Spots and Sounds. Radiowerbung in Deutschland - Geschichte, Ästhetik, Marktbedingungen

07.353 (M) Spots and Sounds. Radiowerbung in Deutschland - Geschichte, Ästhetik, Marktbedingungen
Fr 10-12 Medienzentrum

Inhalt 

Gibt es sie überhaupt im Bewusstsein der Hörer? - die Radiowerbung, die gelungenen, interessanten, witzigen Spots, an die man sich erinnert? Im Bereich der Kino- und Fernsehwerbung ist das sicherlich kein Problem - aber Werbung im Radio? Fällt Sie bei der Dauerberieselung überhaupt auf? Nicht gerade Unrecht haben diejenigen, die in der Hörfunkwerbung ein Abfallprodukt des großen Bruders Fernsehen sehen, den armen Verwandten, der allenfalls Werbeträgerkontakte sammeln oder in einem so genannten Media-Mix, die Kampagnen-Erinnerung verbessern soll.

Methodik 

Das Seminar fragt systematisch danach, wie es um das Werbewirtschafts-Stiefkind "Funkspot" bestellt ist und was es mit den Dramen in 30 Sekunden auf sich hat. Dazu werden ausführlich medienpolitische und -ökonomische Fragen behandelt und im Rahmen einer Geschichte der "verkauften Luft" von 1923 bis heute verfolgt. Aber auch die kreative Seite der Hörfunkwerbung kommt zum Ausdruck, wenn anhand von Beispielen untersucht wird, ob es Bilder gibt, die man hören kann, und auf welche akustischen Ideen die Radiospot-Erfinder und -Produzenten kommen, wenn sie sich beispielsweise fragen: "Wie klingt eine Creme gegen Falten?"

Literaturhinweise

  • Frank Schätzlein: Radio-Werbung. Grundlagen und Formen des Funkspots. In: tiefenschärfe, SoSe 2003, S. 15-17.
  • Christian Maatje: Verkaufte Luft. Die Kommerzialisierung des Rundfunks. Hörfunkwerbung in Deutschland (1923-1936). Potsdam 2000.
  • Heinz D. Fischer und Arbe Westermann: Knappe Geschichte der Hörfunk- und Fernsehwerbung in Deutschland. Leitfaden durch medienpolitische Stationen eines Kommunikationsphänomens. Hagen 2001.
  • Eine Literaturliste sowie der Seminarfahrplan sind hier abrufbar.
Anhang
[file] LitlisteWS0607.pdf
[file] SeminarfahrplanWS0607.pdf