Newsletter des Hans-Bredow-Instituts 24.05.2013

Veranstaltungen

Projekte

Publikationen

Veranstaltungen

Einladung 1: „auffinden | auffindbar machen | auffindbar sein: Informative Inhalte in digitalen Medien“. 4. Hamburger Mediensymposion am 12. Juni 2013

In der „digitalen Gesellschaft“ mit all ihren Kommunikationsplattformen ist es für ein Informationsangebot entscheidend, ob und wie es auffindbar ist. Das 4. Hamburger Mediensymposion des Hans-Bredow-Instituts, der Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) und der Handelskammer Hamburg soll der Diskussion um die Zukunft der Plattformregulierung eine fachliche Grundlage bieten. Es findet statt am Mittwoch, 12. Juni 2013, in der Handelskammer, ab 10.00 Uhr, ganztägig. Programm und Anmeldung

Einladung 2: Kolloqium "Human Rights, Peace, Conflicts, and Media in India" am Donnerstag, 30. Mai 2013

Englisch-sprachiges Kolloquium mit Dr. Padma Rani, Associate Professor am Institute of Communication der Manipal University, Indien, am 30. Mai 2013, 18-20 Uhr c.t.,  in der Bibliothek des Hans-Bredow-Instituts, Eintritt frei, Anmeldung erbeten ...mehr

Veranstaltungsnachlese: re:publica13: Code Literacy – Verstehen, was uns online lenkt

Auf der "re:publica13 - in/side/out" hat sich Nele Heise zusammen mit ihren Kolleg(inn)en am Hans-Bredow-Institut, Stephan Dreyer, Jan-Hinrik Schmidt, Katharina Johnsen & Sebstian Deterding, am 6. Mai 2013 mit Code Literacy auseinandergesetzt. Kernthese: Bei Code Literacy handelt es sich um eine Schlüsselkompetenz in unserer Gesellschaft, die allerdings keinesfalls hinreichend vermittelt wird. Der Workshop traf auch großes Interesse bei den Besuchern und führte u. a. zu einem Artikel auf Zeit Online "Raus aus der digitalen Unmündigkeit" . ...mehr

Tipp: RCMC Summer School 2013: "Repeat, Remix, Remediate: Modes and Norms of Digital Media Repurposing"

Im Zeichen der im Prinzip unbegrenzten Verfügbarkeit, Kopierbarkeit, Speicherbarkeit, Bearbeitbarkeit und Verbreitbarkeit von digitalen Medieninhalten wird die Medien- und Kommunikationslandschaft zunehmend durch Phänomene der Wiederverwendung, Wiederaneignung oder Wiedernutzbarmachung geprägt. Ob diese Wiederverwendung eine reine Wiederholung des Alten oder tatsächlich etwas Neues ist, wird vom 29.7.-2.8.2013 die Leitfrage einer internationalen Summer School sein, die das Research Center Media and Communication veranstaltet. ... mehr

Tipp: Spaces and Things - Informatisierung von Stadt und Raum

Gemeinsam mit den Berliner Wirtschaftsgesprächen e.V. lädt das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) zu einer Podiumsdiskussion am 13. Juni 2013 um 19 Uhr in die Räumlichkeiten des HIIG am Bebelplatz 2 in Berlin. Die Veranstaltung wird sich u.a. mit der Frage auseinandersetzen, wie die Möglichkeiten des mobilen Internets das Verhalten der Menschen in einer Stadt sowie die Wahrnehmung des öffentlichen Raums verändern werden. ...mehr

Projekte

Neues Projekt: Identifikation von Good Practice im Jugendmedienschutz im internationalen Vergleich

Im Auftrag des Schweizerischen Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) führt das Hans-Bredow-Institut in Kooperation mit dem Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung (IPMZ) der Universität Zürich eine vergleichende Studie zu Regulierungsmodellen im Jugendschutz in verschiedenen europäischen und außereuropäischen Ländern durch. Im Ergebnis sollen Good Practice-Beispiele identifiziert sowie geprüft werden, welche Regulierungsmodelle für die Schweiz sinnvoll und praktikabel erscheinen und damit eine Grundlage für zukünftige Entscheide innerhalb der Entwicklung des Jugendmedienschutzes in der Schweiz bilden. ...mehr

Berichte der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft veröffentlicht

Die Arbeit der Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" ist am 18. April 2013 im Deutschen Bundestag abschließend diskutiert worden. 17 Abgeordnete und 17 Sachverständige hatten im Laufe von gut zweieinhalb Jahren in mehr als 200 Sitzungen und zwölf Projektgruppen rund 2.000 Seiten an Berichten verfasst und eine umfassende Bestandsaufnahme zum Thema vorgelegt. Wolfgang Schulz, Sachverständiges Mitglied der Kommission, hat die Projektgruppe Kultur, Medien und Öffentlichkeit geleitet. Auch der Bericht dieser Projektgruppe kann als pdf heruntergeladen werden. ...mehr

Publikationen

Erschienen: Heft 2/2013 Medien & Kommunikationswissenschaft

u. a. mit Artikeln zu den journalistischen Vorstellungen von Medienwirkungen, zur Informationssuche zwischen Energiepolitik und Energiespartipps, zur Bedeutung von Gruppenprozessen für das Unterhaltungserleben sowie mit einer konstruktiven Kritik systemtheoretischer Theorien der Werbung und einem Aufriss zum Thema Medienwandel durch Innovation, Ko-Evolution und Komplexität. Inhaltsverzeichnis

Zum Download: Gesetzessammlung Information, Kommunikation, Medien, 14. Auflage

Die 14. Auflage der Gesetzessammlung Information, Kommunikation, Medien, hrsg. von Wolfgang Schulz und erschienen in der Reihe "Arbeitspapiere des Hans-Bredow-Instituts", kann als pdf heruntergeladen werden. Es handelt sich um eine vollständig überarbeitete Neufassung, die u. a. die zwischenzeitlich erfolgten Änderungen im Telekommunikationsgesetz sowie neu das Informationsfreiheitsgesetz des Bundes sowie das Hamburgische Transparenzgesetz berücksichtigt. ...mehr

Hinweis: Neues Buch zum Jugendmedienschutz in Deutschland erschienen

u.a. mit zwei Artikeln von Stephan Dreyer und Jan-Hinrik Schmidt. Die Idee des Jugendmedienschutzes besitzt in Deutschland eine ca. 100-jährige Tradition. Sie soll verhindern, dass Heranwachsende durch ungeeignete Mediennutzung in ihrer psychischen, sozialen und ethischen Entwicklung beeinträchtigt werden. Wie genau der Jugendmedienschutz in Deutschland geregelt ist, was seine rechtlichen und institutionellen Grundlagen sind und nach welchen Kriterien Gefährdungspotenziale von Medien bestimmt werden, darüber gibt dieser Band ausführlich Auskunft. ... mehr

Hinweis: Die mediale Zwangsgemeinschaft. Der deutsche Kinofilm zwischen Filmförderung und Fernsehen

Seit den 1960er Jahren wird das Fernsehen als Totengräber des Films kritisiert. Doch bisherige Untersuchungen zur Filmförderung gehen häufig nur am Rande auf die Rolle des Fernsehens ein. In einem medienhistorischen Überblick zeigt Joan Kristin Bleicher nun, auf welche Weise sich die beiden Institutionen Fernsehen und Kino bereits bei der Frage der Finanzierung gegenseitig beeinflussten. Synergien zwischen der Autorenpolitik des Neuen Deutschen Films und den Redaktionsstrategien des Fernsehens spielen dabei ebenso eine Rolle wie stilistische Annäherungen zwischen den beiden Dispositiven im „amphibischen Film“ oder die unterschiedlichen Filmförderungsgesetze, die sich mal mehr am Kino, mal mehr am Fernsehen orientieren. ...mehr