Newsletter des Hans-Bredow-Instituts 19.12.2013

Aktuelles

Jugendmedienschutz und Medienerziehung in digitalen Medienumgebungen  – Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) fördert vier Teilprojekte

Zur Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendmedienschutz braucht die Politik eine kontinuierliche wissenschaftliche Beobachtung aktueller Entwicklungen und eine darauf bezogene empirisch fundierte Auseinandersetzung mit möglichen Handlungsoptionen. Hierzu führt das Hans-Bredow-Institut vier Teilprojekte durch: 1. eine Qualitative Studie zur mobilen Internetnutzung im Alltag von Kindern und Jugendlichen; 2. eine Qualitative Studie zur Akzeptanz, Nutzung und Weiterentwicklung technischer Jugendschutzinstrumente; 3. ein Monitoring zur aktuellen Angebots- und Nutzungsentwicklungen bei Kindern und Jugendlichen sowie zu regulatorischen Entwicklungen in der EU; und 4. die inhaltliche Vorbereitung eines Kongresses zu Jugendmedienschutz und Medienerziehung in digitalen Medienumgebungen, der voraussichtlich Anfang 2015 stattfinden wird. ...mehr

Hans-Bredow-Institut Mitglied im Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0

Im Rahmen der Jahrestagung der Leibniz-Gemeinschaft ist das Hans-Bredow-Institut am 28. November 2013 in den Leibniz-Forschungsverbundes Science 2.0  aufgenommen worden. Mit 35 Einrichtungen aus Wissenschaft und Bibliotheken zählt der Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 zu den größten der insgesamt 11 Forschungsverbünde der Leibniz-Gemeinschaft. Der Zusammenschluss von universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen unterschiedlicher Forschungsdiziplinen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befasst sich im Grundsatz mit der Frage, wie das Internet mit seinen zahlreichen Web 2.0-Anwendungen Forschungs- und Publikationsprozesse in der Wissenschaft verändert. ...mehr

DGOF fördert Projekt des Hans-Bredow-Instituts zur Onlineforschungsethik

Aus dem diesjährigen Fonds zur Förderung der Online-Forschung der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung (DGOF) wird u. a. das Projekt "Onlineforschungsethik  – eine explorative Befragung zu den ethischen Implikationen onlinebasierter Forschung im deutschsprachigen Raum" von Nele Heise und Dr. Jan-Hinrik Schmidt gefördert. ...mehr

Noch Krebspatient(inn)en für Interviews gesucht

Im Rahmen des Projekts „Kompetenznetzes Komplementärmedizin in der Onkologie“ (KOKON), das seit Mitte 2012 von der Deutschen Krebshilfe gefördert wird, untersucht das Hans-Bredow-Institut die Darstellung von Alternativ- bzw. Komplementärmedizin (z.B. pflanzliche Heilmittel, Homöopathie, Meditation, eine spezielle Ernährung, Sport oder der Einsatz von traditioneller chinesischer Medizin) in den Medien. Hierfür werden Krebspatient(inn)en ab 18 Jahren gesucht, die in einem persönlichen Gespräch schildern, inwieweit ihnen diese alternativen Behandlungsmethoden schon einmal in den Medien begegnet sind und wie sie diese bewerten. ...mehr

Projektergebnisse zum Download als .pdf

Publikumsinklusion bei einem ARD-Polittalk

In der Reihe Arbeitspapiere des Hans-Bredow-Instituts ist als Nr. 28 der Band "Publikumsinklusion bei einem ARD-Polittalk – Zusammenfassender Fallstudienbericht aus dem DFG-Projekt „Die (Wieder-)Ent­deckung des Publikums“ von Wiebke Loosen, Jan-Hinrik Schmidt, Nele Heise und Julius Reimer zum Download (pdf) erschienen. ...mehr

Nachrichtennutzung in konvergierenden Medienumgebungen

Einige Ergebnisse des Projektes "Reuters Institute Digital News Survey" sind von Sascha Hölig und Uwe Hasebrink unter dem Titel "Nachrichtennutzung in konvergierenden Medienumgebungen. International vergleichende Befunde auf Basis des Reuters Institute Digital News Survey 2013" als Artikel in Media Perspektiven 11/2013, S. 522-536, veröffentlicht worden und können als pdf heruntergeladen werden.

Publikationen

Erscheint Ende Januar: Heft 1/2014 Medien & Kommunikationswissenschaft

erstmalig mit einer Übersicht über 28 aktuelle Dissertationen im Fach sowie mit Artikeln zum Phänomen der Themenverdrossenheit, zum Vergleich von nachrichtenjournalistischen Online- und Offline-Angeboten, zur Qualität der Fernsehberichterstattung über internationale Krisen und Konflikte, zur medialen Geschlechterkonstruktion online und möglichen Ursachen sowie in der Reihe „Klassiker der Kommunikations- und Medienwissenschaft heute“ mit einem Artikel über Pierre Bourdieu. ...Inhaltsverzeichnis

Personalie

Dr. Marie Cronqvist als Gastwissenschaftlerin am Institut

Marie Cronqvist, Associate Professor in Journalism and Media History an der Universität Lund, Schweden, ist seit Oktober 2013 bis Mai 2014 Gastwissenschaftlerin am Hans-Bredow-Institut. Im Rahmen des internationalen Kooperationsprojekts Entangled Media History (EMHIS), finanziert von STINT (Swedish Foundation for International Cooperation in Research and Higher Education), untersucht sie den Austausch von Fernsehprogrammen zwischen der DDR und Schweden 1969 bis 1989. ...mehr

 

Wir bedanken uns sehr für Ihr Interesse und wünschen Ihnen schöne Feiertage und einen guten Rutsch in ein glückliches neues Jahr!