Nachrichtennutzung der 18- bis 24-Jährigen geht zurück

Die Nachrichtennutzung in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen ist im Vergleich zum Vorjahr in allen Gattungen zurückgegangen: im Fernsehen (von 72 % auf 54 %), im Radio (von 40 % auf 33 %), in Printmedien (von 34 % auf 26 %) und im Internet (von 79 % auf 75 %). 21 Prozent der 18- bis 24-Jährigen beziehen Nachrichten ausschließlich über Quellen aus dem Internet; darunter sind 8 Prozent, die ausschließlich Nachrichten über soziale Medien nutzen. Dies ist ein Ergebnis des „Reuters Institute Digital News Report 2016“, dessen Befunde für Deutschland am 15. Juni vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung veröffentlicht wurden.   »»

Aktuelles

NWDR und NDR als integrationspolitischer Akteur in der Flüchtlingskrise nach 1945

Der Vortrag von Alina Laura Tiews, Mitarbeiterin der Forschungsstelle Mediengeschichte, zum Thema "Migration und Medien" ist nun über das Portal Lecture2go der Uni Hamburg nachzuerleben. Sie analysiert darin zahlreiche Klangbeispiele aus damaliger Zeit. Der Vortrag wurde am 11. April 2016 in der Vorlesungsreihe "Flucht und Exil von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart" gehalten.   »»

Kreation und Inspiration oder Kopie und Plagiat?

Lies van Roessel in Deutschlandradio Kultur über Geistiges Eigentum in der Videospiele-Kultur

Der Vorwurf des Plagiats ist so alt wie die Videospiele-Kultur selbst. Was ist eine Weiterentwicklung, was eine Kopie? Was sind Genrekonventionen, die übernommen wurden, und wie entstehen diese überhaupt? Lies van Roessel und Christian Katzenbach vom HIIG haben sich in 'Case Study: Innovation and Imitation in the Games Sector' mit den kreativen Leistungen in der Spielebranche auseinandergesetzt.   »»

Von Werbung verfolgt: Ein Viertel der Internetnutzer hat Adblocker installiert

Hans-Bredow-Institut veröffentlicht deutsche Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Report 2016“ zur Nachrichtennutzung im internationalen Vergleich

Mehr als die Hälfte der deutschen Internetnutzer über 18 Jahre empfindet die Anzahl der Werbungeinblendungen als lästig (55 %), vor allem in der Altersgruppe über 35 Jahren. 25 Prozent setzen bereits Adblocker ein, die das Anzeigen von Werbung im Internet verhindern. Unter den jungen Nutzergruppen sind Adblocker wesentlich weiter verbreitet als unter den älteren Erwachsenen: Fast jeder zweite Onliner zwischen 18 und 24 Jahren setzt einen Adblocker aktiv ein, während noch nicht einmal jeder Sechste der über 55-Jährigen diese Software verwendet. 92 Prozent der Anwender von Adblockern haben die Programme auf ihren Laptops oder PCs installiert. Auf Tablets und Smartphones sind sie deutlich weniger verbreitet.   »»

Und nun zur Werbung! Wie neue Techniken und Akteure die Finanzierung medialer Inhalte beeinflussen

7. Hamburger Mediensymposium von Hans-Bredow-Institut, MA HSH und Handelskammer Hamburg am 13. Juni 2016

Gut 200 Expertinnen und Experten haben sich am Montag in der Handelskammer mit neuen Werbeformen als Finanzierungsquelle für unterhaltende und informierende Inhalte in den Medien beschäftigt. Auch wenn mit traditioneller Werbung im Fernsehen, Hörfunk und online noch immer hohe Umsätze erzielt werden, verändern doch neue Techniken den Markt, das Machtgefüge der Akteure wandelt sich. Das Hamburger Mediensymposium hat drei aktuelle Fragestellungen zum Thema Werbung aufgegriffen: Wie verändert sich der Markt und  welche Rolle spielen Mediaagenturen und Adblocker? Welche Auswirkungen hat dies auf die Finanzierung von Medieninhalten und für die Medienregulierung? Zur Videodokumentation der Vorträge.   »»

Felix Victor Münch erneut als Gastwissenschaftler am Institut

Felix Victor Münch, Doktorand an der Queensland University of Technology in Brisbane (QUT), Australien, ist im Juni/Juli erneut als Gastwissenschaftler am Hans-Bredow-Institut. Aufbauend auf seinem B.Sc. in Physik (Ludwig-Maximilians-Universität München), einem M. A. in Journalismus (LMU und Deutsche Journalistenschule München) und Arbeitserfahrung in der Online-Markenkommunikation als Konzepter für die Hamburger Agentur elbdudler liegen seine Forschungsinteressen vor allem im Bereich Netzwerkanalyse und Social Media.   »»

Veranstaltungen

Wie funktioniert eigentlich die Technologie hinter BitCoin?

Hamburg, 21.06.2016. Einführung in die Technologie von Blockchain, der Technologie hinter BitCoin und anderen Crypto-Währungen, durch Prof. Dr. Björn Scheuermann, Professor für technische Informatik an der HU Berlin, 15:30 bis 17:30 Uhr, Hans-Bredow-Institut, 3. OG, Teilnahme kostenlos, Anmeldung erforderlich.   »»

Tipp: Von Alma Mater zu Algo Mater

Berlin: 22.06.2016, 19:00 - 20:30. Im Rahmen der Vortragsreihe "Big data: big power shifts?" beschäftigt sich das HIIG mit den komplexen Bedeutungen und Auswirkungen von Big Data für den Bildungssektor. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt, weitere Informationen und Anmeldung   »»

Tipp: HERE | THERE

Hamburg, jeden Dienstag bis 28.06.2016. Games-Ringvorlesung zu den Grenzerfahrungen zwischen realen und virtuellen Welten, u. a. mit Beteiligung von Stephan Dreyer an der rechtlichen Session zum Thema "Ich game, also bin ich, nicht? Nutzerrechte in Games und virtuellen Welten" am 3. Mai 2016   »»

"AoIR 2016: Internet Rules!" in Berlin

Berlin, 5.–8. Oktober 2016. Das Hans-Bredow-Institut und das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft richten die 17. Jahrestagung der Association of Internet Researchers an der Humboldt-Universität zu Berlin aus. Die AoIR2016 wird transdiziplinär Forscherinnen und Forscher aus aller Welt versammeln, die über die Bedeutung vernetzter Technologien für soziale Prozesse forschen. Zur Konferenzwebsite    »»

Nachwuchsworkhop DPuK-FG Gesundheitskommunikation

Hamburg, 23.11.2016. Nachwuchsworkshop der DGPuK-Fachgruppe Gesundheitskommunikation im Hans-Bredow-Institut, Call for Papers als pdf, Konferenzwebsite   »»

Publikationen

Tipp: News across Media

Changing Forms of Cross-Media News Use in Western Europe and Beyond, verfasst von Sascha Hölig, R. K. Nielsen & K. C. Schrøder. In: J. L. Jensen, M. Mortensen, J. Ørmen (eds.), News across Media – the Production and Consumption of News in a Cross-Media Perspective. Routledge, p. 102-122.   »»

M&K 2/2016 ist erschienen

u.a. mit einer vergleichenden Untersuchung der Beziehungen von Politik und Journalismus auf Bundes- und Länderebene, mit einem Artikel zu Wissensdefiziten von Sportjournalisten beim Thema Doping, einem Beitrag in der Reihe „Methodeninnovationen in der Kommunikationswissenschaft“ zur automatisierten Analyse medialer Bildinhalte sowie mit einem Diskussionsbeitrag zur Bedeutung der Kommunikationswissenschaft für Medienpraxis und Medienpolitik. Zum Inhaltsverzeichnis

Reuters Institute Digital News Report 2016

Die Ergebnisse für Deutschland, verfasst von Dr. Sascha Hölig und Prof. Dr. Uwe Hasebrink, erschienen in der Reihe Arbeitspapiere des Hans-Bredow-Instituts, gibt's zum Download hier   »»

Tipp: Social Media Nutzung in Europa

Warum Social Media User in Südeuropa aktiver sind als im Norden und was dies mit Vertrauen in das Mediensystem zu tun hat, erläutert Dr. Sascha Hölig im European Journal of Communication, published online before print   »»

Tipp: Vertrieben, geflohen - angekommen?

Das Thema Flucht und Vertreibung im Geschichts- und Politikunterricht, u.a. mit einem Artikel von Alina Laura Tiews, erscheint im Juli 2016 in der Reihe Wochenschau Wissenschaft im Wochenschau Verlag, Verlagsinfos   »»

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