Finanzierung von Qualitätscontent
Neue Werbeformen, neue Finanzierungsstrategien und ihr Einfluss auf Programminhalte und journalistische Qualität war das Thema einer Tagung der Alcatel-Lucent Stiftung, des Hans-Bredow Instituts und der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein am 9. Juni 2009 in Hamburg.
Medien über klassische Werbung zu refinanzieren, wird immer schwieriger. Dies führt zur wachsenden Bedeutung von neuen Werbe- und Finanzierungsformen. Vor diesem Hintergrund wollte die Tagung die Chancen neuer Modelle wie Product Placement und Mikrofinanzierung aus praktischer und wissenschaftlicher Sicht ausloten und dabei auch deren Risiken für Qualitätscontent beleuchten.
Im ersten Teil der Veranstaltung diskutierten Vertreter von Rundfunkveranstaltern, Produktionsfirmen, Werbeagenturen und der werbetreibenden Wirtschaft das Potenzial neuer Werbeformen und neuer Formen der Refinanzierung sowie deren Auswirkungen auf die Praxis.
Im zweiten Teil standen aus wissenschaftlicher Perspektive die Fragen im Mittelpunkt, wie sich neue Finanzierungsstrategien auf die Bereitstellung von Qualitätscontent auswirken und wie Qualitätsjournalismus unter den Bedingungen der Netzökonomie geschützt und gefördert werden kann. Dabei wurde der Blick auch auf neue Angebotsformen wie User-Generated-Content und deren möglichen Beitrag zur öffentlichen Kommunikation gerichtet.
Ansprechpartner
Hans-Bredow-Institut
Heimhuder Str. 21
20148 Hamburg
Tel. +49 (0)40 45 02 17 - 43
Fax +49 (0)40 45 02 17 - 77
Kooperationspartner
Alcatel-Lucent Stiftung
Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein