Geschichte des NWDR

 

Das Kooperationsprojekt zwischen dem Hans-Bredow-Institut, dem Norddeutschen Rundfunk, dem Westdeutschen Rundfunk und der Universität Hamburg (Department Sprache, Literatur und Medien II) - die Forschungsstelle zur "Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland 1945-1955" - widmet sich diesem vielseitigen Kapitel der Rundfunkgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg. In einem groß angelegten wissenschaftlichen Untersuchungsplan sollen wichtige organisations- und programmgeschichtliche Aspekte systematisch aufgearbeitet werden.

Einleitung

"Here is Radio Hamburg" - "Hier ist Radio Hamburg", so tönte es im Sommer 1945 aus den Rundfunkgeräten, die man über das Kriegsende hinweggerettet hatte. Ab September 1945 hieß der Rundfunksender in der britischen Besatzungszone offiziell "Nordwestdeutscher Rundfunk" (NWDR).

Inhalt

Zunächst von der alliierten Siegermacht kontrolliert, wurde der Sender 1948 als öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt lizenziert und in deutsche Hände übergeben. Im Verlauf des Jahres 1955 erfolgte die Aufhebung der Verordnung 118 für das Land Nordrhein-Westfalen sowie die Unterzeichnung der Staatsverträge über den Norddeutschen Rundfunk (NDR) und den Nordwestdeutschen Rundfunkverband (NWRV). Zum 1. Januar 1956 traten an die Stelle des NWDR der NDR, WDR und der NWRV.

Hinter diesen wenigen Rahmendaten verbirgt sich ein zentrales Kapitel der deutschen Rundfunkgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg. Der NWDR versorgte Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und den britischen Sektor von Berlin mit Informationen, Unterhaltung und kulturellen Programmangeboten und etablierte somit in dem - nach Fläche und Einwohnern - größten westdeutschen Einzugsgebiet den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als unabhängiges publizistisches Medium. Diesem Sender, der wesentliche Modelle für Hörfunk und Fernsehen nach 1945 entwickelte, wuchs gleichzeitig eine immense zeitgeschichtliche Bedeutung zu, denn der NWDR übernahm eine prägende Rolle beim Aufbau demokratischer Strukturen in Deutschland und beeinflusste maßgeblich die Gestaltung von Gesellschaft, Kultur und Politik.

Organisation

Das Kooperationsprojekt zwischen dem Hans-Bredow-Institut, dem Norddeutschen Rundfunk, dem Westdeutschen Rundfunk und der Universität Hamburg (Department Sprache, Literatur und Medien II) - die Forschungsstelle zur "Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland 1945-1955" - widmet sich diesem vielseitigen Kapitel der Rundfunkgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg. In einem groß angelegten wissenschaftlichen Untersuchungsplan sollen wichtige organisations- und programmgeschichtliche Aspekte systematisch aufgearbeitet werden. Aber auch die Geschichte des Fernsehens, die in Norddeutschland vorbereitet wurde und im Dezember 1952 zum ersten regelmäßigen Sendebetrieb führte, gehört ebenso zu den Forschungsaufgaben wie Studien zu den Kommunikatoren, also den Männern und Frauen, die Rundfunkgeschichte mitgestalteten (zu den Zeitzeugen).

Parallel zu der im Herbst 2000 gestarteten Arbeit der Forschungsstelle "Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland 1945-1955" wurden die in Hamburg und Hannover vorhandenen NWDR-Akten erstmals systematisch erschlossen (zum Findbuch des Staatsarchivs Hamburg, pdf-Datei). Der NDR hatte diese zuvor an das Hamburger Staatsarchiv übergeben. Auf der Grundlage dieser Aktenbestände - sowie der beim WDR befindlichen Akten seit 1945 und sämtlicher relevanter Überlieferungen in den verschiedenen Archiven und Sammlungen - enstand erstmals eine detaillierte Gesamtdarstellung des NWDR, seiner Hörfunk- und Fernsehprogramme.

Publikationen

  • Wagner, H.-U. (2008): Eine "harte Nuss" als Geschenk. Das Ringen um einen neuen, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. In: politik und kultur - Zeitung des Deutschen Kulturrates, Ausgabe: Nr. 05, 1.9.2008. S. 2-3.
  • Fuge, J. (2008): „Erziehung zum Qualitätsgefühl“. Programme für „Zielgruppen“/„Der Lautsprecher als Lehrmittel“. Der Schulfunk. In: H.-U. Wagner (Hrsg.), Die Geschichte des Nordwestdeutschen Rundfunks. Band 2. Hamburg, S. 163-168/169-181.

  • Hilgert, C. (2008) [Rezension]: Behmer, Markus; Hasselbring, Bettina (Eds.), Radiotage, Fernsehjahre. Interdisziplinäre Studien zur Rundfunkgeschichte nach 1945, Münster, 2006. In: H-Soz-u-Kult, 30.06.2008 (abrufbar).

  • Wagner, H.-U. (Hrsg.) (2008): Die Geschichte des Nordwestdeutschen Rundfunks. Band 2. Hamburg.

  • Wagner, H.-U. (2008): Seekarten für die Rundfunk-Kapitäne. Die Hörerforschung des NWDR./„Mittler zwischen Kirche und Rundfunk“. Der Kirchenfunk./Auf schwierigem Terrain. Die Suche nach neuen Unterhaltungsformen. In: H.-U. Wagner (Hrsg.), Die Geschichte des Nordwestdeutschen Rundfunks. Band 2. Hamburg, S. 49-68/182-195/207-228.

  • Bleicher, J. K. (2008): Sportler, Gaukler, Komödianten. Unterhaltende Programmangebote im NWDR-Fernsehen. In: H.-U. Wagner (Hrsg.), Die Geschichte des Nordwestdeutschen Rundfunks, Bd. 2. Hamburg, S. 320-336.

  • Wagner, H.-U. (2008): [Rezension] „Hier spricht Hamburg“. Hamburg in der Nachkriegszeit. Rundfunkreportagen, Nachrichtensendungen, Hörspiele und Meldungen des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) 1945-1949. Hrsg. und Bearb.: Rita Bake. In: Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte.

  • Fuge, J.; Hilgert, C. (2008): Aktuell und überparteilich, aber nicht unpolitisch: Informationssendungen und politische Programmangebote im Hörfunk des NWDR. In: H.-U. Wagner (Hrsg.), Die Geschichte des Nordwestdeutschen Rundfunks. Band 2. Hamburg, S. 105-149.

  • Hilgert, C. (2008): „1:0 für Dr. Pleister“. Der Sport im Hörfunk-Programm des NWDR . In: H.-U. Wagner (Hrsg.),  Die Geschichte des Nordwestdeutschen Rundfunks. Band 2. Hamburg, S. 311-319.

  • Hilgert, C. (2008): Mehr als „1:0-Berichterstattung“. Der Sport im Hörfunk-Programm des NWDR . In: H.-U. Wagner (Hrsg.), Die Geschichte des Nordwestdeutschen Rundfunks. Band 2. Hamburg, S. 150-162.

  • Wagner, H.-U. (2007): Eine „harte Nuss“ als Geschenk. Vor 60 Jahren wurde in Hamburg die erste öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt ins Leben gerufen. In: Fernseh-Informationen 58(2007), H. 12, Dezember, S. 23-28.

  • Wagner, H.-U. (Hrsg.) (2007): Dietrich Schwarzkopf: Ausbildung und Vertrauensbildung. Die Rundfunkschule des NWDR. (Nordwestdeutsche Hefte zur Rundfunkgeschichte; 6), Hamburg.

  • Wagner, H.-U. (2007): Über den „Sitzplatz eines Autors“. Inszenierung von Autorschaft und Werk als Medienereignis bei Siegfried Lenz. In: C. Künzel, J. Schönert (Hrsg.), Autorinszenierungen. Autorschaft und literarisches Werk im Kontext der Medien. Würzburg, S. 111-128.

  • Hilgert, C. (2007): Kommentare ohne Biss? Der NWDR im Konflikt mit der Politik. In: Fernseh-Informationen 58, H. 8, S. 18-20.

  • Fuge, J. (2007): Appelle an das „Gute in dem Herrn Schwarzhörer“. Schwarzhörer als Konstante der Rundfunkgeschichte. In: Das Archiv. Magazin für Post- und Telekommunikationsgeschichte 3, S. 6-13.

  • Hilgert, C. (2007): Rezension zu Clas Dammann, Stimme aus dem Äther – Fenster zur Welt. Die Anfänge von Radio und Fernsehen in Deutschland. In: M&K 55 (2), S. 271-273.

  • Wagner, H.-U. (2007): [Rezension] Von wegen „leere“ Schubladen! Studie zur zeitgenössischen Dramatik der ersten Nachkriegsjahre. In: Jahresheft der Internationalen Wolfgang-Borchert-Gesellschaft 19, S. 54-56.

  • Wagner, H.-U. (2007): [Rezension] Radiotage, Fernsehjahre. Interdisziplinäre Studien zur Rundfunkgeschichte nach 1945. In: Publizistik 52, H. 2, S. 283f.

  • Wagner, H.-U. (2007): Pulsschlag der Zeit. 56. Hörspielpreis der Kriegsblinden: Akustische Gegenwartsdiagnosen. In: Funk-Korrespondenz 55 (2007), Nr. 12, 23.3.2007, S. 11-14.

  • Wagner, H.-U. (2007): Werbung für den guten Zweck? Heftige Debatte um „Reklamefunk“ in den Nachkriegsjahren. In: Fernseh-Informationen, H. 1, S. 31-35.

  • Wagner, H.-U.; Rüden, P. von (Hrsg.) (2007): Gyde Clausen: Walter Hilperts Rundfunkarbeit – Kontinuitäten und Brüche von der Weimarer Republik bis zur jungen BRD. Hamburg (Nordwestdeutsche Hefte zur Rundfunkgeschichte; 5).

  • Wagner, H.-U. (2007): NWDR-Rundfunkschule für den Neuanfang. In: Wir im NDR, H. 76, S. 17.

  • Rüden, P. von; Wagner, H.-U. (2006): "Schafe muß man drei Mal scheren …" Über das Werden eines Schriftstellers: Stationen des jungen Siegfried Lenz. In: Die Horen 51, 1. Quartal, S. 69-81.

  • Hilgert, C. (2006): Rezension zu Thomas Völkner (Hrsg.), Internationales Radio in Europa. Situation und Zukunftsperspektiven. In: Rundfunk und Geschichte 32, Nr. 3/4, S. 91-92.

  • Wagner, H.-U. (2006) Rezension zu Hans Jürgen Koch / Hermann Glaser, Ganz Ohr. Eine Kulturgeschichte des Radios in Deutschland. In: Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 93. Bd., H. 3, S. 364f.

  • Fuge, J. (2006): Der „Wellen-Detektiv“ und das „Gute in dem Herrn Schwarzhörer“: Die Schwarzhöreraktionen des Nordwestdeutschen Rundfunks 1951-1954. In: Rundfunk und Geschichte 32 (2006), Nr. 1/2, S. 18-33.

  • Hilgert, C. (2006): Zu Wasser, zu Lande und in der Luft für die Hörer – Der ‚Allround’-Reporter Günter Schwermer (abrufbar und Download als pdf-Datei).

  • Fuge, J. (2006): „Die rechte Hand“ – Wie Helga Boddin von der Regieassistentin zur stellvertretenden Hauptabteilungsleiterin Unterhaltung wurde (abrufbar).

  • Hilgert, C. (2006): Rezension zu Christian Sonntag, Medienkarrieren. Biografische Studien über Hamburger Nachkriegsjournalisten 1945-1949. In: Rundfunk und Geschichte 32, Nr. 3/4, S. 80-82.

  • Wagner, H.-U. (2006): Rekonstruktion einer gebrochenen Biografie: Harry Hermann Spitz. In: Birgit Bernard, Stefan Kames, Hans-Ulrich Wagner: Medien und Musikjournalistik in Köln um 1933. Drei Schlaglichter auf eine Usurpation. Eingeführt und herausgegeben von Robert von Zahn. Kassel, S. 63-85.

  • Wagner, H.-U. (2006): Rund um das Mikrophon: Bernhard Ernst; Von der Nebenstelle zur eigenständigen Rundfunkanstalt. Das Funkhaus Köln; Zwischen Rhein und Elbe: Produktive Konkurrenz der Programme; Einüben in die Demokratie: Politisches aus Köln; Neues von Rhein, Ruhr und Weser: Die Regionalprogramme; Für die Allgemeinheit: Bildungsangebote und "Zielgruppen"-Programme; Geistige Orientierung: Kulturradio in den Nachkriegsjahren; Auf der Suche nach dem Neuen: Das Ringen um die Unterhaltung; Ein neues Medium meldet sich. Die Fernsehanfänge im Westen. In: Am Puls der Zeit. 50 Jahre WDR. Band 1. Die Vorläufer 1924-1955. Köln, S. 61, 169-189, 189-194; 194-203; 203-209; 209-218; 219-230; 251-261; 261-269.

  • Wagner, H.-U. (2006) [Studiogast]: Radiogeschichten. Opas Röhre verändert die Welt. Planet Wissen. SWR 3/WDR 3/BR alpha, 27.4.2006.

  • Fuge, J. (2006): Schwupp die wupp! da hat man sie! Mit dem Wellendetektiv gegen Schwarzhörer. In: Fernseh-Informationen 57 (2006), Nr. 8, S. 26-30.

  • Wagner, H.-U. (2006): Mehr-Wert-Fragen: Reflexionen auf eine Unternehmensgeschichte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. In: K. Hickethier (Hrsg.), Mediengeschichte als Unternehmensgeschichte. Überlegungen zu einem neuen Paradigma. Hamburg (hamburger hefte zur medienkultur; 3), S. 39-59.

  • Rüden, P. von (2006): Erinnerung an die frühen Jahre. Gespräch mit Siegfried Lenz. Sendung in NDR Fernsehen - Die Siegfried Lenz-Nacht, 19.3.2006.

  • Wagner, H.-U. (2006): Stichwort „Hörfunk“. In: Hans-Bredow-Institut (Hrsg.), Medien von A bis Z. Wiesbaden.

  • Lührs, M. (2006): "Das eine und das andere Pausenzeichen". Zur Gründung von WDR und NDR vor fünfzig Jahren. In: info 7 - Medien Archive Information 20, Heft 1, S. 1-10.

  • Wagner, H.-U. (2006): „Du bist das Genie“. Gesellschaft, Poesie und Liebe im „Lenz“-Film von Egon Günther. In: I. Stephan, H.-G. Winter (Hrsg.): Zwischen Kunst und Wissenschaft. Jakob Michael Reinhold Lenz. (Publikationen zur Zeitschrift für Germanistik; 14), Bern S. 245-258.

  • Wagner, H.-U. (2006): Hermann (Harry) Spitz; Albin Stuebs. In: Hamburgische Biografie. Personenlexikon. Bd. 3. (Hrsg.) von F. Kopitzsch und D. Brietzke. Göttingen, S. 366f.; 374ff.

  • Wagner, H.-U. (2006) Rezension zu Heiner Boehncke / Michael Crone (Hrsg.), Radio Radio. Studien zum Verhältnis von Literatur und Rundfunk. In: Publizistik 51 (1), S. 133.

  • Wagner, H.-U. (2006): Fünf Minuten Pause. Stimmen: Peter von Zahn. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.1.2006, S. 42.

  • Rüden, P. von (2006): Ein Sender nach BBC-Vorbild. / Stimmt die Balance zwischen Programm-Akzeptanz und Profil? In: Hamburger Abendblatt, 9./10.1.2006, S 11.

  • Wagner, H.-U. (2006): Max Burghardt – Der erste Intendant des NWDR (abrufbar). 

  • Wagner, H.-U.; Rüden, P. von (Hrsg.) (2006): Florian Huber: Re-education durch Rundfunk. Die Umerziehungspolitik der britischen Besatzungsmacht am Beispiel des NWDR 1945-1948. Hamburg (Nordwestdeutsche Hefte zur Rundfunkgeschichte; Sonderheft).

  • Rüden, P. von (2005): 50 Jahre NDR in Niedersachsen. Sendung in NDR 1 Niedersachsen - Unser Thema, 29.12.2005.

  • Lührs, M. (2005): Aus eins mach' zwei. Die Auflösung des NWDR. In: P. von Rüden, H.-U. Wagner (Hrsg.), Die Geschichte des Nordwestdeutschen Rundfunks. Hamburg, S. 390-443.

  • Rüden, P. von (2005): Ein Abend über die Stunde Null - die Anfänge Radio Bremens und des NWDR nach 1945. Sendung in Nordwestradio, 15.10.2005.

  • Rüden, P. von; Wagner, H.-U. (Hrsg.) (2005): Vom NWDR zum WDR. Gespräche zur Programmgeschichte. Hamburg (Nordwestdeutsche Hefte zur Rundfunkgeschichte; 3).

  • Rüden, P. von; Wagner, H.-U. (Hrsg.) (2005): Benjamin Haller: Die Zeitschriftenpläne des NWDR. Hamburg (Nordwestdeutsche Hefte zur Rundfunkgeschichte; 4).

  • Wagner, H.-U. (2005): Gegenrede. Herbert Lestiboudois antwortet auf Wolfgang Borcherts Stimmen in der Luft. In: Jahresheft der Internationalen Wolfgang-Borchert-Gesellschaft 17, S. 22-25.

  • Lührs, M. (2005): "Wechselspiel des Lebens". Die Gründung des WDR vor 50 Jahren. In: Fernseh-Informationen, Heft 12, S. 30-34.

  • Lührs, M. (2005): Unterschiedliche Blickwinkel. Die Post und der NWDR. In: P. von Rüden, H.-U. Wagner (Hrsg.), Die Geschichte des Nordwestdeutschen Rundfunks. Hamburg, S. 337-352.

  • Rüden, P. von (2005): Ein neuer Rundfunk. Alliierte Absichten und deutsche Strategien in der Gründungsphase des NWDR. In: L. Fischer (Hrsg.), Programm und Programmatik. Kultur- und medienwissenschaftliche Analysen. Konstanz, S. 283-298.

  • Wagner, H.-U. (2005): Sounds like the Fifties. Sendung in BR 2 - Hör!Spiel! ArtMix, 8.7.2005.

  • Wagner, H.-U. (2005): "Wir sind nicht unpolitisch, sondern bewusst politisch". Karl-Eduard von Schnitzlers Programmarbeit in der Gründungsphase des NWDR. In: L. Fischer (Hrsg.), Programm und Programmatik. Kultur- und medienwissenschaftliche Analysen. Konstanz, S. 299-313.

  • Lührs, M. (2006): Existenzfrage. Rundfunk, Staat und Parteien - ein NDR-Exempel von 1978. In: epd medien, 15.3.2006, S. 4-7.

  • Wagner, H.-U. (2005): Sounds like the Fifties. Zur Klangarchäologie der Stimme im westdeutschen Rundfunk der Nachkriegszeit. In: H. Segeberg, F. Schätzlein (Hrsg.), Sound. Zur Technologie und Ästhetik des Akustischen in den Medien. Marburg, S. 266-284 (Schriftenreihe der Gesellschaft für Medienwissenschaft; 12).

  • Wagner, H.-U. (2005): Antidemokratische Hetze? In: message. Internationale Fachzeitschrift für Journalismus, 1. Quartal, S. 120-121.

  • Wagner, H.-U. (2005): Werner Höfer an Werner Pleister, 6.7.53. In: A. Bernard, U. Raulff (Hrsg.), Briefe aus dem 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main, S. 188-192, 319, 330.

  • Wendt, I. (2007): „Zukunftsmusik damals! Heute schon Geschichte“ – Der Musikredakteur Herbert Hübner und sein Nachlass. http://www.hans-bredow-institut.de/nwdr/zz/huebner/artikel.htm.

  • Rüden, P. von; Wagner, H.-U. (Hrsg.) (2005): Die Geschichte des Nordwestdeutschen Rundfunks. Hamburg.

Veranstaltung

  • „Die Geschichte des Nordwestdeutschen Rundfunks“, Präsentation des Abschlussbandes zum Projekt durch die FGRN (H-U. Wagner) und den NDR am 2. Juni 2008 in Hamburg.

Vorträge

  • „Medienvermittelter Kulturkontakt und Kulturkontakt in den Medien: Zur Debatte um die ‚Amerikanisierung‘ der westdeutschen Jugend im Hörfunk der 1950er Jahre“, Vortrag von C. Hilgert auf dem Vernetzungstreffen themenverwandter DFG-Graduiertenkollegs (Bielefeld, Gießen, Leipzig, Rostock) „Kulturkontakt? Potential und Grenzen eines Begriffs“ am 8. Mai 2009 in Rostock-Warnemünde.

  • „Szenen einer Ehe. Die Literatur und der Rundfunk“. Vortrag von H.-U. Wagner in der Ring-Vorlesung „Die Veröffentlichung von Literatur“ an der Universität Dresden am 2. Dezember 2008.

  • „’Für Sie, für Sie – und ganz besonders für Sie’. Rundfunkgeschichte(n) im Norden“. Modul von H.-U. Wagner im Rahmen der Ausbildung der NDR-Programmvolontäre beim NDR in Hamburg am 1. Dezember 2008.

  • „Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland“. Präsentation von H.-U. Wagner auf der Jahrestagung der Historischen Kommission der ARD in Bremen am 19. November 2008.

  • „Lessons of Democracy – Contested Coverage of Politics in Radio Programs of ‘Nordwestdeutscher Rundfunk’”, Vortrag von J. Fuge und C. Hilgert auf der Thirty-First Annual Conference der German Studies Association (GSA) am 6. Oktober 2007 in San Diego, USA.

  • „Struggling for a New Way of Broadcasting. The „Implementation” of the British Public Service-Model in Northwest Germany After World War II”, Vortrag von H.-U. Wagner auf der Thirty-First Annual Conference der German Studies Association (GSA) am 6. Oktober 2007 in San Diego, USA.

  • Organisation und Durchführung des Panels „Radio for a Post-War Society“, Panel auf der Thirty-First Annual Conference der German Studies Association (GSA) (H.-U. Wagner, mit C. Hilgert, J. Fuge) vom 4. bis 7. Oktober 2007 in San Diego, USA.

  • „Auf der Suche nach der konkreten geschichtlichen Stunde. Die „Rundfunkarbeit von Christen“ – am Beispiel des NWDR-Köln“, Vortrag von H.-U. Wagner auf der Tagung „Wahrnehmung und Deutung der Geschichte in der literarischen und wissenschaftlichen Publizistik des deutschsprachigen Katholizismus“ am 13. Mai 2007 in Dresden.

  • „Günter Eichs ‚Träume’“, H.-U. Wagner in einem öffentlichen Gespräch in der Schreibwerkstatt der Medienstiftung der Stadt Leipzig am 3. Februar 2007 in Leipzig.

  • „Von der Politisierung der Medien zur Medialisierung des Politischen“, H.-U. Wagner als Mitveranstalter und Panel-Moderator auf der gemeinsam von der Fachgruppe Kommunikationsgeschichte der DGPuK, dem Studienkreis Rundfunk und Geschichte und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung durchgeführten gleichnamigen Tagung im Deutschen Bundestag vom 18. bis 20. Januar 2007 in Berlin.

  • „Zwischen Qualität und Wettbewerb – ‚Freiräume’ im öffentlich-rechtlichen Rundfunk“, Vortrag von H.-U. Wagner auf der Tagung „Relating radio“ am 5. Oktober 2006 in Halle an der Saale.

 

Der Nordwestdeutsche Rundfunk entsteht
Der Nordwestdeutsche Rundfunk in Hamburg
Reichweite des NWDR