Newsletter des Hans-Bredow-Instituts 05.05.2010

Projekte

Games Convention Online 2010: Zusammenarbeit mit Hans-Bredow-Institut wird fortgeführt

Vom 8. bis 11. Juli 2010 findet in Leipzig die zweite GAMES CONVENTION ONLINE statt, auf der Wirtschaft und Nutzer von Browser-, Client- und Mobile Games zusammenkommen. Begleitet wird die Fach- und Publikumsmesse von internationalen Business Talks, die praxisrelevante Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Wissenschaftlicher Kooperationspartner für die Business Talks ist das Hans-Bredow-Institut. "Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2009 möchten wir erneut dazu beitragen, einen fruchtbaren Austausch von Erfahrungen, Erkenntnissen und Perspektiven zwischen Branche, Wissenschaft und Gesellschaft zu ermöglichen", erklärt Dr. Wolfgang Schulz, Direktor des Hans-Bredow-Instituts. ...mehr

Erneute Stellungnahme des Hans-Bredow-Instituts zum Entwurf eines novellierten Jugendmedienschutz-Staatsvertrags

Ende März 2010 haben sich die Ministerpräsidenten der Länder auf einen Entwurf für die Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags geeinigt. Der Vorschlag wird derzeit in den Länderparlamenten diskutiert. Das Hans-Bredow-Institut nimmt die Auseinandersetzung der Landtage und Bürgerschaften sowie die weiterhin geführten öffentlichen Debatten zum Anlass, erneut zu dem aktuellen Entwurf Stellung zu nehmen. In dem Dokument stehen die derzeit in der Öffentlichkeit diskutierten Hauptkritikpunkte im Fokus der Bewertung. ...mehr

Veranstaltungen

CO-REACH-Workshop zur Rechtsdurchsetzung im Internet

Im Rahmen seines von CO-REACH geförderten Projektes „Intellectual Property Rights in the New Media“ veranstaltet das Hans-Bredow-Institut zusammen mit seinen Partnern vom 17. bis 19 Mai einen Workshop zur Rechtsdurchsetzung im Internet. Der Workshop wird die Anforderungen an die unterschiedlichen Typen von Internet Providern bei der Rechtsdurchsetzung in den Mittelpunkt stellen. Dazu werden unterschiedliche Ansätze einzelner Rechtsordnungen präsentiert und verglichen. Lösungen wie das in Großbritannien vor kurzem eingeführte “3 strikes and out”  – hierbei werden Nutzer vom Provider nach drei Verstößen vom Internet „abgeklemmt“ –  werden ebenso diskutiert wie technische Maßnahmen und Ansätze der Selbst- oder Ko-Regulierung. ...mehr

Neue Öffentlichkeiten – neue Kulturen? Leitmedien in Zeiten des Internets

Eine Veranstaltung des Hans-Bredow-Instituts und der Alcatel-Lucent-Stiftung am 9. Juni 2010, 17.00-20.00 Uhr, im Kirchhof-Saal der Patriotischen Gesellschaft, Hamburg,

mit Prof. Dr. Karin vom Welck (Präses der Behörde für Kultur, Sport und Medien), Alf Henryk Wulf (Vorstandsvorsitzender Alcatel-Lucent Deutschland AG) sowie Beiträgen von Prof. Dr. Uwe Hasebrink und Dr. Wolfgang Schulz (Direktoren des Hans-Bredow-Instituts) sowie Christoph Dowe (stellvertretender Chefredakteur/geschäftsführender Redakteur bei ZEIT ONLINE).

Seit vielen Jahren gilt das Fernsehen als „dominierendes Medium“, dem daher auch besondere medienpolitische Aufmerksamkeit zuteil wird; als „Leitmedien“ werden vor allem bestimmte Pressetitel ausgemacht. Die immer häufiger gestellte Frage, inwieweit es hier aus Nutzer- und Anbietersicht zu Verschiebungen ins Internet kommt, wirft zunächst auf das Problem zurück, was überhaupt unter einem „Leitmedium“ verstanden wird und wie das Internet in diesem Zusammenhang einzuordnen ist. Das Hans-Bredow-Institut hat sich in den letzen Monaten in verschiedenen Zusammenhängen damit auseinander gesetzt, welche Rolle dem Internet im gesamten Medienensemble zukommt, ob man ihm den Status eines neuen Leitmediums zuschreiben kann oder, noch grundsätzlicher, ob heute angesichts konvergierender Medienumgebungen überhaupt noch von Leitmedien gesprochen werden kann. So zeigte eine Analyse des für Deutschland verfügbaren Datenmaterials – bei weiterhin großer Bedeutung journalistisch-redaktioneller Angebote – bereits strukturelle Veränderungen, die jedenfalls mittelfristig ebenso strukturelle Folgen für Öffentlichkeiten und Kulturen und schließlich für die Regulierung haben. Dies kann viele Politikziele betreffen, von der Verhinderung vorherrschender Meinungsmacht bis zur Kulturförderung. ...mehr