Prof. Dr. Christiane Eilders

Prof. Dr. Christiane Eilders (geb. 1962) war von Oktober 2002 bis Mai 2007 als wissenschaftliche Referentin am Hans-Bredow-Institut tätig. Ihr Forschungsinteresse richtet sich auf die öffentliche Meinungsbildung und das Verhältnis von Medien und Politik. Seit Februar 2006 ist sie Sprecherin der Fachgruppe "Politik und Kommunikation" der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK). Nach dem Studium der Kommunikationswissenschaft in München arbeitete sie zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Jugendinstitut, wo sie sich mit politischen Einstellungen und der Mediennutzung von Jugendlichen beschäftigte. Von 1990 bis zur Promotion 1995 war sie am Institut für Kommunikationswissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig, bevor sie nach Berlin an das Wissenschaftszentrum für empirische Sozialforschung wechselte. In ihrer Dissertation untersuchte sie die Rolle von Nachrichtenfaktoren bei der Rezeption. Am Wissenschaftszentrum leitete sie das öffentlichkeitssoziologisch ausgerichtete DFG-Projekt "Die Stimme der Medien im politischen Prozess", das den eigenständigen Beitrag der Medien im öffentlichen Diskurs untersuchte. Im Mai 2006 hat sie sich mit der Habilitationsschrift "Öffentlichkeit im Kommentar - Strukturen öffentlicher Meinungsbildung in der überregionalen Qualitätspresse" an der Freien Universität Berlin habilitiert. Seit April 2006 vertrat sie die Professur für Kommunikationswissenschaft an der Universität Augsburg, seit Mai 2007 ist hat sie den dortigen Lehrstuhl inne.

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