Internationales Forschungsteam sucht Teilnehmer(innen) für Online-Befragung

Hamburg. 1.12.2014. Am 10. Dezember 2014 startet der dritte Teil der Hobbit-Trilogie in den Kinos. Der weltweite Erfolg der Filme wirft für die Medienforschung viele Fragen auf: Was fasziniert die Menschen in aller Welt an diesen Geschichten und an der Art, wie sie verfilmt wurden? Wie unterscheiden sich verschiedene Gruppen darin, wie sie die Filme wahrnehmen und was sie an ihnen faszinierend, bewegend oder auch enttäuschend finden? Und welche Unterschiede zeigen sich zwischen den verschiedenen Ländern? Diese Fragen werden derzeit im weltweit größten Forschungsprojekt zur Medienrezeption, dem World Hobbit Research Project, von einem Team von mehr als 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus 46 Ländern untersucht. In Deutschland sind das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung und das Institut für Medien und Kommunikation an der Universität Hamburg an diesem einzigartigen Forschungsvorhaben beteiligt.   »»

Das Internet verändert sich – und mit ihm die Onlineerfahrungen von Kindern

EU Kids Online zieht Bilanz / Europäisches Forschungsnetzwerk künftig vom Hans-Bredow-Institut koordiniert

Hamburg, 04.11.2014. Zum Abschluss der dritten Projektphase hat das europäische Forschungsnetzwerk EU Kids Online einen interaktiven Bericht mit den wichtigsten Befunden zur Onlinenutzung von Kindern und Jugendlichen und den damit verbundenen Chancen und Risiken veröffentlicht. Künftig wird das Netzwerk vom Hans-Bredow-Institut in Hamburg koordiniert.

Gut 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 33 Ländern erarbeiten seit 2006 empirische Daten über die sich ändernden Onlineerfahrungen von Kindern und Jugendlichen. Der aktuelle Bericht vergleicht Befunde aus den Jahren 2010 und 2013. In dieser Phase hat die Internetnutzung über mobile Endgeräte rasant zugenommen. Kinder können heute nahezu überall und jederzeit online gehen; für Eltern ist es entsprechend schwerer, sich ein Bild von der Internetnutzung ihrer Kinder zu machen und diese dabei zu begleiten. In den letzten Jahren hat sich die Onlinenutzung der Neun- bis 16-Jährigen ausgeweitet, sie gehen heute vielfältigeren Online-Aktivitäten nach, treffen aber auch häufiger auf riskante Inhalten, wie Hass-Seiten und Anleitungen zu selbstschädigendem Verhalten. Auch die Wahrscheinlichkeit, mit Cyber-Mobbing in Kontakt zu kommen, ist von 2010 bis 2013 gestiegen. Der Wandel des Internets schlägt sich aber in verschiedenen Ländern durchaus unterschiedlich nieder; dies unterstreicht die Bedeutung des kulturellen und gesellschaftlichen Kontexts für die Onlineerfahrungen von Kindern und Jugendlichen.   »»

Medienforschung von innen: Hans-Bredow-Institut startet Podcast

Hamburg, 24. Juli 2014. Das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung ist mit einem monatlich erscheinenden Podcast online gegangen. Unter www.podcast.hans-bredow-institut.de gibt der BredowCast im Audio-Format Einblicke in den Forschungsalltag des Hamburger Instituts.   »»

Nachrichtennutzung über das Smartphone steigt

Deutsche Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Survey 2014“ zur Nachrichtennutzung im internationalen Vergleich veröffentlicht

Hamburg, 11.6.2014.  –  Apps auf dem Smartphone werden häufiger als Zugang zu Nachrichten genutzt. 32% der deutschen Onlinenutzer verwenden Smartphones, 15% Tablets, um sich durch Schlagzeilen auf dem Laufenden zu halten. Die gründlichere Nachrichtennutzung erfolgt aber noch immer über die klassischen Nachrichtenmedien, wie der Tageszeitung morgens und den Fernsehnachrichten abends. Videonachrichten spielen auf dem Smartphone nur eine geringe Rolle, weil größere Bildschirme bevorzugt werden und die Bandbreite mobil oft nicht ausreicht. Videos werden aber stärker über Tablets genutzt. Dies sind Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Survey 2014“, dessen Befunde für Deutschland heute vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung auf dem 5. Hamburger Mediensymposium „Wie informiert sich die Gesellschaft? Aktuelle Befunde und Perspektiven“ präsentiert wurden.   »»

„Hallo! Hallo! Hier Radio!“

Start einer Online-Artikelreihe zum 90. Geburtstag des Rundfunks in Norddeutschland

Vor 90 Jahren startete der Rundfunk in Norddeutschland. Am 2. Mai 1924 nahm in Hamburg die Nordische Rundfunk AG, kurz Norag, ihren Programmbetrieb auf. Vier Monate zuvor, im Januar 1924 hatten Kaufleute die Gründungsdokumente für die erste norddeutsche Sendegesellschaft unterzeichnet. Die „Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland“ nimmt das Jubiläum der Nordischen Rundfunk AG zum Anlass für eine neue Artikelserie „Norag-Geschichte(n)“, die ab dem 2. Mai 2014 online auf der Homepage der Forschungsstelle www.rundfunkgeschichte-norddeutschland.de abrufbar ist.   »»

Die „Internet Research 17“ kommt nach Berlin

Institut für Internet und Gesellschaft und Hans-Bredow-Institut von der Association of Internet Researchers als Organisatoren der internationalen Forscherkonferenz ausgewählt / bis zu 500 Wissenschaftler aus allen Bereichen der Internetforschung im Oktober 2016 erwartet

Berlin/Hamburg, 01.04.2014. Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) und das Hans-Bredow-Institut (HBI) werden die  Internet Research 17 Conference im Oktober 2016 in Berlin ausrichten, gab die Association of Internet Researchers (AoIR) bekannt.„Die IR ist eine der spannendsten, angesehensten und traditionsreichsten Konferenzen, die Internet-Themen interdisziplinär diskutiert“, erklärt  Prof. Dr. Wolfgang Schulz, Direktor des HBI und des HIIG. “Es ist eine besondere Auszeichnung für unsere Institute, die Forschungs-Community der Association of Internet Research zu Gast zu haben.“ Die AoIR ist die weltgrößte und zugleich älteste Vereinigung für Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen, die das Internet und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft systematisch erforschen.   »»

Regulierungsbedarf im Schweizer Jugendmedienschutz

Studie des Hans-Bredow-Instituts zu Entwicklungs- und Nutzungstrends im Bereich digitaler Medien und Herausforderungen für den Jugendmedienschutz veröffentlicht

Hamburg, 07.03.2014. Pornografie, ungewollte Kontakte im Internet, Datenschutz: Dies sind zentrale Probleme, denen sich der Jugendmedienschutz in der Schweiz aktuell gegenübersieht. Zu diesem Schluss kommen Experten des Hans-Bredow-Instituts und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die im Rahmen des Schweizer nationalen Programms "Jugend und Medien" eine Studie erstellt haben zu den technologischen Entwicklungs- und Nutzungstrends von digitalen Medien sowie den sich daraus ergebenden Herausforderungen für den Kinder- und Jugendmedienschutz. Zwei Berichte liegen nun vor. Sie dienen einer Arbeitsgruppe des Bundes als Grundlage für die zukünftige Ausgestaltung des Jugendmedienschutzes.   »»

Medienpolitik braucht Expertise: Bürgermeister Scholz würdigt Arbeit des Hans-Bredow-Instituts

Hamburg, 21.10.2013: In Anwesenheit des Ersten Bürgermeisters Olaf Scholz und 200 Gästen hat das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung am Montag auf einem festlichen Empfang seine neuen Räume und den aktuellen Forschungsbericht präsentiert.

Bürgermeister Olaf Scholz betonte in seinem Grußwort die herausragende Rolle des Instituts für den Medienstandort Hamburg und die Kommunikationswissenschaft: „Das Institut liefert von Hamburg aus Beiträge und Forschungsergebnisse von nationalem, europäischem und internationalem Rang. Das trägt auch dazu bei, dass Hamburg als ein Kraftzentrum der Mediendebatte des Landes gesehen wird.“ Stadt und Institut bereiten derzeit gemeinsam einen Beitritt des Instituts in die Leibniz-Gemeinschaft vor.   »»

Deutsche Internetnutzer bleiben Nachrichten aus Tageszeitungen und Fernsehen treu

Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Survey 2013“ zur Nachrichtennutzung im internationalen Vergleich veröffentlicht

Hamburg, 20. Juni 2013. Bei ihrer Nachrichtennutzung halten die deutschen Internetnutzer etablierten Nachrichtenmedien die Treue: Im Vergleich zu anderen Ländern wenden sie sich häufiger Tageszeitungen, Fernseh- oder Radionachrichten zu, während Online-Nachrichten eine geringere Rolle spielen. Dies ist eines der Ergebnisse des heute veröffentlichten „Reuters Institute Digital News Survey 2013“. „Im internationalen Vergleich scheint das dicht ausgebaute Netz regionaler und lokaler Tageszeitungen sowie der leistungsfähige öffentlich-rechtliche Rundfunk dazu beizutragen, dass die betreffenden Anbieter ihr Publikum besser halten können, als das in anderen Ländern der Fall ist“, erklärt Prof. Uwe Hasebrink, Direktor des Hans-Bredow-Instituts, das die Befunde zu Deutschland erarbeitet hat.   »»

Große Resonanz: 4. Hamburger Mediensymposium von MA HSH, Hans-Bredow-Institut und Handelskammer Hamburg zum Thema Auffindbarkeit

Hamburg, 12.06.2013 – In der „Digitalen Gesellschaft“ mit all ihren Kommunikationsplattformen ist es entscheidend für ein Informationsangebot, ob und wie es auffindbar ist. Diesem Thema widmete sich das heutige 4. Hamburger Mediensymposium unter dem Titel „auffinden|auffindbar machen|auffindbar sein: Informative Inhalte in digitalen Medien“ des Hans-Bredow-Instituts, der Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) und der Handelskammer Hamburg, zu dem rund 300 Experten aus ganz Deutschland in den Räumen der Handelskammer zusammengekamen.   »»

Kinder halten Videoplattformen für die risikoreichsten Angebote im Internet

Internetrisiken aus der Sicht von Kindern – Neue Forschungsergebnisse

Hamburg, 05.02.2013. Auf die Frage, welche Angebote im Internet mit besonderen Risiken verbunden sind, nennen Kinder und Jugendliche in Europa am häufigsten Videoplattformen. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse eines neuen Berichts des Forschungsnetzwerks EU Kids Online, an dem das Hans-Bredow-Institut als deutscher Partner mitwirkt. Der am Safer Internet Day 2013 (5. Februar) veröffentlichte Bericht wertet Antworten von fast 10.000 Kindern aus 25 europäischen Ländern aus, die gebeten wurden, in ihren eigenen Worten zu sagen, was sie am Internet für belastend oder beunruhigend halten.   »»

Forschungsbericht 2011/2012 erschienen

Hamburg, 11.07.2012. Das Hans-Bredow-Institut hat heute seinen Forschungsbericht 2011/2012 veröffentlicht. Der 96 Seiten starke Bericht informiert über die Forschungsprogramme, Projekte, Veranstaltungen, Publikationen und Service- und Transferleistungen des vergangenen Forschungsjahres. Der Bericht kann hier heruntergeladen werden.

Online-Beschwerdestellen von Kindern kaum genutzt

Neue Befunde der europäischen Studie EU Kids Online zum Schutz der Kinder vor Internet-Risiken

Hamburg, 10.07.2012. Die bestehenden Online-Beschwerdestellen werden nur selten genutzt. Lediglich 13 Prozent der europäischen Kinder, die im Internet Belastendes erlebt haben, haben dies mit Hilfe eines Meldesystems angezeigt. In Deutschland sind es sogar nur acht Prozent, so ein Bericht des Forschungsnetzwerks EU Kids Online. „Wenn sich Kinder im Internet verletzt fühlen, müssen sie die Möglichkeit haben, sich zu beschweren oder Hilfe zu suchen.   »»

Tagesschau, Google und BILD: Was den Deutschen für ihre politische Meinungsbildung wichtig ist

Hamburg, 13.06.2012 Das Fernsehen ist nach wie vor die wichtigste Quelle für die politische Meinungsbildung, so das Ergebnis einer Studie des Hans-Bredow-Instituts, die heute in Berlin dem Bundestagsausschuss für Kultur und Medien vorgestellt wurde. Die Studie „Informationsrepertoires der Deutschen“ basiert auf einer bundesweiten repräsentativen Befragung von gut 1000 Personen ab 14 Jahren. Sie untersuchte, welche Angebote aus der Sicht der Bevölkerung für ihr eigenes Informationsverhalten am wichtigsten sind. „Auch in den heutigen digitalen Medienumgebungen spielen die etablierten Medien Fernsehen und Zeitung nach wie vor eine wichtige Rolle. Das Internet ist aber mittlerweile zu einem wesentlichen Faktor auch für die politische Meinungsbildung geworden. Auffällig ist vor allem, dass mit Google und Facebook auch solche Angebote dazu gehören, die selbst keine politischen Inhalte anbieten. Diskussionen um Medienvielfalt und den Einfluss von Medien auf die Meinungsbildung müssen daher einen medienübergreifenden Ansatz verfolgen“, so Uwe Hasebrink, Direktor des Hans-Bredow-Instituts.   »»

Aktive Auseinandersetzung statt Verbote: Wie Eltern ihre Kinder vor negativen Online-Erfahrungen schützen können

Hamburg, 03.02.2012. Eltern sollten sich aktiv mit der Onlinenutzung ihrer Kinder auseinandersetzen, indem sie mit ihnen über das Internet sprechen und ab und zu dabeibleiben, wenn ihr Kind online ist. Anders als Verbote verringert die aktive Auseinandersetzung mit der Internetnutzung das Risiko belastender Erfahrungen, ohne gleichzeitig die mit dem Internet verbundenen positiven Erfahrungen zu behindern. Dies ist eine der Schlussfolgerungen eines neuen Berichts des europaweiten Forschungsverbunds EU Kids Online, der zum Safer Internet Day 2012 (7. Februar) veröffentlicht wird.   »»

EU-Studie zur Messung der Unabhängigkeit der Medienaufsicht veröffentlicht

Hamburg, 14.12.2011. Die Unabhängigkeit von Aufsichtsbehörden lässt sich kaum mathematisch messen, es können aber Indikatoren benannt werden, die Risiken oder gefährliche Konstellationen benennen, durch die Einflussnahmen auf die Unparteilichkeit von Medienaufsichtsstellen möglich sind. Diese Indikatoren hat ein im Auftrag der EU-Kommission durchgeführtes Forschungsprojekt unter Leitung des Hans-Bredow-Instituts auf Basis von Daten aus 43 Ländern identifiziert.   »»

Neues Projekt: Analyse von Radio Sound Design in den 1960ern

Hamburg, 4.11.2011. - "Sounds like… Geschichte der Radio-Ästhetik", heißt ein neues Projekt der Forschungstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland, das sich mit Radio Sound Design in einer historischen Epoche befasst. Radiosender haben einen „Sound“, sie treten mit einem bestimmten ästhetischen Erscheinungsbild auf, das wiederum von ihrem Publikum entsprechend wahrgenommen wird.   »»

Studie zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf das deutsche Mediensystem veröffentlicht

Hamburg, 4.11.2011. – Die Auswirkungen der Digitalisierung auf das deutsche Mediensystem und professionelle Standards im Journalismus sind Thema eines Berichts von einem Autorenteam des Hans-Bredow-Instituts um Hermann-Dieter Schröder, der nun erschienen ist und über www.hans-bredow-institut.de heruntergeladen werden kann. Der Länderbericht beschreibt den aktuellen Stand der Digitalisierung in den Bereichen Radio, Fernsehen, Print und Internet. Er weist u. a.   »»

„Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft“ in Berlin eröffnet

Berlin, 25. Oktober 2011 – Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft ist im Beisein von der Staatssekretärin im Bundesjustizministerium, Dr. Birgit Grundmann, den Präsidenten der Partnerinstitutionen Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Prof. Martin Rennert, Prof. Jutta Allmendinger sowie Google-Vorstand David C. Drummond in der Humboldt-Universität zu Berlin eröffnet worden. Dort ist auch der Sitz des neuen Instituts, das nach dem Wissenschaftler und Naturforscher Alexander von Humboldt (1769-1859) benannt ist.   »»

Sicher und kompetent im Internet: Handlungsempfehlungen des Forschungsnetzwerks EU Kids Online veröffentlicht

Hamburg, 25.10.2011. - Der Forschungsverbund EU Kids Online hat Handlungsempfehlungen zum Thema Sicherheit und Risikobewusstsein im Internet veröffentlicht. Auf Grundlage einer repräsentativen Studie zur Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen in 25 europäischen Ländern wird deutlich, dass europäische Kinder in immer jüngerem Alter mit der Internetnutzung beginnen und dass die Onlinenutzung zunehmend mobiler wird und sich damit der elterlichen Kontrolle mehr und mehr entzieht.   »»

Gründung des „Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft“ in Berlin

  • Gemeinsames Institut von Humboldt-Universität zu Berlin, Universität der Künste Berlin und Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung wird nach Alexander von Humboldt benannt
  • Feierliche Eröffnung mit Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Google-Vorstand David C. Drummond
  • Gründungssymposium mit 250 internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

Berlin, 18. Oktober 2011. Das von Google geförderte Forschungsinstitut für Internet und Gesellschaft steht unmittelbar vor dem Start. Feierlich eröffnet wird es am 25. Oktober im Beisein von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, den Präsidenten der Partnerinstitutionen und Google-Vorstand David C. Drummond in der Humboldt-Universität zu Berlin. Dort wird auch der Sitz des neuen Instituts sein, das nach dem Wissenschaftler und Naturforscher Alexander von Humboldt (1769-1859) benannt wird.   »»

Erste europaweite Studie zur Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen in Berlin präsentiert

Berlin, 7. Dezember 2010. Deutsche Kinder machen im Durchschnitt weniger negative Erfahrungen im Internet als ihre europäischen Altersgenossen. Das ist ein Ergebnis der Studie „EU Kids Online“, die in Berlin im Rahmen einer internationalen Fachtagung vorgestellt wurde. Wie Kinder und Jugendliche in der „digitalen Gesellschaft“ aufwachsen: Darüber diskutierten heute in der deutschen Hauptstadt 200 Online-Experten, Medienwissenschaftler, Jugendschützer und Politiker aus ganz Europa. Veranstalter der Konferenz waren die Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK), das Hans-Bredow-Institut (HBI) sowie die deutschen Partner im Verbund des Safer Internet Programms der Europäischen Union (saferinternet.de).   »»

Jedes achte Kind macht im Internet schlechte Erfahrungen

Hamburg, 21.10.2010. Zwölf Prozent der europäischen Kinder, die das Internet nutzen, machen online negative Erfahrungen. Zu diesem Ergebnis kommt die europaweite Untersuchung EU Kids Online, die am 21. Oktober im Rahmen des Safer Internet Forums in Luxemburg vorgestellt wurde. Über 23.000 Kinder zwischen 9 und 16 Jahren aus 25 europäischen Ländern wurden zu ihrer Online-Nutzung befragt. Für deutsche Kinder ist die Wahrscheinlichkeit, unangenehme Erfahrungen im Internet zu machen, mit 8 Prozent geringer als im europäischen Durchschnitt. „Deutsche Kinder nutzen das Internet seltener und weniger vielfältig“, erläutert Professor Uwe Hasebrink, Direktor des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung in Hamburg und Leiter des deutschen EU Kids Online-Forschungsteams. „Damit sind sie weniger gefährdet, nutzen aber auch die Chancen des Internets nur in begrenztem Maße.“   »»

"Medien und Migration" Schwerpunktthema in M&K 3/2010

Hamburg, 07.09.2010

Mit den Themen Migration, Integration und der Rolle der Medien beschäftigt sich das aktuelle Heft der Fachzeitschrift "Medien & Kommunikationswissenschaft", das vom Hans-Bredow-Institut herausgegeben wird. Fünf wissenschaftliche Beiträge untersuchen das Wechselverhältnis von kultureller Identität und kommunikativer Vernetzung in der Medienaneignung, beschreiben die Mediennutzung junger russischer Aussiedler sowie türkischstämmiger Jugendlicher und junger Erwachsener und analysieren die Integrationsleistung des Schweizer Rundfunks...  zum Inhalt des Heftes

Hamburger Wissenschaftsbehörde unterstützt Ausbau des Hans-Bredow-Instituts nachdrücklich

Renommiertes Hamburger Forschungsinstitut feiert 60. Geburtstag

Hamburg, 31.05.2010

Mit einem festlichen Empfang und über 150 Gästen hat das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung seinen 60. Geburtstag gefeiert. Das Jubiläum fällt in eine Phase der grundlegenden Umstellung seiner Forschungsorganisation: Das Institut wird in den nächsten Jahren seine Aktivitäten in den Bereichen Forschung, Transfer und Service schrittweise ausbauen. „Mittelfristige Zielperspektive ist eine Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft. Hiermit wird eine Anregung des jüngsten Gutachtens des Wissenschaftsrats zur Lage der Medien- und Kommunikationswissenschaften aufgegriffen“, erklären Uwe Hasebrink und Wolfgang Schulz, die Direktoren des Hans-Bredow-Instituts. Dies setze voraus, dass die bereits mit dem aktuellen Haushalt gestiegene staatliche Zuwendung durch die Wissenschaftsbehörde weiter erhöht wird und die anderen Geldgeber dem Institut auch künftig treu zur Seite stehen.   »»

Wolfgang Hoffmann-Riem: Wandel der Medienordnung – Reaktionen in Medienrecht, Medienpolitik und Medienwissenschaft

Hans-Bredow-Institut veröffentlicht Sammlung ausgewählter Texte des Richters des Bundesverfassungsgerichts a.D.

Hamburg, 13.11.2009   »»

Vor 30 Jahren wurde Wolfgang Hoffmann-Riem zum Direktor des Hans-Bredow-Instituts gewählt, seit seiner Ernennung zum Richter des Bundesverfassungsgerichts ist er Ehrenmitglied des Institutsdirektoriums. Anlässlich dieses Jubiläums ehrt das Hans-Bredow-Institut Wolfgang Hoffmann-Riem durch eine Publikation und macht damit wichtige Beiträge von ihm zum Gegenstandsbereich Medien und Kommunikation verfügbar.

Presseinformation: Games Convention Online Conference

Erste internationale Dialogkonferenz zu Browser-, Online- und Mobile-Games im Rahmen der Games Convention Online in Leipzig

Hamburg, 5.8.2009   »»

Im Rahmen der Games Convention Online in Leipzig tagten am 31. Juli und 1. August knapp 100 in- und ausländische Referenten und Diskussionsteilnehmer aus Wirtschaft, Forschung und Politik auf der ersten internationalen Dialogkonferenz „Games Convention Online Conference“. Die vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung konzipierte Konferenz zum Status Quo und zur Zukunft der Online- und Mobile-Games-Branche betrachtete die Themenfelder Wirtschaft, Nutzung und Gesellschaft in drei parallel laufenden Blöcken aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Presseinfo: Medienpädagogisches Manifest

Medienpädagogisches Manifest fordert nachhaltiges bildungspolitisches Handeln

Magdeburg, 21.3.2009

Zentrale medienpädagogische Einrichtungen – namentlich die Kommission Medienpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, die Fachgruppe Medienpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis sowie das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung – werden auf einer internationalen Konferenz in Magdeburg ein Medienpädagogisches Manifest veröffentlichen. Sie fordern darin eine dauerhafte und nachhaltige Verankerung der Medienpädagogik in allen Bildungsbereichen.   »»

„More Fun, More Risk? Video- und Computerspiele als Herausforderung für den Jugendschutz“

Wissenschaftler, Praktiker und Regulierer aus 14 Staaten diskutierten über aktuelle Forschungsergebnisse, Probleme und konkrete Maßnahmen

Hamburg, 22.10.2008

„Nur mit Hilfe wissenschaftlicher Forschung und der Erfahrung der Praktikerinnen und Praktiker kann Jugendschutz sinnvoll weiterentwickelt werden, gerade wenn es um neue Medien wie Spiele geht.“ Dies betonte Dr. Wolfgang Schulz, Direktor des Hans-Bredow-Instituts, auf der Europäischen Fachkonferenz „More Fun, More Risk? Video- und Computerspiele als Herausforderung für den Jugendschutz“, die am 16./17. Oktober in Berlin stattfand.   »»

Die in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und mit Unterstützung der Landesjugendministerien und der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) vom Hans-Bredow-Institut veranstaltete Konferenz brachte mehr als 160 Experten aus 14 Ländern zusammen, die über aktuelle Forschungsergebnisse, regulatorische Erfahrungen und zukünftige Herausforderungen im Bereich des Jugendschutzes bei Video- und Computerspielen diskutierten.

Hans-Bredow-Institut präsentiert Ergebnisse der Evaluation des Jugendmedienschutzes

Die Neukonzeption des Jugendmedienschutzes 2003 hat das Niveau des Jugendschutzes verbessert – Die neuen Systeme der „Regulierten Selbstregulierung“ spielen sich ein – Defizite gibt es im Vollzug der gesetzlichen Regelungen – Die Regulierung von Bund und Ländern sollte wegen der Konvergenz im Medienbereich weiter verzahnt werden.   »»

Mehr Transparenz für bessere Akzeptanz

Hans-Bredow-Institut veröffentlicht Studie zum Jugendschutzsystem im Bereich Video- und Computerspiele

Hamburg, 28.06.2007   »»

Akzeptanz und Nachvollziehbarkeit des Jugendschutzes im Bereich Video- und Computerspiele könnten durch eine konsistentere und transparentere Praxis verbessert werden, so die Schlussfolgerung des Berichts vom Hamburger Hans-Bredow-Institut. Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Länder untersucht das Institut derzeit, ob und inwieweit der Jugendmedienschutz effektiv funktioniert. Der Bereich der Video- und Computerspiele wurde dabei aufgrund der aktuellen Diskussion vertieft und vorgezogen.

Faszinierend verführerisch: Medien in den Lebenswelten von Kindern

Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe nachgedacht - Geisteswissenschaften in Hamburg, am Montag, den 23. April 2007 in der Spiegelkantine, Hamburg

Hamburg, 17.04.2007

Medien spielen in den Lebenswelten von Kindern eine wichtige Rolle. Die Medienumgebungen, in denen sie aufwachsen, sind aufgrund technischer Innovationen einem stetigen Wandel unterworfen. Aufgabe der Medienforschung ist es, diese Entwicklungen zu beobachten und kritisch-konstruktiv zu begleiten. Am Beispiel zahlreicher aktueller Kinderangebote und anhand verschiedener Studien zeigen die Kommunikationswissenschaftler Uwe Hasebrink und Claudia Lampert, wie sich Kinder heute Medienangebote aneignen und welche Herausforderungen sich dadurch ergeben.   »»

Werbung und Programm: Warnung vor Streichung des Trennungsgrundsatzes in EU-Fernsehrichtlinie

Direktor des Hans-Bredow-Instituts fordert Unterscheidung von Fiktionalem und Berichterstattung / Für Direktor der HAM steht Trennungsgrundsatz nicht zur Disposition

Hamburg, 6.6.2005

"Die Trennung zwischen Werbung und Programm ist auch eine journalistische Handlungsregel. Was passiert, wenn sie rechtlich nicht mehr gestützt wird?" Dieser Sorge gab Dr. Wolfgang Schulz, Direktor des Hans-Bredow-Instituts in Hamburg, Ausdruck. Hintergrund ist die Berichterstattung über Pläne der EU-Kommission, bei der Novellierung der Fernsehrichtlinie für "kommerzielle Kommunikation", der neue Oberbegriff für unterschiedliche Werbeformen, nicht mehr auf einer Trennung vom Programm zu bestehen.   »»

Bredow-Institut Hans-Bredow-Institut erarbeitet Grundlage zum Medienbericht der Bundesregierung

Direktorium auf 100. Kuratoriumssitzung wiedergewählt

Hamburg, 21.6.2004

Das Hamburger Hans-Bredow-Institut für Medienforschung wird den wissenschaftlichen Teil des Kommunikations- und Medienberichts der Bundesregierung verfassen. Wie Institutsdirektor Dr. Wolfgang Schulz am 21.6. anlässlich des Jahresempfangs in Hamburg mitteilte, werde die Forschungseinrichtung Basismaterial zu den Themenbereichen Film, Rundfunk, Musikwirtschaft, Presse und interaktive Medien zusammenstellen.   »»

Medientreff im Hans-Bredow-Institut

Vorstellung des Forschungsberichts 2003

Hamburg, 3.7.2003

Auf dem Jahresempfang des Hans-Bredow-Instituts haben über 100 führende Köpfe der Hamburger Medienszene die Perspektiven des Medienstandorts Hamburg diskutiert. Im Mittelpunkt standen das kürzlich verabschiedete Hamburgische Mediengesetz, die Hamburg Media School und das Zentrum für Medienkommunikation der Universität Hamburg. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch einen Kurzvortrag des Intendanten der Deutschen Welle, Erik Bettermann, zum dynamischen Programmauftrag für den Auslandsrundfunk.   »»

Exzellentes Beispiel für wissenschaftliche Poltikberatung

Jahresempfang 2002 des Hans-Bredow-Instituts im Zeichen des Themas Jugend und Medien

Hamburg, 13. Juni 2002

In einem Grußwort hob Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin hervor, dass das Institut sowohl Sensibilität im Umgang mit wissenschaftlichen Argumenten aufweise als auch Sensibilität für die besonderen Zwänge, in denen Politik stattfände. Er bezog sich auf das von Wolfgang Schulz und Thorsten Held verfasste Gutachten "Regulierte Selbstregulierung als Form modernen Regierens", das in dieser Woche der Öffentlichkeit vorgestellte wurde. Das Gutachten sei "ein exzellentes Beispiel dafür, wie wissenschaftliche Politikberatung aussehen sollte" - so Nida-Rümelin, der wegen einer kurzfristig anberaumten Bundestagssitzung zum Thema Jugendschutz sein Grußwort per Video übermittelt hatte. Das Gutachten soll vor allem den Diskurs um eine Reform des Jugendmedienschutzes anregen.   »»

Aggressiver Humor in der Comedy-Show "TV total"

Hamburg, 15.04.2002

Stefan Raabs Comedy-Show "TV total" gilt als typisches Beispiel für neue Formen der deutschen Fernsehunterhaltung. Die Sendung wurde zum Sinnbild für respektlose Provokationen und einzigartige Konfrontationen zwischen dem Moderator und seinen Gästen. Wie Stefan Raab im Umgang mit seinen Gästen Komik herstellt, wird in einer Studie des Frankfurter Soziologen Axel Schmidt deutlich, die jetzt in der Zeitschrift "Medien & Kommunikationswissenschaft" erschienen ist.

Schmidt arbeitet auf der Basis einer analytischen Betrachtung einzelner Sendungselemente typische Merkmale der Sendung heraus und kommt zu dem Ergebnis, dass die Sendung "TV total" vor allem auf die künstliche Erzeugung unfreiwilliger Komik setzt. Unter anderem beschreibt Schmidt folgende allgemeine Merkmale des Formats "TV total" sowie der Gesprächsstrategie Raabs:   »»

Neue Professorin für Medienwissenschaft in Hamburg

Hamburg, 13.3.2002

Joan Kristin Bleicher (42) ist zur Professorin für "Medienwissenschaft" ernannt worden. Die Professur war gemeinsam von der Universität Hamburg und dem Hans-Bredow-Institut ausgeschrieben worden. Joan Kristin Bleicher bietet Lehrveranstaltungen in den neu eingerichteten Hauptfachstudiengängen "Medienkultur" und "Journalistik und Kommunikationswissenschaft" an und ist daneben an Forschungsprojekten des Hans-Bredow-Instituts beteiligt.   »»

Computerspiele - Medienangebot mit Zukunft

Hamburg, 4.10.2001

Medienwissenschaftler aus verschiedenen europäischen Ländern befassen sich ab heute auf der vom Hamburger Hans-Bredow-Institut organisierten internationalen Konferenz G@ME mit der wachsenden ökonomischen und gesellschaftlichen Bedeutung der Computer- und Videospiele, die bislang öffentlich kaum Beachtung gefunden hat.   »»

Hans-Bredow-Institut verabschiedet Otfried Jarren

Hamburg, 12.7.2001

Der bisherige Direktor des Hans-Bredow-Instituts, Prof. Dr. Otfried Jarren (47), ist auf dem Jahresempfang der Medienforschungseinrichtung feierlich verabschiedet worden. Er war von Oktober 1995 bis Juli 2001 zunächst Direktor, später dann Vorsitzender des Direktoriums des Instituts. Seit dem 1. Juli bilden Dr. Uwe Hasebrink und Dr. Wolfgang Schulz das Direktorium.   »»

Neues Direktorium im Hans-Bredow-Institut

Hamburg, 3.7.2001

Dr. Uwe Hasebrink und Dr. Wolfgang Schulz bilden seit dem 1. Juli 2001 das Direktorium des Hans-Bredow-Instituts. Das Kuratorium des Instituts wählte die beiden Wissenschaftler für eine Amtszeit von drei Jahren. Es bestätigte damit das Modell eines interdisziplinär zusammengesetzten Direktoriums, in dem die beiden Hauptsäulen der Institutsarbeit, die kommunikations- und die rechtswissenschaftliche Medienforschung, vertreten sind.

Dr. Uwe Hasebrink (43), Professor für Empirische Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg und bereits seit 1998 Mitglied des Direktoriums, wird in der neuen Amtszeit den Vorsitz des Leitungsgremiums übernehmen und das Institut vor allem in sozial- und kommunikationswissenschaftlichen Fragen repräsentieren.   »»

Europas Kinder leben in eigener Medienwelt

Europäische Studie zum Umgang von Kindern und Jugendlichen mit den neuen Medien erschienen

Hamburg, 26.06.2001

Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 17 Jahren in Europa leben zunehmend in einer eigenständigen Medienkultur. Für Fernsehen/Video und Radio werden täglich im Schnitt deutlich mehr als vier Stunden aufgewendet. Mit dem Lesen von Büchern, Zeitung und Zeitschriften verbringen Kinder dagegen weniger als eine Stunde ihrer Freizeit. Für Computer und Spielgeräte wie Playstation und Gameboy oder Internet beträgt der tägliche Zeitaufwand etwa 50 Minuten pro Tag, wobei nicht alle Kinder und Jugendlichen Zugang dazu haben. Innerhalb dieser pauschalen Werte unterscheiden sich die Nutzungszeiten in den einzelnen Nationen allerdings erheblich. Dies sind Ergebnisse einer vergleichenden Studie, die in elf europäischen Ländern sowie in Israel durchgeführt wurde und am 27. Juni 2001 unter www.fathom.com präsentiert wird.   »»

Hans-Bredow-Institut und Universität Hamburg besetzen gemeinsame Professur

Hamburg, 25.06.2001

Uwe Hasebrink (42) hat den Ruf auf eine gemeinsam von Universität Hamburg und Hans-Bredow-Institut ausgeschriebene Professur für Empirische Kommunikationswissenschaft angenommen. Vom Wintersemester 2001 an wird er Lehrveranstaltungen für die neu eingerichteten Hauptfachstudiengänge "Journalistik und Kommunikationswissenschaft" und "Medienkultur" anbieten. Daneben wird er weiterhin Forschungs- und Leitungsaufgaben am Hans-Bredow-Institut wahrnehmen.   »»

Forschungsstelle zur Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland gegründet

Hamburg, 9. März 2001

Die "Forschungsstelle zur Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland" hat an der Universität Hamburg ihre Arbeit aufgenommen. Die neu eingerichtete Forschungsstelle ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Universität Hamburg (Institut für Neuere deutsche Literatur und Medienkultur), dem Hans-Bredow-Institut für Medienforschung und dem Norddeutschen Rundfunk (NDR). Die Leitung der Forschungsstelle hat der Medienwissenschaftler und -historiker Prof. Dr. Peter von Rüden übernommen, wissenschaftlicher Mitarbeiter ist der Rundfunkhistoriker Dr. Hans-Ulrich Wagner.   »»

Bibliothek des Bredow-Instituts online

Hamburg, 07.03.2001

In der medienwissenschaftlichen Fachbibliothek des Hans-Bredow-Instituts kann jetzt auch online über das Internet recherchiert werden. Unter www.hans-bredow-institut.de ist der gesamte Katalog mit über 30.000 Datensätzen einzusehen. Recherchiert werden kann u.a. nach Verfassern, Titel, Schlagworten, Reihen, Verlag und Erscheinungsjahr. Auch einzelne Artikel aus Büchern oder Zeitschriften - häufig mit Abstract - sind erfasst. Nur Ausleihen muss man derzeit noch vor Ort.   »»

Hoffmann-Riem Ehrenmitglied des Direktoriums

Hamburg, 16.6.2000

Prof. Wolfgang Hoffmann-Riem ist für seine langjährigen Verdienste um das Hans-Bredow-Institut zum Ehrenmitglied des Direktoriums ernannt worden. Wie der Geschäftsführer des Instituts, Dr. Uwe Hasebrink, am 16. Juni 2000 auf dem Empfang zum 50. Geburtstag des Instituts im Kaisersaal des Hamburger Rathauses bekannt gab, soll damit die herausragende Leistung Hoffmann-Riems für das Institut gewürdigt werden. Hoffmann-Riem, u.a. ehemaliger Hamburger Justizsenator, hatte das Institut 1979 in einer personell und finanziell schwierigen Lage übernommen und das interdisziplinäre Profil mit der Verbindungen von Sozial- und Rechtswissenschaft geschärft. Nach seiner Wahl zum Verfassungsrichter im November 1999 hatte er den Vorsitz im Direktorium an Otfried Jarren abgegeben und war wenig später aus dem Direktorium ausgeschieden.   »»

50 Jahre Hans-Bredow-Institut

Hamburg, 6.6.2000

Mit einem wissenschaftlichen Symposium und einem festlichen Empfang im Kaisersaal des Hamburger Rathauses wird das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung am 15./16. Juni seinen 50. Geburtstag feiern. 1950 wurde das Institut vom damaligen NWDR und der Universität Hamburg als eigenständige Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet, um "die wissenschaftliche Erforschung der Probleme des Rundfunks und des Fernsehens zu fördern". Seitdem erforscht das Hans-Bredow-Institut insbesondere die jeweils neuen Medien, zunächst den Hörfunk, dann das Fernsehen und heute verstärkt den Bereich der digital verbreiteten öffentlichen Kommunikation. In seiner Stellungnahme zum Hans-Bredow-Institut hat der Wissenschaftsrat 1999 dessen Bedeutung für die Medienforschung hervorgehoben und das Institut zu den renommiertesten Fachinstituten in Deutschland gezählt.   »»

"Rundfunk und Fernsehen" erscheint unter dem neuen Namen "Medien & Kommunikationswissenschaft"

Hamburg, 7.4.2000

Mit dem Heft 1/2000 trägt die Zeitschrift "Rundfunk und Fernsehen" einen neuen Namen: "Medien & Kommunikationswissenschaft", abgekürzt M&K. Der neue Titel benennt, was seit langem Gegenstand und Perspektive der Zeitschrift ist: Zu ihrem Gegenstandsbereich gehören alle Medien - seien es "alte" oder "neue" - und sie versteht sich als interdisziplinäres Forum für theoretische und empirische Beiträge aus der gesamten Medien- und Kommunikationswissenschaft. Der neue Titel, der keine Begrenzung des Spektrums auf Hörfunk und Fernsehen mehr nahe legt, soll auch Autoren und Lesern aus neuen Bereichen, z.B. den Online-Medien, signalisieren, dass die Zeitschrift für sie relevante Inhalte bietet.   »»

Qualifikationsbedarfe in der professionellen Multimediaproduktion in Hamburg und Niedersachsen

Studien mit Hintergrundinfos kostenlos zum Download unter www.hans-bredow-institut.de

Hamburg, 3.4.2000

Seit Ende Februar haben 20 Berufsanfänger die Möglichkeit, den "Hamburger Multimediaführerschein" zu erwerben und in einem praxisnahen Lehrgang die Tätigkeitsfelder im Bereich der Multimediaproduktion kennen zu lernen. Entwickelt wurde dieses Pilotprojekt auf Basis einer Studie, die Interviews mit Experten der beruflichen Bildung und eine telefonische Befragung von rund fünfzig Hamburger Unternehmen der Multimedia-Branche umfasste. Diese Studie von Kerstin Engels ist nun kostenlos unter www.hans-bredow-institut.de herunterzuladen.   »»

Direktor des Hans-Bredow-Instituts wird Verfassungsrichter

Hamburg, 26. November 1999

Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem (59), Direktor des Hans-Bredow-Instituts, ist vom Bundesrat zum Richter des Bundesverfassungsgerichts gewählt worden. Der Staatsrechtslehrer ist in seiner Funktion als Professor der Universität Hamburg Mitglied im Direktorium des Medienforschungsinstituts. Die laufende Amtszeit Hoffmann-Riems endet im Sommer 2001. Aus Anlass seiner Wahl an das Bundesverfassungsgericht hat Hoffmann-Riem den Vorsitz im Direktorium an Prof. Dr. Otfried Jarren (46) übergeben, drittes Mitglied der Institutsleitung ist Dr. Uwe Hasebrink (41).   »»

Multimediaforschung am Multimediastandort Hamburg

Hamburg, 9. Juni 1999

Die Arbeit des Hans-Bredow-Instituts zeichnet sich auch im neuen Schwerpunkt Multimedia durch hohe wissenschaftliche Qualität und gleichzeitig einen engen Bezug zu den Anforderungen der Medienpraxis aus. Zu diesem Ergebnis kommt der Wissenschaftsrat in seiner Stellungnahme zur Arbeit des Instituts, die jetzt auf dem Jahresempfang des Hans-Bredow-Instituts vorgestellt wurde. Mit seinem jüngsten Forschungsschwerpunkt, der sich mit den rechtlichen, ökonomischen und sozialen Folgen der Digitalisierung von Kommunikation und Medien beschäftigt, treffe es den Kern der in diesem Bereich relevanten Fragestellungen. Multimedia stand daher auch im Mittelpunkt des Jahresempfangs des Instituts.   »»

Zum Umgang von Kindern und Jugendlichen mit alten und neuen Medien

Kommentierter Tabellenband mit Befragungsergebnissen zum Umgang von Kindern und Jugendlichen mit alten und neuen Medien erschienen

Hamburg, 7. Mai 1999

Computer stehen deutlich häufiger in Familienhaushalten mit Söhnen als in Familien mit Töchtern. Dies ist ein Ergebnis der wissenschaftlichen Studie des Hans-Bredow-Instituts zum Umgang von Kindern und Jugendlichen mit den neuen und alten Medien. 55 % der Familien mit Söhnen haben einen PC, aber nur 45 % der Familien mit Töchtern. Auch das Familieneinkommen spielt eine wichtige Rolle: PCs mit CD-Rom-Laufwerk finden sich in 55% aller Haushalte mit eher höherem Einkommen, aber nur in 22% mit niedrigem Einkommen.

Im Rahmen der Studie wurden 1269 Kinder und Jugendliche sowie ein Elternteil jedes zweiten Kindes zur Medienausstattung in Haushalt und Kinderzimmer, zur Mediennutzung, dem Freizeitverhalten und zu Einstellungen und Werten befragt.   »»

Hans-Bredow-Institut mit neuer Leitung

Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem (Vorsitz), Prof. Dr. Otfried Jarren und Dr. Uwe Hasebrink bilden Direktorium

Hamburg, den 16.7.1998

Das Hans-Bredow-Institut wird künftig von einem Direktorium geleitet, das aus drei Mitgliedern besteht. Eine entsprechende Satzungsänderung ist nun von der zuständigen Stiftungsaufsicht genehmigt worden. Die auf drei Jahre gewählten Mitglieder der neuen Institutsleitung sind Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem (Vorsitz), Prof. Dr. Otfried Jarren und Dr. Uwe Hasebrink.   »»

Computer erobern das Kinderzimmer

Vorabergebnisse einer repräsentativen Studie

Hamburg, den 27.3.1998

Jeder zweite deutsche Haushalt mit Kindern zwischen 6 und 17 Jahren besitzt einen Computer. Fast 40 Prozent dieser Computer stehen im Zimmer des Kindes bzw. Jugendlichen. Einer Studie des Hans-Bredow-Instituts zufolge spielt jedes Kind mit PC täglich mehr als 37 Minuten damit, Jungen sogar fast 50, Mädchen nur 18 Minuten pro Tag. In 27 Prozent der untersuchten Haushalte wird zudem ein Tamagotchi gepflegt. Jedes dritte Mädchen, aber weniger als jeder vierte Junge besitzt ein solches elektronisches Haustier. Die computervermittelten Medien dienen jedoch nicht bloß zum Zeitvertreib, sondern werden für ganz unterschiedliche Zwecke verwandt. 22 bzw. 23 Minuten täglich nutzen Mädchen und Jungen ihr Gerät fürs Arbeiten. Knapp 6 Prozent der Kinder haben zu Hause Zugang zum Internet.   »»