Dieter Thoma

Kurzbiographie

  • geboren am 11. April 1927 in Paderborn

  • aufgewachsen in einem nach eigenen Angaben "deutsch-nationalen", "katholisch geprägten" Elternhaus

  • trotz seines Widerwillens Eintritt in die Hitler-Jugend; dort Aufstieg zum "Jungzugführer"

  • 1943 Tod des Bruders an der russischen Front

  • 1945 kommen seine Mutter und seine Nichte bei Bombenangriffen ums Leben

  • März 1945 Rekrutierung Dieter Thomas für den "Volkssturm"

  • nach dem Abitur Aufnahme des Studiums der Fächer Deutsch, Latein und Griechisch an der Universität Münster, später Wechsel zum Hauptfach "Zeitungswissenschaft" und den Nebenfächern Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte

  • seit der Studienzeit Tätigkeit als Kabarettist

  • Dreimonatiges "Ferienvolontariat" bei der "Aachener Volkszeitung"

  • Gründung des Kabaretts "Die Schießbude" in Aachen

  • 1952 Lokalredakteur bei der "Aachener Volkszeitung"

  • 1955 Wechsel von der Aachener Volkszeitung zum "Kölner Stadtanzeiger"

  • 1955-1956 Feuilletonchef beim "Kölner Stadtanzeiger"

  • 1956-1963 Chefreporter beim "Kölner Stadtanzeiger

  • Gründungsmitglied des "Club Republikanischer Publizisten"

  • 1963 Wechsel zum WDR-Hörfunk; Tätigkeit als "Windrosenreporter" für Peter von Zahn im WDR-Hörfunk

  • 1965 Entwicklung und Einführung des Hörfunk-Formates "Mittagsmagazin"

  • 1977 bis 1983 Moderation der Talk-Show "Kölner Treff"

  • 1978 bis zur Pensionierung 1992 Chefredakteur des WDR-Hörfunks

  • 1988 bis 1993 Leiter und Moderator des "Presseclubs" im Ersten Deutschen Fernsehen

  • seither Autorentätigkeit; mit "Ganz Deutschland lacht" (1999), wo Thoma 50 Jahre deutsche Witz-Kultur Revue passieren lässt, gelingt Thoma ein Bestseller.

Peter von Rüden führte am 18. April 2002 und am 5. Juni 2002 mit Dieter Thoma ein ausführliches Gespräch den deutschen Nachkriegsrundfunk und seinen Lebensweg.