Claus-Hinrich Casdorff
- Auszüge aus dem Interview sind in "Vom NWDR zum WDR. Gespräche zur Programmgeschichte" (pdf-Datei), Heft 3 der "Nordwestdeutschen Hefte zur Rundfunkgeschichte" abgedruckt
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Kurzbiographie
- geboren am 6. März 1925 in Hamburg
- zuerst Schulbesuch in Hamburg, ab 1938 in zwei Internaten
- 1942 wegen angeblicher staatsfeindlicher Äußerungen verhaftet und inhaftiert, danach Reichsarbeitsdienst, dann Kriegsdienst in Russland; 1944 gerät er verwundet in sowjetische Kriegsgefangenschaft
- 1945 Rückkehr nach Hamburg
- 1946 Abitur in Hamburg
- 1947 Volontariat, dann Redakteur in der Nachrichtenabteilung des NWDR
- nach der Auflösung des NWDR 1956 für den WDR aktiv, zuerst als Chef vom Dienst in der Nachrichtenabteilung Hörfunk
- ab 1961 auch für das Fernsehen tätig (Mitarbeit bei "Hier und Heute")
- leitet von 1963 bis 1965 das politische Fernsehmagazin "Report"
- 1965 bis 1982 Leiter der Abteilung "Monitor und Dokumentation" und des politischen Magazins "Monitor" (auch als "Kreuzfeuer"-Moderator der Sendung "Monitor" aktiv)
- 1977 bis 1982 Leiter der Programmgruppe Innenpolitik, stellvertretender Chefredakteur Fernsehen und Koordinator der Programm- und Redaktionsgruppen Ausland, Innenpolitik, Gesellschafts- und Kulturpolitik
- 1979 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes I. Klasse für journalistische Verdienste
- ab 1982 Regionalisierungsbeauftragter und Chefredakteur der Fernseh-Landesprogramme
- 1990 pensioniert
- moderiert danach die Fernseh-Sendung "Ich stelle mich" bis 1993 weiter und arbeitet als Unternehmensberater im Bereich Fernsehen
- Claus-Hinrich Casdorff verstarb am 6. Februar 2004.
Peter von Rüden führte am 5. Juni 2002 mit Herrn Casdorff ein ausführliches Gespräch über die Arbeit für NWDR und WDR.