Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks In Norddeutschland

Über die Forschungsstelle

Die Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland (FGRN) ist ein Kooperationsprojekt des Hans-Bredow-Instituts mit der Universität Hamburg (Department Sprache Literatur Medien I) und dem NDR.
Ihr Ziel ist es, medienhistorische Prozesse zu untersuchen. Hierzu führt sie wissenschaftliche Forschungsprojekte durch.
Darüber hinaus fördert sie in Kooperation mit den Rundfunkanbietern den engen Austausch zwischen medienhistorischer Forschung und Rundfunkpraxis und stärkt in Kooperation mit der Universität Hamburg und anderen Forschungseinrichtungen die kommunikations- und medienwissenschaftlichen Forschungs- und Lehraktivitäten.

Aktuelles

Neu: Wegweiser zu rundfunkhistorischen Quellen und Dokumenten

Sie sind Wissenschaftler/in und wollen zur Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland forschen?

In verschiedenen Archiven findet sich hierzu eine Vielzahl von Quellen und Dokumenten.

Einen ersten Überblick darüber gibt Ihnen der „Wegweiser zu Quellen und Dokumenten der Rundfunkgeschichte in Norddeutschland“.

 


CfP: Die Forschungsstelle ist Gastgeber der Jahrestagung der DGPuK FG Kommunikationsgeschichte

Die „Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland“ wird vom 15. bis 17. Januar 2015 die Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Kommunikationsgeschichte ausrichten.

Das Thema der Tagung ist „Neue Vielfalt. Medienpluralität und -konkurrenz in historischer Perspektive“. Einreichungen sind ab sofort bis zum 15. Oktober 2014 möglich. Lesen Sie mehr.


Artikelserie: 90 Jahre Rundfunk in Norddeutschland

Am 2. Mai 1924 ging der Norden auf Sendung. In der Fernvermittlungsstelle in der Hamburger Binderstraße startete der regelmäßige Sendebetrieb der Nordischen Rundfunk AG, kurz: Norag. Diesen 90. Geburtstag des Rundfunks in Norddeutschland nimmt die Forschungsstelle zum Anlass für die Artikelserie „Norag-Geschichte(n)“. Vom 2. Mai 2014 an geben nach und nach ausgewählte Schlüsseldokumente neue Einblicke in die frühe Rundfunkgeschichte und führen in die Radiofieber-Jahre im Norden ein. Lesen Sie mehr.

 


Doing Entangled Media History: An der Bournemouth University fand vom 6. bis 9. Mai 2014 das EMHIS-Forum II statt

Professor Dr. Andreas Fickers (Luxemburg) war Keynote-Speaker und Diskussionspartner auf dem zweiten EMHIS-Forum vom 6. bis 9. Mai 2014. Organisiert wurde dieses Treffen vom Netzwerk Entangled Media Histories (EMHIS). Gastgeber war das Centre for Media History an der Bournemouth University.

 

 

 


Neu: Aufsatz zu Fernseh-Darstellungen des Holocaust erschienen

Juliane Finger und Hans-Ulrich Wagner stellen die Frage: „Was bleibt von Fernseh-Darstellungen des Holocaust?“. Um diese zu beantworten, erproben sie einen integrativen Ansatz zur empirischen Verknüpfung von Rezipienten- und Journalistenperspektive. Ihr Aufsatz stellt eine empirische Studie vor, in der die Bedeutung von Fernsehdarstellungen für mentale Repräsentationen der Rezipienten  vom Holocaust aus langfristiger Perspektive untersucht wird. Diese wird mit einer geschichtsjournalistischen Untersuchung der Fernsehberichterstattung über den Majdanek-Prozess bzw. die dreiteilige NDR-Fernsehdokumentation „Der Prozeß“ von Eberhard Fechner verknüpft. Der Aufsatz ist in dem Band „Journalismus und (sein) Publikum. Schnittstellen zwischen Journalismusforschung und Rezeptions- und Wirkungsforschung“, herausgegeben von Wiebke Loosen und Marco Dohle im VS Verlag erschienen.

 

 


Rückkehr nach Bahia: Gastwissenschaftlerin aus Brasilien forschte ein Jahr in Hamburg

Prof. Dr. Marlene Holzhausen war von April 2013 bis März 2014 Gastwissenschaftlerin am Hans-Bredow-Institut und am Fachbereich Sprache Literatur Medien I der Universität Hamburg. Sie ist Professorin für Deutsche Literatur am Germanistischen Seminar der Bundesuniversität von Bahia (Universidade Federal da Bahia) in Salvador (Brasilien). Als Stipendiatin der CAPES, einer dem brasilianischen Bildungsministerium unterstehenden Stiftung, arbeitete sie in Hamburg an ihrem Post-Doc-Forschungsprojekt „Brasilianische Autoren in den deutschen Wellen“. Supervisor ist Dr. Hans-Ulrich Wagner. Lesen Sie mehr...


Rückkehr nach Lund: Gastwissenschaftlerin aus Schweden forschte ein Jahr in Berlin und Hamburg

Dr. Marie Cronqvist, Associate Professor in Journalism and Media History an der Universität Lund, Schweden, war seit Oktober 2013 Gastwissenschaftlerin am Hans-Bredow-Institut. Im Rahmen des Kooperationsprojekts Entangled Media Histories (EMHIS) untersucht sie den Austausch von Fernsehprogrammen zwischen der DDR und Schweden von 1969 bis 1989. Lesen Sie mehr...