Newsletter des Hans-Bredow-Instituts 14.12.2011

Projektergebnisse

Jugendmedienschutz aus Sicht der Eltern

Drei Viertel aller Eltern, deren Kinder das Internet nutzen, machen sich Sorgen über deren Mediennutzung. Ebenso viele beurteilen die bestehenden Jugendschutz-Maßnahmen als zu lasch. Dies ergab die Studie „Jugendmedienschutz aus Sicht der Eltern“ des ZDF und des Hans-Bredow-Instituts, die am 1. Dezember in Mainz auf der Tagung "Quo vadis Jugendmedienschutz?" vorgestellt wurde. ...mehr

EU-Studie zur Messung der Unabhängigkeit der Medienaufsicht online gestellt

Die Unabhängigkeit von Aufsichtsbehörden lässt sich kaum mathematisch messen, es können aber Indikatoren benannt werden, die Risiken oder gefährliche Konstellationen benennen, durch die Einflussnahmen auf die Unparteilichkeit von Medienaufsichtsstellen möglich sind. Diese Indikatoren hat ein im Auftrag der EU-Kommission durchgeführtes Forschungsprojekt unter Leitung des Hans-Bredow-Instituts auf Basis von Daten aus 43 Ländern identifiziert. Mithilfe eines jetzt online gestellten Tests können Regulierungsstellen auf Risiken der Einflussnahme hin überprüft werden. ...mehr

Veranstaltungen

Einladung zum Workshop in Brüssel "The Adaptation of Public Service Broadcasting to the Multiplatform Scenario"

Workshop zur Präsentation der Ergebnisses des Projekts "Public Service Rundfunk in digitalen Multiplattform-Szenarien: Akteure und Strategien" am 6. Februar 2012 im Hanse-Office in Brüssel, Teilnahme kostenlos, Anmeldung erforderlich ...mehr

Journalismus und (sein) Publikum: Was Journalismusforschung und Rezeptions- und Wirkungsforschung voneinander lernen können

Gemeinsame Tagung der Fachgruppen Journalistik/Journalismusforschung und Rezeptions- und Wirkungsforschung in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft e.V. am 2.-4. Februar 2012 in Hamburg ... mehr

Publikationen

Erschienen: Heft 4/2011 Medien & Kommunikationswissenschaft

u. a. mit Artikeln dazu, wie die mehrmalige Präsentation politischer Slogans die Einschätzung ihrer Glaubwürdigkeit beeinflusst, zum Klimawandel aus Sicht der Mediennutzer und mit einem Überblick über die Forschung zu sozialen Onlinenetzwerken. In der Reihe "Methodeninnovationen in der Kommunikationswissenschaft" erscheint zudem ein Beitrag zur Verknüpfung manueller und automatischer Inhaltsanalyse durch maschinelles Lernen und in der Reihe "Klassiker der Kommunikations- und Medienwissenschaft heute" ein Beitrag über Gerhard Maletzke. Zum Inhaltsverzeichnis

Lese-Tipp: Blogistan – Politik und Internet im Iran

von Annabelle Sreberny und Gholam Khiabany, mit einem Beitrag zur aktuellen internationalen Lage von Dr. Jan-Hinrik Schmidt, Hans-Bredow-Institut, erschienen in der Hamburger Edition ... mehr

Lese-Tipp: Keine Bildung ohne Medien! Neue Medien als pädagogische Herausforderung

hrsg. von Rudolf Kammerl, Renate Luca und Sandra Hein, u. a. mit einem Beitrag von Dr. Claudia Lampert und Christiane Schwinge, Hans-Bredow-Institut, erschienen in der Schriftenreihe der Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) ... mehr

Stellenausschreibung

 Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in an der Fakultät Rechtswissenschaften der Universität Hamburg für den Schwerpunkt Informations- und Kommunikationsrecht gesucht

An der Fakultät für Rechtswissenschaft ist ab dem 1. März 2012 die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin / eines wissenschaftlichen Mitarbeiters der Entgeltgruppe 13 TV-L mit der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit (19,5 Stunden wöchentlich) am Lehrstuhl für Medienrecht und öffentliches Recht einschließlich ihrer theoretischen Grundlagen (Prof. Dr. Wolfgang Schulz) zu besetzen. ... mehr