Heinz Riek

Kurzbiographie

  • geboren am 25. Juni 1918 in Berlin
  • bereits als Schüler übernimmt er erste kleine Sprecherrollen im "Haus des Rundfunks" in der Masurenallee
  • im Januar 1937 macht er Abitur und volontiert im "Zeitfunk" des Berliner Rundfunks
  • nach der Ableistung seiner Arbeitsdienstpflicht studiert er von Ende 1938 an Publizistik an der Friedrich-Wilhelm-Universität in Berlin bei Professor Emil Dovifat
  • bis zu seiner Verpflichtung für die Luftwaffe 1939 arbeitet Riek für den Hörfunk sowie für den Berliner Fernsehsender "Paul Nipkow" unter seinem Intendanten Hans-Jürgen Nierentz
  • 1945 wird er in Ludwigburg aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft entlassen
    er arbeitet zuerst für das französisch kontrollierte Sendernetz in Deutschland
    im Februar 1946 siedelt er nach Berlin über und schreibt für die in Stuttgart erscheinende Zeitschrift "Der Standpunkt"
  • nach einem kurzen Engagement für den DIAS, dem "Drahtfunk im amerikanischen Sektor", wird er im Juni 1946 als Chefreporter beim NWDR-Berlin angestellt. Zu seiner Hauptaufgabe gehört der Aufbau und die Leitung der aktuellen Redaktion ("Rund um die Berolina", "Echo des Tages", "Berlin am Mikrofon")
  • von 1948 an ist er neben seiner Position als Leiter des Zeitfunks maßgeblich am Aufbau des Fernsehens beteiligt
  • im Anschluss an die "Deutsche Industrieausstellung" 1951 wird Riek beauftragt, ein täglich zweistündiges Berliner Fernsehversuchsprogramm zu senden
  • 1954 wird er Fernseh-Sendeleiter beim neu gegründeten Sender Freies Berlin (SFB)
  • im April 1959 wechselt er nach Hamburg, wo er den Aufbau und die Programmleitung des "Norddeutschen Werbefernsehens" übernimmt
  • von 1961 an zeichnet er für die "Nordschau" des NDR-Fernsehens verantwortlich
  • Heinz Riek ist seit 1983 pensioniert
  • gestorben am 3. Juni 2006 in Berlin

Peter von Rüden führte am 6. Juni 2002 mit Herrn Riek ein ausführliches Gespräch über seine Arbeit beim NWDR-Berlin bzw. SFB.