More Fun, More Risk? Video- und Computerspiele als Herausforderung für den Jugendschutz

Europäische Fachkonferenz, 16./17. Oktober 2008 im Hotel Concorde Berlin

In enger Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) veranstaltet das Hans-Bredow-Institut, unterstützt durch die Jugendschutzministerien der Länder und der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ), eine interdisziplinäre europäische Fachkonferenz mit dem Titel „More Fun, More Risk? – Video- und Computerspiele als Herausforderung für den Jugendschutz“.

Hintergrund

Die Debatte über aktuelle Nutzungsdaten und -entwicklungen, über Erkenntnisse der Wirkungsforschung, über regulatorische wie medienpädagogische Jugendschutzkonzepte im Bereich der Video- und Computerspiele ist kein einzelstaatliches Phänomen. Die oftmals unter dem Begriff "Gewaltspiele" geführte politische und öffentliche Diskussion ist parallel in verschiedenen europäischen Mitgliedstaaten zu beobachten. Auch der EU-Ministerrat hat sich im Januar und im Juni 2007 mit möglichen Maßnahmen zur Einschränkung von Gewaltspielen und -videos auseinandergesetzt.

Die Fachkonferenz will vor diesem Hintergrund Wissenschaftler, Praktiker und Regulierer aus ganz Europa zusammenführen, um einen Austausch über aktuelle Forschungsvorhaben der Mediennutzung und -wirkung, innovative medienpädagogische Konzepte und regulatorische Ordnungsrahmen zu ermöglichen. Durch diesen Blick über den eigenen nationalen und thematischen "Tellerrand" kann von modernen Ansätzen und Forschungsergebnissen aus ganz unterschiedlichen Ländern gelernt werden. Für die weitere wissenschaftliche, fachliche, politische und öffentliche Auseinandersetzung mit der Thematik kann die Konferenz insofern einen breiten Weg ebnen. Die Veranstaltung soll darüber hinaus dabei helfen, Forscher und Jugendschützer mit den europäischen Kolleginnen und Kollegen zu vernetzen und ggf. den Austausch über internationale Kooperationsprojekte und einen verstetigten Erfahrungsaustausch anstoßen.

Die Konferenz vereint dabei nicht nur unterschiedliche Akteure aus Wissenschaft und Praxis, sondern auch unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen. Neben Experten aus den Sozial- und Kommunikationswissenschaften sind Forscher aus den Bereichen Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft, Psychologie, Medienpädagogik und Kulturwissenschaften eingeladen. Die teilnehmenden Praktiker kommen aus staatlichen Jugendschutzbehörden, von Institutionen der Selbstkontrolle sowie aus Unternehmensverbänden.

Struktur

Die Konferenz läuft über einen Zeitraum von zwei vollen Tagen; es werden insgesamt ca. 160 bis 180 Teilnehmer und 30 Referenten erwartet. Um den vielfältigen und spezifischen Interessen der einzelnen Blickrichtungen besser gerecht zu werden, besteht die Konferenz im Mittelteil aus zwei parallelen Blöcken, die unterschiedliche inhaltliche Ausrichtungen haben: Recht & Regulierung sowie Nutzung, Wirkung und Kompetenz.

Veranstaltungssprachen sind Englisch und Deutsch (simultan übersetzt).


Kurzinformation


More Fun, More Risk? - Eine europäische Fachkonferenz, in deren Rahmen Wissenschaftler, Praktiker und Wirtschaftsvertreter aus ganz Europa disziplinenübergreifend den Stand der aktuellen Forschung zusammentragen, über praktische Erfahrungen diskutieren und die unterschiedlichen Regulierungsrahmen des Jugendmedienschutzes im Bereich der Video- und Computerspiele vergleichen.


Fakten

  • Datum:
    16. & 17. Oktober 2008
  • Konferenzort:
    Berlin, Hotel Concorde, Augsburger Str. 41
  • Veranstalter:
    Hans-Bredow-Institut in Zusammenarbeit mit dem BMFSFJ, unterstützt von den Jugendschutzminsterien der Länder und der BAJ
  • Anmeldung:
    Nur auf Einladung möglich.
  • Kosten:
    Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Für Anreise und Übernachtung kommen die Teilnehmer selbst auf.