Gerd Ruge

Kurzbiographie

  • geboren am 9. August 1928 in Hamburg
  • besucht die Landerziehungsheime Marienau und Schondorf am Ammersee
  • 1946 besteht Ruge in Hamburg das Abitur
  • er studiert Volkswirtschaft und Geschichte an der Universität Hamburg und arbeitet nebenbei für den NWDR
  • Besuch der Rundfunkschule des NWDR
  • 1948 holt ihn Hanns Hartmann als Redakteur in das Kölner Funkhaus des NWDR; Ruge arbeitet dort vor allem mit Werner Höfer zusammen
  • 1950 wird Ruge als erster bundesdeutscher Journalist in Jugoslawien akkreditiert
  • 1955 reist er im Gefolge von Bundeskanzler Konrad Adenauer nach Moskau
  • Ruge wird 1956 erster in Moskau akkreditierter ARD-Korrespondent
  • er leitet 1959 ARD-Teams bei internationalen Konferenzen
  • Anfang der sechziger Jahre gestaltet Ruge zusammen mit Heinz Huber die Fernsehdokumentationsreihe "Das Dritte Reich"
  • von 1961 bis 1964 arbeitet Ruge als außenpolitischer Redakteur und übernimmt die Leitung der WDR-Abteilung Zeitfunk, in der er für Hörfunk und Fernsehen zuständig ist
  • 1965 geht Ruge als ARD-Korrespondent nach Washington und berichtet bis 1969 über die USA
  • 1970 wird Ruge Chefkorrespondent und Leiter des WDR-Studios in Bonn
  • nach einem Konflikt mit dem WDR verlässt er den Sender 1973 und berichtet drei Jahre lang als Korrespondent der Tageszeitung "Die Welt" aus Peking und Asien
  • zwischen 1976 und 1977 schreibt Ruge an der Universität Harvard ein Buch über Asien
  • 1977 wird er Hörfunkkorrespondent der ARD in Moskau
  • von 1981 an leitet er die WDR-Magazine "Monitor" und "Weltspiegel" und ist zwei Jahre lang Chefredakteur des WDR
  • 1987 kehrt als Leiter des ARD-Studios nach Moskau zurück und arbeitet dort bis zu seiner Pensionierung 1993
  • seit 1993 dreht er für den WDR Reisedokumentationen unter dem Titel "Gerd Ruge unterwegs"

Peter von Rüden führte am 19. Februar 2003 ein ausführliches Gespräch mit Gerd Ruge über seinen Weg zum Rundfunk und seine Tätigkeit als Auslandskorrespondent.