Stephan Dreyer
Stephan Dreyer (geb. 1975) studierte Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg. Seit Februar 2002 ist der Diplom-Jurist als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hans-Bredow-Institut tätig. Sein Forschungsinteresse gilt dem Recht der neuen Medien sowie Online- und Verbreitungsplattformen. Ein Tätigkeitsschwerpunkt am Institut ist dabei der Jugendschutz. Weitere Forschungs- und Interessenschwerpunkte sind rechtliche und regulatorische Fragestellungen im Zusammenhang mit Computer- und Videospielen sowie Datenschutzaspekte; Stephan Dreyer ist Mitarbeiter des Forschungs- und Transferzentrums „Digitale Spiele und Onlinewelten“ des Hans-Bredow-Instituts. Im Rahmen seiner Dissertation untersucht er die Problematik sowie die rechtlichen Determinanten von Entscheidungen unter Unsicherheit im Jugendmedienschutz.
Am Institut betreut er daneben die didaktische Konzeption und Organisation der medienrechtlichen E-Learning-Angebote des Instituts sowie die Aktivitäten in der medienrechtlichen Weiterbildung und Professionalisierung.
Stephan Dreyer ist Mitglied im Beschwerdeausschuss sowie Mitglied im Gutachterausschuss der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter eV (FSM).
Aktuelle Publikationen
Schulz, W.; Dreyer, S. (2010): Schriftliche Stellungnahme zum Entwurf des 14. Rundfunkänderungsstaatsvertrags - Novelle des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags. 05. Mai 2010. (pdf-Datei)
Schulz, W.; Dreyer, S. (2010): Stellungnahme zum Entwurf eines novellierten Jugendmedienschutz-Staatsvertrags. 20. Januar 2010. (pdf-Datei)
Dreyer, Stephan (2009): Felix Heimann, Der Pressekodex im Spannungsfeld zwischen Medienrecht und Medienethik. Rezension in rezensionen:kommunikation:medien v. 5. August 2009, abrufbar unter http://www.rkm-journal.de/archives/485
Schulz, W.; Dreyer, S. (2009): Blended Learning bei der Examensvorbereitung im Medienrecht. In: Hamburger ELMagazin, #02, S. 14-16.
Hans-Bredow-Institut (2008): Zur Entwicklung der Medien in Deutschland
zwischen 1998 und 2007. Wissenschaftliches Gutachten zum Kommunikations- und Medienbericht der Bundesregierung. Berlin (pdf-Datei, 3,8 MB).Schulz, W.; Dreyer, S. (2008): Rechtlicher Rahmen, Lizenzierung und Regulierung von Radioprogrammen. In: H. Schramm (Hrsg.), Musik im Radio: Marktanalyse, Konzeption, Strategie (Reihe Musik und Medien, Band 2). Wiesbaden, S. 52-76.
Schmidt, J.; Dreyer, S.; Lampert, C. (2008): Spielen im Netz. Zur Systematisierung des Phänomens „Online-Games“. Hamburg (Arbeitspapiere des Hans-Bredow-Instituts Nr. 19) (pdf-Datei).
Schulz, W.; Held, T.; Dreyer, S. in cooperation with T. Wind (2008): Regulation of Broadcasting and Internet Services in Germany. A Brief Overview, March 2008 (2nd ed.). Hamburg (Arbeitspapiere des Hans-Bredow-Instituts Nr. 13 (pdf-Datei).
Brunn, I.; Dreyer, S. (2008): Jugendschutz für Spiele – ein Spiel für den Jugendschutz? Was die Novellierung des Jugendmedienschutzes dem Bereich der Video- und Computerspiele gebracht hat. In: O. Zimmermann, T. Geißler (Hrsg.), Streitfall Computerspiele: Computerspiele zwischen kultureller Bildung, Kunstfreiheit und Jugendschutz. 2. Aufl. Berlin, S. 70-73.
Schulz, W.; Dreyer, S. (2008): Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation des Jugendmedienschutzes aus rechtlicher Sicht. In: medien + erziehung (merz), Nr. 1/2008, S. 39-46.
Brunn, I.; Dreyer, S. (2007): Jugendschutz für Spiele – ein Spiel für den Jugendschutz? Was die Novellierung des Jugendmedienschutzes dem Bereich der Video- und Computerspiele gebracht hat. In: politik und kultur – Zeitung des Deutschen Kulturrates 1/2008, S. 37-38.
Hans-Bredow-Institut (Hrsg.) (2007): Analyse des Jugendmedienschutzsystems – Jugendschutzgesetz und Jugendmedienschutz-Staatsvertrag. Endbericht, Oktober 2007. Hamburg (pdf-Datei).
Schulz, W.; Dreyer, S. (2007): Verfassungsrecht und Jugendmedienschutz. Staatlicher Schutzauftrag und entgegenstehende Grundrechte. Artikel im Dossier „Verbotene Spiele?“ der Bundeszentrale für politische Bildung (abrufbar).
Schulz, W.; Dreyer, S. (2007): Möglichkeiten und Grenzen gesetzlicher Jugendschutzvorgaben. Über das Verhältnis von Recht und Realität im Jugendmedienschutz. Artikel im Dossier "Verbotene Spiele?" der Bundeszentrale für politische Bildung (abrufbar).
Brunn, I.; Dreier, H.; Dreyer, S.; Hasebrink, U.; Held, T.; Lampert, C.; Schulz, W. (2007): Das deutsche Jugendschutzsystem im Bereich der Video- und Computerspiele. Hamburg (pdf-Datei).
Schulz, W.; Dreyer, S. (2007): Community-Laws als Ausweg aus dem Web 2.0-Dilemma? Nutzergenerierte Inhalte als Herausforderung für den Jugendmedienschutz. In: tendenz 3/2007, S. 14-15.
Aktuelle Vorträge
"Klassifizierungssysteme für die Anbieterkennzeichnung im JMStV 2011", Vortrag von S. Dreyer im Rahmen der Veranstaltung "Wie klassifiziert man Online-Spiele und andere Inhalte selbst?" auf der Games Convention Online am 9. Juli 2010 in Leipzig.
"Sex, Drugs & Violence? Content classification worldwide", Vortrag von S. Dreyer im Rahmen des 2nd GAM Task Force Roundtables auf dem medienforum.nrw am 30. Juni 2010 in Köln.
"Ratings, Trust & Common Descriptors. A new approach for a supranational online labeling system", Vortrag von S. Dreyer im Rahmen der European Film Claasifiers Conference am 20. Mai 2010 in Den Haag.
"Jugendmedienschutz bei Onlinespielen: Zwischen kultureller Vielfalt und nationalen Besonderheiten", Panelteilnahme von S. Dreyer im Rahmen des Medientreffpunkts Mitteldeutschland am 4. Mai 2010 in Leipzig.
"Jugendmedienschutz zwischen Recht und Nationalgesellschaften: Über die Fülle der kulturellen Hintergründe und regulatorischen Entwicklungspfade in den EU-Staaten", Vortrag von S. Dreyer im Rahmen der Veranstaltung "Jugendmedienschutz bei Onlinespielen: Zwischen kultureller Vielfalt und nationalen Besonderheiten" auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland am 4. Mai 2010.
"Unbequem, sperrig, unausweichlich - Über die verfassungsrechtliche Notwendigkeit eines spezifischen Jugenddatenschutzes und seine praktischen Konsequenzen", Vortrag von S. Dreyer im Rahmen der re:publica 2010 am 15. April 2010 in Berlin.
"Diskussion zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag". Panelteilnahme von S. Dreyer im Rahmen des PolitCamp am 20. März 2010 in Berlin.
"The Global Alliance Matrix: Laying out the GAM machinery", Panelteilnahme von S. Dreyer im Rahmen des 21. Transatlantischen Dialogs der LfM am 11. und 12. März 2010 in Düsseldorf.
"Power, Decisions and Knowledge: How labeling input/output will show to be the driving force in all supranational labeling", Vortrag von S. Dreyer im Rahmen des 21. Transatlantischen Dialogs der LfM am 11. März 2010 in Düsseldorf.
"Ich klicke, also bin ich - Datenschutz und Datensicherheit in virtuellen Räumen", Vortrag von S. Dreyer im Rahmen der Fachtagung "In virtuellen Welten unterwegs. Kompetenzen und Risiken für Kinder und Jugendliche" der AG Kinder- und Jugendschutz Hamburg e.V. am 24. Februar 2010 in Hamburg.
"Kreativ, kreativer, verklagt? Möglichkeiten und Grenzen kreativen Computerspielens aus rechtlicher Sicht", Vortrag von S. Dreyer im Rahmen der Veranstaltung "play 09 - Festival für kreatives Computerspielen" am 4. Dezember 2009 in Potsdam.
"Kreativ Computerspielen? Diskussion über Chancen und Visionen des kreativen Einsatzes von Computerspielen", Podiumsteilnahme von S. Dreyer im Rahmen der Veranstaltung "play09 - Festival für kreatives Computerspielen" am 4. Dezember 2009 in Potsdam.
"Zur Zukunft der Online-Games-Branche - Innovative Technologien, Nachwuchs und künstlerische Freiheiten = unendliches Wachstum?", Moderation des Diskussionspanels von S. Dreyer auf der Internationalen Dialogkonferenz im Rahmen der Games Convention Online 2009 am 1. August 2009 in Leipzig.
"There's a Train A-coming: Challenges in Implementing a Global Rating System", Vortrag von S. Dreyer im Rahmen des 19. Transatlantischen Dialogs der LfM auf dem medienforum.nrw am 23. Juni 2009 in Köln.
"Haftung im Internet – Ordnungsrahmen des JMStV und aktuelle Fragestellungen bei Telemedien", Vortrag von S. Dreyer im Rahmen der Tagung des FSM-Beschwerdeausschusses am 22. April 2009 in Berlin.
"Der informierte Verbraucher als Leitbild. Ziele, Prozeduren und Grenzen von Verbraucherinformationssystemen in Europa", Vortrag von S. Dreyer im Rahmen des 18. Transatlantischen Dialogs der LfM - "Kennzeichnung von Online-Inhalten" am 3. März 2009 in Düsseldorf.
"Labelling Online-Games International: (Best) Practice und Entscheidungspfade", Vortrag von S. Dreyer im Rahmen des 16. Transatlantischen Dialogs - "Labeling für Online-Games im Web 2.0" am 7. November 2008 in Köln (Präsentation abrufbar).
"Spielerisch regeln – Virtuelle Regulierungsformen als Alternative zum Real-Life-Recht", Vortrag von S. Dreyer im Rahmen des Computerspiele Camp(us) Cologne am 6. November 2008 in Köln.
„Jugendmedienschutz in Deutschland. Regulierungskonzept, Ausgestaltung und Erfahrungen“, Vortrag von S. Dreyer im Rahmen der Veranstaltung „projuventute Jugendmedienschutzdialog“ am 18. April 2008 in Bern.
Aktuelle Lehrveranstaltungen
"Fallexaminatorium im Schwerpunktbereich Information und Kommunikation", Übung von S. Dreyer am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Hamburg im SoSe 2010.
"Game oder Game Over? Rechte und Pflichten des Game-Developers und -Publishers auf Plattformen", Vorlesung von S. Dreyer im Rahmen der Ringvorlesung "Spielplattformen" an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), Fakultät Design Medien Information am 17. Mai 2010.
"Jugendmedienschutz als Risikomanagement. Einführung in den verfassungsrechtlichen Rahmen", Vorlesung von S. Dreyer im Rahmen des Seminars "Jugendmedienschutz" am Zentrum für Medien und Kommunikation der Universität Leipzig am 3. Mai 2010 in Leipzig.
"Limitations of Free Speech in Broadcasting and Online Regulation", Seminar an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Hamburg und der Universität Bologna, SoSe 2010.
"Limitations of Free Speech in Broadcasting and Online Regulation", Seminar in Form eines Global Classroom an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Hamburg und der Universität Bologna, WiSe 2009/2010. (zusammen mit W. Schulz)
Kontakt
Stephan Dreyer
Hans-Bredow-Institut
Heimhuder Straße 21
20148 Hamburg
Tel. +49 (0)40 45 02 17 - 33
Fax +49 (0)40 45 02 17 - 77
