Prof. Dr. Peter von Rüden

Prof. Dr. Peter von Rüden (geb. 1946) promovierte 1973 mit der Arbeit "Frühes sozialdemokratisches Arbeitertheater 1848-1914" und habilitierte sich 1979 im Fachbereich Kommunikation/Ästhetik der Universität Osnabrück (Lehrgebiet Medienwissenschaft). Er arbeitete 1973 als wissenschaftlicher Referent beim Vorstand des Deutschen Volkshochschulverbandes (Referat Fernsehen), von 1974 bis 1983 war er Leiter des Adolf-Grimme-Instituts in Marl und betreute mehrere wissenschaftliche Untersuchungen zu Medienverbundprojekten. Von 1983 bis 2000 war er in verschiedenen Positionen beim NDR tätig, darunter als Hauptabteilungsleiter Bildung und Kultur und ARTE-Beauftragter sowie zuletzt von 1996 bis 2000 als Leiter der Programmgruppe ARTE, redaktionell verantwortlich u. a. für 24 ARTE-Themenabende. Er war Mitglied der Historischen Kommission der ARD sowie der Deutschen Unesco-Kommission (Mitglied des Vollzugsausschusses). Als Mitglied der Jury war er 2004 an der Verleihung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreis beteiligt. Von September 2000 bis Juli 2005 leitete er die Forschungsstelle zur Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland, seitdem befindet er sich in der passiven Phase des Vorruhestandes und ist aus dem Projekt ausgeschieden.