Forschungsstelle Mediengeschichte

Über die Forschungsstelle

Die Forschungsstelle Mediengeschichte ist ein Kooperationsprojekt des Hans-Bredow-Instituts mit der Universität Hamburg (Department Sprache Literatur Medien I) und dem NDR.

Ihr Ziel ist es, medienhistorische Prozesse zu untersuchen. Hierzu führt sie wissenschaftliche Forschungsprojekte durch.

Darüber hinaus fördert sie in Kooperation mit den Rundfunkanbietern den engen Austausch zwischen medienhistorischer Forschung und Rundfunkpraxis und stärkt in Kooperation mit der Universität Hamburg und anderen Forschungseinrichtungen die kommunikations- und medienwissenschaftlichen Forschungs- und Lehraktivitäten.

Aktuelles

Neues Projekt: Flucht und Vertreibung im Radio

Von August 2015 bis Dezember 2017 bearbeitet die Forschungsstelle Mediengeschichte das Forschungsprojekt „Ankunft im Radio. Flucht und Vertreibung in west- und ostdeutschen Hörfunkprogrammen 1945-1961“. Das Projekt wird im Rahmen des „Akademischen Förderprogramms“ von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Projektbearbeiterin ist Alina Laura Tiews. Das Forschungsprojekt hat das Ziel, eine ereignisgeschichtliche Studie zu den Folgen von Flucht und Vertreibung der Deutschen aus dem östlichen Europa in der deutsch-deutschen Nachkriegszeit nach 1945 vorzulegen, indem es einen hierbei bislang unerforschten Akteur in den Mittelpunkt rückt: den Hörfunk. Lesen Sie mehr...

   © Albrecht Baehr/Historisches Archiv SWR

EMHIS: Verflochtene Mediengeschichte im BredowCast

Im neuen BredowCast stellen Hans-Ulrich Wagner und Alina Laura Tiews das Forschernetzwerk EMHIS vor. EMHIS steht für „Entangled Media Histories“. Hinter dem Namen steht eine Forschergruppe der Universitäten in Lund, Schweden, und Bournemouth, UK, sowie des Hans-Bredow-Instituts. Zweimal jährlich kommen EMHIS-Forscherinnen und -Forscher zusammen und diskutieren Verflechtungen einer europäischen Mediengeschichte. Im BredowCast ist zu hören, warum solche verflechtungshistorischen Perspektiven für medienhistorische Arbeiten Sinn machen und wie konkrete Studien aussehen können.


Jetzt online: Vorträge zu „Neue Vielfalt? Medienpluralität und -konkurrenz in historischer Perspektive“

Im Januar 2015 richtete die Forschungsstelle Mediengeschichte die Jahrestagung der Fachgruppe Kommunikationsgeschichte der DGPuK aus. Das Thema lautete „Neue Vielfalt? Medienpluralität und -konkurrenz in historischer Perspektive“. Dank einer Förderung der Rudolf-Augstein-Stiftung war es möglich, mehrere Vorträge aufzuzeichnen und im Rahmen des „Lecture2Go“-Programms der Universität Hamburg einer breiten Öffentlichkeit online zugänglich zu machen.

Hier geht es zu den Online-Vorträgen, darunter zu den Beiträgen von Jürgen Wilke, Christoph Hilgert, Michael Meyen und Maria Karidi. Auch das Zeitzeugengespräch, das Hans-Ulrich Wagner mit Helmut Haeckel über dessen Arbeit als erster Direktor der Hamburger Anstalt für neue Medien (HAM) und die rundfunkpolitischen Umbrüche um 1980 führte, ist dort abrufbar.


Neuer BredowCast: Alina Tiews und Hans-Ulrich Wagner berichten über medienhistorische Forschung zu „Flucht und Vertreibung“

Die öffentliche Kommunikation über Vergangenheit ist ein zentraler Bestandteil aller aktuell geführten Selbstverständigungsprozesse von Gesellschaften. Massenmedien werden selbst zu Akteuren von solchen vergangenheitspolitischen Aushandlungsprozessen und prägen Geschichtswissen, -bilder und -vorstellungen entscheidend mit. Über diese „Beziehungen“ von Medien und Gesellschaft sprechen anhand des Themas „Flucht und Vertreibung“ Alina Laura Tiews und Hans-Ulrich Wagner von der Forschungsstelle Mediengeschichte im neuen BredowCast. Hören Sie mehr


vorgestellt & kommentiert: Eine neue Hamburger Mediengeschichte?

Die Ende 2014 erschienene „Medien- und Kulturgeschichte der Metropolregion“ Hamburg präsentiert sich als sehr popularisierendes Sachbuch. In acht Parforceritten erzählt Thomas E. Fischer viel von „glanzvollen Momenten“ und „prägenden Persönlichkeiten“ – übrigens ganz unhanseatisch, nämlich mit einem deutlichen Hang zu Superlativen für die Hansestadt. Für erläuternde Kontexte, für kritische Distanz zum Untersuchungsgegenstand oder gar für wissenschaftliche Reflexion bleibt da wenig Platz. Lesen Sie weiter...

 

 

 

 


Neu: Wegweiser zu rundfunkhistorischen Quellen und Dokumenten

Sie sind Wissenschaftler/in und wollen zur Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland forschen?

In verschiedenen Archiven findet sich hierzu eine Vielzahl von Quellen und Dokumenten.

Einen ersten Überblick darüber gibt Ihnen der „Wegweiser zu Quellen und Dokumenten der Rundfunkgeschichte in Norddeutschland“.