Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks In Norddeutschland

Über die Forschungsstelle

Die Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland (FGRN) ist ein Kooperationsprojekt des Hans-Bredow-Instituts mit der Universität Hamburg (Department Sprache Literatur Medien I) und dem NDR.
Ihr Ziel ist es, medienhistorische Prozesse zu untersuchen. Hierzu führt sie wissenschaftliche Forschungsprojekte durch.
Darüber hinaus fördert sie in Kooperation mit den Rundfunkanbietern den engen Austausch zwischen medienhistorischer Forschung und Rundfunkpraxis und stärkt in Kooperation mit der Universität Hamburg und anderen Forschungseinrichtungen die kommunikations- und medienwissenschaftlichen Forschungs- und Lehraktivitäten.

Aktuelles

Neuer BredowCast: Alina Tiews und Hans-Ulrich Wagner berichten über medienhistorische Forschung zu „Flucht und Vertreibung“

Die öffentliche Kommunikation über Vergangenheit ist ein zentraler Bestandteil aller aktuell geführten Selbstverständigungsprozesse von Gesellschaften. Massenmedien werden selbst zu Akteuren von solchen vergangenheitspolitischen Aushandlungsprozessen und prägen Geschichtswissen, -bilder und -vorstellungen entscheidend mit. Über diese „Beziehungen“ von Medien und Gesellschaft sprechen anhand des Themas „Flucht und Vertreibung“ Alina Laura Tiews und Hans-Ulrich Wagner von der Forschungsstelle Mediengeschichte im neuen BredowCast. Hören Sie mehr


vorgestellt & kommentiert: Eine neue Hamburger Mediengeschichte?

Die Ende 2014 erschienene „Medien- und Kulturgeschichte der Metropolregion“ Hamburg präsentiert sich als sehr popularisierendes Sachbuch. In acht Parforceritten erzählt Thomas E. Fischer viel von „glanzvollen Momenten“ und „prägenden Persönlichkeiten“ – übrigens ganz unhanseatisch, nämlich mit einem deutlichen Hang zu Superlativen für die Hansestadt. Für erläuternde Kontexte, für kritische Distanz zum Untersuchungsgegenstand oder gar für wissenschaftliche Reflexion bleibt da wenig Platz. Lesen Sie weiter...

 

 

 

 


Jahrestagung der DGPuK FG Kommunikationsgeschichte: Programm online

Die „Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland“ war vom 15. bis 17. Januar 2015 Gastgeber der Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Kommunikationsgeschichte.
Das Programm der Tagung mit dem Thema „Neue Vielfalt. Medienpluralität und -konkurrenz in historischer Perspektive“ ist online einsehbar.


Transnational Audiences and Media Consumption

Vom 25. bis 28. November 2014 fand das dritte Forum des Forschernetzwerkes "Entangled Media Histories" im Hans-Bredow-Institut in Hamburg statt. Im Mittelpunkt des dreitägigen Treffens standen Fragen der historischen Mediennutzungs- und Medienwirkungsforschung. Keynote-Speakerin war Frau Professor Christina von Hodenberg (Queen Mary University of London). Ihr Vortrag behandelte das Thema "Measuring television's social impact: Transitional audiences in the era of limited choice". Die Ausführungen von Frau Professor von Hodenberg sind im Rahmen der "lecture2go"-Reihe der Universität Hamburg als VideoCast hier abrufbar.


Neu: Wegweiser zu rundfunkhistorischen Quellen und Dokumenten

Sie sind Wissenschaftler/in und wollen zur Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland forschen?

In verschiedenen Archiven findet sich hierzu eine Vielzahl von Quellen und Dokumenten.

Einen ersten Überblick darüber gibt Ihnen der „Wegweiser zu Quellen und Dokumenten der Rundfunkgeschichte in Norddeutschland“.

 

 


Artikelserie: 90 Jahre Rundfunk in Norddeutschland

Am 2. Mai 1924 ging der Norden auf Sendung. In der Fernvermittlungsstelle in der Hamburger Binderstraße startete der regelmäßige Sendebetrieb der Nordischen Rundfunk AG, kurz: Norag. Diesen 90. Geburtstag des Rundfunks in Norddeutschland nimmt die Forschungsstelle zum Anlass für die Artikelserie „Norag-Geschichte(n)“. Vom 2. Mai 2014 an geben nach und nach ausgewählte Schlüsseldokumente neue Einblicke in die frühe Rundfunkgeschichte und führen in die Radiofieber-Jahre im Norden ein. Lesen Sie mehr.

 


Neu: Aufsatz zu Fernseh-Darstellungen des Holocaust erschienen

Juliane Finger und Hans-Ulrich Wagner stellen die Frage: „Was bleibt von Fernseh-Darstellungen des Holocaust?“. Um diese zu beantworten, erproben sie einen integrativen Ansatz zur empirischen Verknüpfung von Rezipienten- und Journalistenperspektive. Ihr Aufsatz stellt eine empirische Studie vor, in der die Bedeutung von Fernsehdarstellungen für mentale Repräsentationen der Rezipienten  vom Holocaust aus langfristiger Perspektive untersucht wird. Diese wird mit einer geschichtsjournalistischen Untersuchung der Fernsehberichterstattung über den Majdanek-Prozess bzw. die dreiteilige NDR-Fernsehdokumentation „Der Prozeß“ von Eberhard Fechner verknüpft. Der Aufsatz ist in dem Band „Journalismus und (sein) Publikum. Schnittstellen zwischen Journalismusforschung und Rezeptions- und Wirkungsforschung“, herausgegeben von Wiebke Loosen und Marco Dohle im VS Verlag erschienen.