Werner Honig

Kurzbiographie

  • 17. Januar 1922 geboren in Görlitz.
  • 1928 - 1940 Schulbesuch und Abitur in Görlitz.
  • 1940 - 1941 Beginn eines Studiums der Kunstgeschichte und für das künstlerische Lehramt in Leipzig, danach Offiziersschule in Dresden.
  • 1941 - 1945 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg, zuletzt im Rang eines Oberleutnants der Reserve; zahlreiche Auszeichnungen.
  • 1945 - 1946 in britischer Kriegsgefangenschaft in Jabbeke bei Brügge; Mitarbeit beim "Lagersenders" und Aufbau eines Orchesters und Chors.
  • Mitte 1946 Entlassung aus der Gefangenschaft, in Hamburg Fortsetzung des Studiums; daneben freie Mitarbeit beim NWDR.
  • Ende 1946 auf Empfehlung von Jürgen Petersen wechselte er zum NWDR-Köln und begann dort als Sachbearbeiter in der Abteilung "Künstlerisches Wort".
  • 1946 - 1964 Werner Honig prägte als Kulturredakteur zahlreiche literarische Wort- bzw. Wort-Musik-Programme, darunter die Sendereihen "Funkfeuilleton", "Stille Stunde" und "Zur Nacht". Auch im Fernsehen trat er auf: In "Proben und Premieren" präsentierte er zahlreiche Theater- und Opernaufnahmen.
  • 1964 Wechsel zur "Deutschen Welle" und leitende Positionen beim Aufbau des DW-Fernsehens: zunächst Programmchef der Fernseh-Transkription, von 1969 an Leiter des Zentraldienstes Kultur, von 1975 an stellvertretender Programmdirektor und von 1978 an stellvertretender Direktor und Leiter des Transkriptionsdienstes Hörfunk und Fernsehen; daneben Moderation des "Mittagsmagazin" beim WDR.
  • 1987 - 2000 Nach seiner Pensionierung moderierte er weiterhin das "Klassik Forum" auf WDR 3; bis 2002 lehrte er am Hochschulinstitut "Lernradio" des Studiengangs Publizistik an der Universität Mannheim.
  • Werner Honig erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter das "Bundesverdienstkreuz 1. Klasse" (1987) und das "Österreichische Ehrenkreuz für Kunst und Wissenschaft. 1. Klasse" (1975); er bekleidete zahlreiche Ämter, darunter die Präsidentschaft der "Literarischen Gesellschaft Köln", und war u. a. Gründungsmitglied des "Clubs der Gourmets".
  • Werner Honig verstarb in Odenthal bei Bergisch Gladbach am 21.9.2006.

Hans-Ulrich Wagner führte am 8. Juli 2004 ein Interview mit Herrn Professor Werner Honig über seine Arbeit beim NWDR-Köln.